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Schaden eines Kämpfers - zu heftig?

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Monkey McPants:
Ich glaube nicht das die Kämpfer schwächer zu machen wirklich der richtige Weg ist. (Vermutlich wird sich da nämlich jeder Kämpfer-Spieler verarscht vorkommen.)

Wenn ich dich richtig verstehe stört es dich das die Charaktere auf höheren Levels nicht mehr von dahergelaufenen Low-Level NSCs bedroht werden können bzw. diese mit einem Schlag erledigen.

Nun sind D&D-Charaktere von Level 8 aufwärts langsam "Larger than life Action Heros". Die sollen sich im Allgemeinen nicht mehr von einer dahergelaufenen Stadtwache bedroht fühlen. Ein Level 10 Krieger ist nicht mehr irgendein Krieger sondern vermutlich einer der besten Schwertkämpfer der Gegend.

Wenn dir dieser ziemlich essenzielle Bestandteil von D&D nicht gefällt dann solltest du vielleicht überlegen das System zu wechseln. Gibt genug Spiele in denen die Powerkurve nicht so steil ist und mit denen man genauso gut irgendwelche D&D Settings spielen kann.

*shrug*

M

Natasz:
@M:

Ja, ich denke Du triffst es wohl. Bisher habe ich halt immer gedacht, das man diesen extremen Zuwachs an "Power" irgendwie generell für alle Klassen runterschrauben kann, um das zu erreichen, was ich möchte. Aus o.g. Gründen habe ich das System bisher nicht in die Tonne getreten - es ist auch ziemlich teuer :-/. Wahrscheinlich werde ich mal Ausschau nach einem stufenlosen System für Fantasy halten (müssen).

avakar:
Hi Natasz,

ich verfolge diesen thread hier schon eine Weile und ich kann dein Problem auch nachvollziehen. Ich spiele zwar kein ADnD, aber selbiges Problem kam bei mir irgendwann in DSA auf (nein, kein Systemgeflame hier). Irgendwann werden die Helden einfach überpowert und die normalen Alltagsprobleme, NSC etc. stellen keine Herausforderung mehr dar. Woran mag das liegen? ganz einfach: Das System ADnD überstützt nicht mehr deinen Spielstil und erzeugt teilweise Frust. Wir hatten uns damals in der Gruppe auch entschlossen, die Charaktere abzuschwächen, das war aber imho Quatsch und im nachhinein nur ein letztes Aufbäumen, um das liebgewonnen System zu retten.
Wenn die Zeit gekommen ist, dass ein System deinen Spielanforderungen nicht mehr gerecht wird, dann wirf es über den Haufen. Es gibt mittlerweile soviele Systeme (auch kostenlose), die wesentlich besser auf deine Spielbedürfnisse passen werden.
Und es spricht ja garnichts dagegen, die ADnD-Settings auch mit anderen Regelsystemen zu spielen.

Gruß
avakar

EDIT: PS: Wie ich sehe, biste ja schon selbst auf den Trichter gekommen :)

Asdrubael:
Hm.
ok, das klärt nun einiges, Natasz

ich bleibe bei meinem Vorschlag, den Massive Damage Treshold auf den Konstitutionswert zu senken.
Damit hat auch die an sich unterlegene Stadtwache eine Möglichkeit den Kämpfer, sollte er allzu mutig sein, zu Fort-Saves zu zwingen. Versemmelt er einen ist er bei -1. Die DC von 15 ist zwar für mächtige Charaktere kein Problem, aber ne 1 geht immer daneben (alternativ kannst du ja auch DC=erlittener Schaden nehmen. Hat auch wieder Nachteile, aber egal)
Ist jedenfalls einfach ind effektiv ;)

Für D&D "mal dreckig" kennt Selganor sicher gute Regeln/Settings

Und ich denke in ziemlich zivilisierten Settings, wird es auch Spezialeiheiten gegen mächtige Verbrecher geben. Und kein Staat oder mächtige Stadt wird es akzeptieren, dass man man eben eine ihrerer Patroulien niedermäht ::)

Jens:
Hm ich sehe das Problem: der Char ist Stufe X hat Y TP und kann aber pro Runde Y+10 SP austeilen? Das würde mich auch sehr wurmen... Vor allem wenn theoretisch nur ein Konsequent gespielter NSC der Stufe X-2 ankommen müsste und den Char in zwei Runden ummähen würde...

So kam das bisher eigentlich rüber. Systemwechsel muss nicht immer schlecht sein!
Inzwischen bin ich von "Egal was es ist, mit System X kann ich es ja spielen" zu "Egal was es ist, es gibt ein gutes System dafür" gekommen. Dann hat man weniger Probleme mit Regelverändern. :)

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