Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Schaden eines Kämpfers - zu heftig?
Rraurgrimm:
*mischt sich mal ganz ungefragt ein*
Die Sache mit dem moeglichen MinMaxing bei Kaempfen und den Zusatzoptionen des Regelwerkes die es fuer Kaempfe noch so bietet erinnerte mich an das hier ~;D
Ansonsten etwas mehr @Topic:
Irgendwoher kenne ich das Problem: man hat jahrelang ein ansprechendes Spielsystem genutzt und beginnt es langsam zu kennen - sowohl als GM wie auch als Spieler - und selbst ohne einen Gedanken an das MinMaxing zu verschwenden kommt man irgendwann an den Punkt an dem sich die Klassen mehr voneinander unterscheiden oder an dem moeglicherweise der Spielstil der Runde und auch der Abenteuerstil des GMs nicht so recht mit dem gewaehlten, teuren und mehr oder minder bekannten zusammenpassen will. Bei mir war es StarWars D6 - nach knapp 8 Jahren des Spielens hatten die Charactere nicht nur die Zeit von kurz vor Episode IV bis Episode VI ueberbrueckt - sondern sie waren inzwischen auch in etwa wertetechnisch auf dem Niveau der Helden des StarWars-Universums. Und ich musste als Spielleiter feststellen - ich kann keine epischen Kampagnen leiten. Bin der Typ GM (und Spieler), der am meisten Spass zu haben scheint wenn die Charactere aus den Kinderschuhen heraus sind - aber noch lange nicht in die wahrhaft heldenhaften Bereiche (Epic Level) vorstossen. Gluecklicherweise habe ich zwar inzwischen das eine oder andere Spielsystem gefunden welches genau diese Spielweise unterstuetzt - nur fehlt mir dann noch die Spielrunde dafuer. ;)
Jenun, als Nicht-D&Dler halte ich mich dann mal hier raus und ueberlasse das Feld den Versierteren. Ich kenne die Versionen ab 3.0 eh hoechstens ueber NeverWinterNights...
Indras:
--- Zitat von: Jens am 6.09.2005 | 09:34 ---Da hab ich mal in nem D&D Abenteuerband den Satz gelesen "Dont't make the guardians more powerful than the SC. If they could handle with the characters they could handle the problems (Das Abenteuer) themselves". Dann brauchts keine Abenteuer.
--- Ende Zitat ---
1. Warum sollten sie sich um Kleinkram kümmern? dafür ist die Müllabfuhr da in diesem Fall Leute die noch was werden wollen: Wenns nicht die Helden tun dann halt jemand anderes.
2. Nicht immer wünscht ein Auftraggeber eine offizelle Untersuchung, also die Stadtwachen, sondern möchte das Problem diskret aus der Welt geschaft bekommen.
3. Die Stadtwache hat einen Job wird also keine Zeit mit unnützem Kram verbringen, wie z.B. einem Obskuren Text aus einem Buch, Schriftrolle, etc. Irgendwelche Aufmerksamkeit zu Witmen vor allem wenn die Quelle sehr suspekt ist. (Hey psst, ich hab hier was gefunden wollt ihr das kaufen? Sieht wertvoll aus.)
Asdrubael:
können wir mal zum Thema zurückkommen? Danke.
Riot:
--- Zitat von: Indras am 6.09.2005 | 08:37 ---Ähmmm sorry aber was für lusche Stadtwachen hast du denn ?? bei mir haben die Stadtwachen lvl 15 und deren Officiere lvl 20 ausserdem sind sie nicht alle Kämpfer sondern rekrutieren sich aus allen Proffesionen.
--- Ende Zitat ---
Und was machen bei dir niedrig bis mittelstufige Charaktere? Werden dann sofort von der Superheldenstadwache niedergedroschen? Wow...
@Topic: Ich denke, das Problem kann gelöst werden, auch wenn man bei D&D bleibt, gerade die Fülle an alterativen/zusatz- Regeln kann hier abhilfe verschaffen. Kennst du das Combat&Tactics (AD&D) mit den ach so spassigen Tabellen, was passieren kann, wenn man einen kritischen Treffer landet? (gibts auch für D&D, muss aber nochma nachsehn, wie das Buch heißt)
Lass die Charaktere mal ein paar Gliedmaßen verlieren, dann werden sie etwas vorsichtiger sein und taktischer kämpfen, und nicht nur ihre Full Attack durchziehen... falls sie dazu noch in der Lage sind ;D
Natasz:
Naja, einige der letzten Ideen und Möglichkeiten zielen sehr in die Richtung: "Zeig den Spieler wie gefährlich ein Kampf sein kann und sie werden ihn wieder fürchten.... und schnell tot sein!". Das ist im Moment nicht so ganz das, was ich mir vorstelle. Persönlich würde ich einen Kampf favorisieren, der durchaus ein bißchen länger dauert, als es bei 30-40 TP pro Runde der Fall sein wird.
Ich handhabe es in meiner Kapagnenplanung eigentlich so, dass die Stadtwachen eben nicht Level 15 oder 20 haben, sondern lediglich ein paar Stufen als Kämpfer/Krieger besitzen. Natürlich versuche ich es auch ein bißchen an die Stufe der Spieler anzupassen, damit es irgendwie noch spielbar ist. In der 4. oder 5. Stufe hat solch ein NSC im Schnitt 30-40 TP. Man kann sich ja jetzt ausrechnen, was passiert, wenn ein ge-minmaxter Kämpfer mit zwei Angriffen auf diese Stadtwache losgeht. Ist er schnell genug, dann ist dieser nämlich tot, bevor er irgendwas machen kann. Die anderen Spieler wiederrum qüalen sich mit diesem Gegner evtl. ziemlich rum ... oder halten die anderen Gegner nur hin, bis der Gruppenkämpfer vorbei kommt und weiter macht.
Und da sehe ich für mich als Spieler/SL eben das Problem. Die Gegner sind keine Massenware, die zum verheizen sind. Ich möchte auch nicht ständig irgendweleche exotischen Monster aus dem Hut kramen, damit die Spieler mal ein bißchen mehr dran zu knappern haben. Natürlich könnte ich den Gegner auch STR 18 geben und die dazugehörigen Talente, aber wie sieht denn so eine Welt aus, wo alle wie eine Kampfmaschine rumrennen (um mal ein wenig zu übertreiben). Der Kämpfer (respektive die kampfintensiven Klassen) sollen ja auch gut sein ... aber muss sich immer gleich so sein?!
Naja, soweit!
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