Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Rant: Wie schlecht sind eigentlich Bücher von WoTC?
ragnar:
Natürlich sind sie dafür da, ich wollte im nachhinein gesehen nur nicht durch meinen Frust von SdÄs Frust ablenken ;)
Riot:
Alles gute Gründe, warum ich kein einziges D&D Buch besitze, das SRD reicht mir aus, abgesehn davon ham meine Spieler genug Bücher ::)
d20 Modern hab ich zwar bisher nur einmal gespielt aber mir gleich mal n paar Bücher gekauft
Die Flut von D&D Büchern ist nur Geldmacherei, gut, das wissen hier fast alle, aber ich wollts nochma sagen. Einzig die MinMaxer könn sich drüber freun
Samael:
So ist es. Habe auch nur die drei Corebooks (3.0) behalten (und das "Monsters of Faerun"). Wenn ich jemals wieder D&D spielen würde, tät ich mir wohl die 3.5 Cores kaufen und evtl. das (revised) Manual of the Planes. Man braucht keine 6 Monsterhandbücher, 300 neue Zauber, 1000 neue Items und 500 neue Feats.
Boba Fett:
DSA
--- Zitat von: ragnar am 1.07.2005 | 12:14 --- Aber auch kein gutes, ich sag nur "Metaplotjunkies" die jeden Boten, jedes Abenteuer, jeden Roman, ja jedes Quellen- und Regelbuch besitzen müssen, um nur nichts zu verpassen (und dann auch nichts Kreatives damit machen weil sie die Welt ja dahingehend verändern könnnten das sie den Metaplot nicht mehr "anwenden" können :P).
EDIT: Ignoriert mich einfach, vielleicht tipp ich mir demnächst auch mal meinen Frust vom Hals, wie's SdÄ hier gemacht hat.
--- Ende Zitat ---
Wir ignorieren Dich nicht, ich hatte nur grad chinesisches Essen vor, mir, das musste weg, sonst hätte ich auch früher was getippselt.
DSA4 kann ich nicht beurteilen. Das Problem Metaplotjunkies ist aber letztendlich auch nicht auf DSA beschränkt.
Das gleiche hast Du bei Shadowrun, der WoD, Star Trek, Star Wars, Herr der Ringe, etc.
Eigentlich immer, wo ein Metaplot auftaucht und eine gewisse menge an Spieler existieren.
Metaplotjunkies sind letztendlich die Simulations-Powergamer... 8)
Also die, die das Setting bis auf Perfektion beherrschen wollen.
Eigentlich empfand ich die DSA Quellen als recht informativ. Meistens viel zu detailverliebt, das war ja (unter anderem, auch da gab es Systembezogene Gründe, warum ich kein DSA mehr spielen möchte) das Problem.
Ist aber eigentlich OT, also zurück zum ranten über WotC:
WotC ist ja eigentlich durch die Tradingcardhames reich und groß geworden...
Vielleicht ist diese Schwemme an Stuff (Classes, Feats, Spells, Items) ganz bewusst initiiert worden.
TCGs finanzieren sich ja dadurch, dass die leute immer weitersammeln müssen, um konkurenzfähig zu bleiben.
Beim Stuff-Book ist das doch genauso.
Wenn die Spieler nicht ständig aufrüsten, sind sie untereinander ja nicht "der coolste".
Und der Spielleiter rüstet ja auch immer weiter...
Bestimmt steckt der gleiche Marketing-Gag dahinter...
Wenn ich überlege, wieviele treue DnD Jünger die Magic Spieler verlacht haben, dass sie auf diese Sucht-Spiele reinfallen... ;D
Visionär:
@Boba:
Ja, sieht wirklich so aus als sei ich in deiner Welt angekommen. ;)
Ich benutze eigentlich nur noch 4 Regelsysteme: D20 (Kann ich aus dem FF mit fast jeder Sonderregel leiten), neue WoD (mein Lieblingssystem), Call of Cthulhu und Liquid. Das peinliche ist, dass ich für d20 von den vielen Büchern zu 90% auf das kostenlos downloadbare SRD im .rtf - Format zurückgreife + die neuen Klassen aus dem Completes. Ich habe viele Settings und ich versuche derzeit die Settings auf meine Regelsysteme abzustimmen.
Was Earthdawn angeht, kann ich dir auch nur zustimmen. Die Völker - Quellbücher sind für mich das Musterbeispiel an dem sich jedes Quellbuch über ein Volk messen muss, der Goldstandard sozusagen. Magieregelwerk und Kreaturen von Barsaive sind ebenfalls sehr gute Werke, die meine Meßlatte für entsprechende Bücher beeinflusst haben.
Was mich ärgert, sind die vielen guten Rezensionen, die der Mist von D&D abräumt. Man schaue nur mal auf Enworld oder D&D-Gate nach, da gibt's oft unbegründet 4 Sterne. Meist aufgrund der schönen Verpackung und weil die Prestigeklassen usw. bewertet werden, ohne nach dem Sinn zu fragen.
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