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Gesinnungen- Ein Fall fuer den Papierkorb?

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Vale waan Takis:

--- Zitat von: Crujach am  4.08.2005 | 13:54 ---Ich bin mir recht sicher da auch einen absatz gelesen zu haben wie: "wenn euch eine regel nicht gefällt, dann ändert sie oder legt sie aus wie es euch allen Spaß macht" ::) und somit braucht man auch nicht ewig dartauf rumkauen wie eine bestimmte Gesinnung jetzt ausgelegt werden soll. (IMHO)

--- Ende Zitat ---
Naja, so einen Satz findet man in so ziehmlich jedem neueren Regelwerk.
Damit führt man halt die Regeln ad absurdum, aber egal.
Oft ist es halt so das nur der SL das Regelwerk kennt und nach "seinen" Regeln gespielt wird. Legt er die Gesinnungen stren aus bzw. hält sich an diese Regel, dann ist das halt so. Regeln sind ja eigentlich dafür da, dass jeder sich daran halten muss (sie schützen Spieler und SL). Natürlich kann man in gemeinsamem Konsens Regeln abschaffen oder verändern aber hier geht es dann nach Mehrheiten, was ja auch okay ist... ::)
Die Frage ist halt: Was macht ALLEN Spass?
Diese Ziel läßt sich imho manchmal nicht realisieren zumindest auf einzelne Regeln bezogen. Daher braucht es Kompromisse um wenigsten für alle den Spielspass insgesamt zu garantieren.  ;)

Haukrinn:

--- Zitat von: Crujach ---mal ne frage - wie streng steht das gesinungsmodell denn in den D&D Regeln? Ich bin mir recht sicher da auch einen absatz gelesen zu haben wie: "wenn euch eine regel nicht gefällt, dann ändert sie oder legt sie aus wie es euch allen Spaß macht" Roll Eyes und somit braucht man auch nicht ewig dartauf rumkauen wie eine bestimmte Gesinnung jetzt ausgelegt werden soll. (IMHO)

--- Ende Zitat ---

Aber wenn eh davon abgeraten wird, es wirklich ernst zu nehmen, wieso dann überhaupt noch so eine Regel. Nur damit "Detect Evil" funktioniert?


--- Zitat von: Azentar am  4.08.2005 | 14:07 ---D&D lässt wenige Interpretationsmöglichkeiten. Das Gesinnungsmodell ist, soweit ich mich erinnern kann, klar definiert und lässt keine Freiräume (außer der Möglichkeit, die Gesinnung durch Taten zu wechseln).

--- Ende Zitat ---

Ich meine mich erinnern zu können, daß im Players Handbook relativ viel dazu drinsteht, daß man die Gesinnung eines SCs nicht ständig in die Wagschale werfen soll.

ragnar:

--- Zitat von: Vale waan Takis am  4.08.2005 | 13:11 ---(Blödestes Beispiel das ich je gehört habe: "Du bist ein zwerg du wäschst dich nicht")
--- Ende Zitat ---
Und wieder ein Opfer von DSA :)


--- Zitat von: Azentar am  4.08.2005 | 14:07 ---D&D lässt wenige Interpretationsmöglichkeiten. Das Gesinnungsmodell ist, soweit ich mich erinnern kann, klar definiert und lässt keine Freiräume (außer der Möglichkeit, die Gesinnung durch Taten zu wechseln).
--- Ende Zitat ---
Wo ist das Problem? Spiele deinen Charakter so wie du willst, wenn der SL meint veränderst du vielleicht mal deine Gesinnung und ein paar Zauber funktionieren auf dich anders als vorher, na und?

Wenn du Kleriker bist und zu sehr "in die falsche Richtung läufst", bekommt der Charakter halt 'ne Glaubenskrise und kann ein paar Tage keine Wunder mehr erbeten und wenn er sich auf seinen Glauben zurückbesonnen hat ... nichts was unnpassend für einen Gläubigen wäre.

Mönche die zu sehr abweichen verlieren halt ihre innere Ruhe und bis sie diese wiedergefunden haben... ebenfalls nichts was unnpassend für diesen Charakter wäre.

Was D&D-Paladine angeht, sehe ich das Problem eigentlich darin das viele Leute diese für "Ordenkrieger" halten, und glauben das es für sie, je nach Glauben andere Richtlinien/Kodi geben müsste. Das ist falsch! Schaut euch Kleriker an, DAS sind Ordenskrieger. Paladine hingegegen sind noch etwas abgehobener, sie tun ihr bestes "Verkörperungen" einer Gesinnung zu sein und wenn sie sich davon zu weit entfernen sind sie einfach gar nichts mehr(bis sie ihr Selbstvertrauen mit Brief und Siegel zurück erhalten). Gut es müsste "Paladine" vielleicht noch für jede Gesinnung geben, ...

Sir Iceman:
Also ich sehe das aehnlich wie Seraph. Ausserdem meine ich nicht unbedingt Gesinnungen wie Gut und Boese (Menschen und Orks), da diese dem Charakter eine gewisse Freiheit lassen. Das Problem ergibt sich jedoch, wenn jeder Spieler in der Charaktererschaffungsphase entscheiden muss, ob der Charakter gut, neutral oder boese ist. Damit kommen solche Sachen zustande, wie Seraph sie beschreibt:
Spieler tritt einen am Boden liegenden Ork, weil dieser seine Mutter beleidigt hat und der Spielleiter schnauzt den Spieler wegen seines RP an: "Mann du bist heldenhaft gut! Du musst dem Ork auch noch die andere Wange hinhalten!!!"

Ich beziehe mich auch eher auf die Gesinnungen im RPG "Demonwright". Dort werden sie zu anfang festgelegt und geben dem Charakter meiner Meinung nach wenig Handlungsfreiheit. Man moechte doch auch ab und zu mal gemein sein. Was ist, wenn ich wegen meiner Vergangenheit villeicht sehr impulsiv auf Elfenfrauen reagieren moechte? Vielleicht hat mir eine einmal das Herz gebrochen und schon bin ich nicht mehr freundlich und barmherzig sondern kalt und zurueckweisend.

8t88:

--- Zitat ---Wenn er trotzdem mal einen Unschuldigen bewusst toetet, wird er gleich vom SL fuer schlechtes RP geflamed, statt die Entscheidungsfreiheit des Chars zu respektieren.
--- Ende Zitat ---
Sorry Seraph, dann hasst d einen (IMHO) richtig schlechten SL! :-\

Und wenn so etwas vorkommt, dann kann das mal passieren, vielleich tist es das Ziel solche Konflikte anzustreben...
Wenn das öfter passiert, kann man mal über einen Gesinnungswechsel nachdenken, aber nicht den Spieler nieder machen.

Und auch hier: Es liegt nicht an der Regel (die ist sehr weit gefasst... die Spieler sind das Problem.

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