Wie läuft dann eine reine Attributsprobe ab? Die hat ja nach dem Konzept 0 Würfel.
Man könnte für ein Attribut eine gewisse (konstante) Zahl von Bonuswürfeln geben (z.B. 3 *g*).
Hmm... Der Bonus selbst sollte zwar ein wenig beim bestehen der Probe helfen (einfach damit sich jemand, der bislang nur eine +1 irgendwo erworben hat, nicht völlig betrogen vorkommt. Andererseits sollte die Auswirkung nicht zu drastisch sein, da man ja in den entsprechenden Situationen bequem eine +20 erreichen kann.
Das ist allerdings schwierig, denn der Bonus ist nach oben offen und soll aber nur unterstützen und nicht die Probe bestimmen. Wenn jetzt aber die Unterstützung pro Bonuspunkt immer gleich ist, wächst die Unterstützung irgendwann so weit, dass die Unterstützung den Wurf dominiert. D.h. die Unterstützung muss gegen irgendwas konvergieren. Das krigt man aber nur dann, wenn der Wert der einzelnen Bonuspunkte abnimmt, je größer der Bonus ist.
Wenn man die späteren Bonuspunkte nicht sinnlos werden lassen möchte, muss man also davon ausgehen, dass sie die Probe irgendwann dominieren werden. Das kann man dann natürlich irgendwie versuchen hinauszuzögern. Das ergibt dann leicht das Problem des "Betrogen-seins" bei einem +1 Bonus.
Ich denke gerade darüber nach, die Boni genau wie das Attribut zu behandeln, aber nur mit jeweils einem Würfel. Also drei Würfel fürs Attribut, unterwürfeln, alle Augen zählen und einer Pro Facette, der nach dem gleichen Schema auf diese Facette würfelt.
Das verkompliziert das System aber erheblich. Wenn du dann eine Probe mit einem Attribut und drei Facetten würfeln willst, musst du also sechs Würfel nehmen, von denen drei bestimmte für das Attribut und die anderen drei jeweils einzeln für eine Facette stehen, also entweder vier Farben oder viermal würfeln. Denn die Werte der Facetten können ja unterschiedlich sein. Ansonsten ist die Idee nett, besonders der Wert der einzelnen Würfel sieht gut aufeinander abgestimmt aus.
(Anmerkung: Hier ist es allerdings so, dass ein großer Bonus eine Probe dominieren wird. Wenn du vier Facetten im Wert von jeweils vier hast, spielen deine Attribute schon eine kleinere Rolle.)
Weitere Idee: Du nimmst die Summe der drei Würfel (evtl. noch -2, oder man würfeln nochmals 3W6-2, oder W20). Ist dieses Ergebnis nicht größer als der Bonus, so gibts +1 auf die Probe. Liegt es mindestens 5 drunter, so gibts ein +2, ist es 10 drunter +3 usw.
Zu ragnars Idee: Das scheint mir nicht sehr sinnvoll, denn im Mittel würfelt man wie gesagt bei einem Attributswert von drei im Mittel mit drei Würfeln eine drei, so dass als Minimum quasi immer der Bonus genommen würde.
Dom.