Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Als Spieler mit den Regeln beschäftigen - zumutbar?
Seraph:
Mein folgender Kommentar hat an sich nichts mit der Thematik des Threads zu tun, doch möchte ich es mir nicht nehmen lassen meine Meinung zum Ausdruck zu bringen:
Was wir hier erleben, ist ein Extremfall... Spieler zeigt absolut keine Kooperation und setzt sich nicht mit dem Hintergrund und co. auseinander, und Freitag abend Disko angesagt ist, fällt für ihn die RPG Runde aus (ich spreche aus eigener Erfahrung... so einen hatten wir auch mal). Das andere Extrem ist bei meiner Gruppe der Fall... die Spieler kennen die Regeln quasi auswendig, wenden extra Zeit auf, um aus Zusatzmaterial, welches sie über e-mule gezogen haben, das bestmöglichste zu extrahieren und ihren Charakteren den letzten Schliff zu verleihen (aka MinMaxing).
Wenn ich mir diese beiden diametralen Extrema so betrachte, dann weiss ich wirklich nicht welches mir lieber wäre... wirklich eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Und mir wird auch klar, wie lange es schon her ist seid ich mal einen typischen "Durchschnittsspieler" in der Gruppe hatte, der sich mit Hintergrund auseinandersetzt und das weiss, was er brauch, ohne gleich das Monster Manual oder die MagicItem liste auswendig zu können.
Echt frustrierend...
Just my 2 cents
Seraph
Asdrubael:
bin ich froh, solche Spieler zu haben :D
fühl dich mal eingeladen :D
Shao-Mo:
Verdammt ... wo lebt ihr alle? ;D
Asdrubael:
--- Zitat von: Shao-Mo am 29.06.2005 | 17:17 ---Verdammt ... wo lebt ihr alle? ;D
--- Ende Zitat ---
es hat auch Vorteile in stuttgart zu leben ;D
Natasz:
@Seraph:
Das Problem bei solchen Spielern, die alles genau wissen und zudem noch MinMaxen, ist aber auch nur dann gegeben, wenn die Spieler auch raushängen lassen, dass sie es besser wissen. Vielleicht ist "raushängen lassen" eine zu harte Umschreibung, aber wenn sie ständig mit neuen Büchern ankommen und dann irgendwas verlangen, nur weil da irgendwo ein d20 / D&D Logo drauf steht, dann kann das auch nicht richtig sein. Auch wenn es bei meiner derzeitgen D&D-Fantasy-Runde auch nicht gerade so rund läuft, so kenne ich es von meinen anderen Runden schon so: der SL gibt an, welche Regeln wie gelten und welche Quellenbücher zu seinem Kanon gehören. Natürlich darf man auch Vorschläge machen, wenn man in irgendwelchen Büchern etwas interessantes entdeckt hat, aber man sollte als Spieler nicht per se davon ausgehen, dass die Sache auch so übernommen wird - nur weil sie in einem Buch steht.
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