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D&D-Charaktere mit Stil

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Selganor [n/a]:
In den meisten Faellen ist es "effektiver" dann mal kurz 1-2 Level in einer Klasse einzulegen die diese Skills als Class Skills haben (und nebenbei noch andere "passende" Faehigkeiten bringen) als Unmengen an Skillpoints (die man in D&D einfach nicht hat) in Skills zu setzen die einem eh' kaum was bringen...

(Zugegeben... bei der Einstellung wurde ich von Iron Heroes "versaut"... Dort gibt's KEINE Crossclass-Skills, mindestens 4+Int Skillpoints/Level, Skill Groups, "nuetzliche" Einsatzmoeglichkeiten von Skills, ...)

Skele-Surtur:
Also den Stilvollsten D&D Charakter (wie ich finde) den ich je gespielt habe war ein reinstufiger Fighter.

Erst war er Bauer, wurde Soldat, dann fahnenflüchtig, wieder Bauer und dann, als sein Dorf angegriffen wurde, hat er sich an dessen Verteidigung gemacht. Irgendwann in der Geschichte wurde er dann Markgraf und Berater der Königin. Das schöne an dem Charakter war eigentlich, dass er auf Abenteuer garkeine Lust hatte, sondern durch die Umstände dazu gezwungen wurde und aufgrund der anderen Gruppenmitglieder total am verzweifeln war (Oh mein Gott, wo bin ich da nur reingeraten!)  ::).

Dann war da noch meine total unfeminine Barbarenkriegerin (Reinstufiger Barbarian) die bei jedem Problem mit dem Kopf durch die Wand wollte, vollkommen gleichgültig wie oft sie sich dabei den Schädel rampuniert hat.

Mein Halbling Ritter (Figther / (geplant: Chavalier)) auf seinem Reithund mit der schönen Mischung aus totaler Sorglosigkeit (ach, das kriegen wir schon hin!) und totaler Pseudo-heldenhaftigkeit. (Hey, wenn wir diese Drow fertig machen, sind wir DIE Helden der Stadt! Stellt euch das mal vor, Jungs!)

Mein wahnsinniger Hexenmeister (Sorccerer / (geplant: Archmage)) der ständig total zusammenhangsloses Zeug gefaselt hat (Ja, der Himmel ist blau, aber Milch zum Frühstück macht schwerfällig. Spiel niemals Karten mit Gnollen, die stinken so. Was gehen mich deine Probleme an!? Lass du mich doch in Ruhe!!!)...

JackBNimble:
Mein stilvollster Charakter dürfte mein Hexenmeister/Barde gewesen sein.
Er hatte nicht einen einzigen offensiven Zauber, wusste nicht am welchen Ende man ein Schwert halten muss und hatte (zum Teil durch Würfelpech, zum Teil durch schlechte Konsti) unterirdische Trefferpunkte, aber hat der Gruppe und mir 10mal mehr Freude bereitet als mein gemin/maxter Assasine mit Sonnenbrille.

Einige Eigenheiten im Detail:
- Nannte bei jedem, wirklich jedem neuen NPC dem die Gruppe begegnete einen anderen Namen, welche allerdings allesamt Variationen seines echten Namens waren (hatte mich dafür mal 2 Stunden hingesetzt und eine wirklich LANGE Liste von Namen erstellt)
- Musste alles und jeden auf albern-humorvolle bis zynisch-bissige Art kommentieren, egal wie unpassend es war.
- Hatte den Zwanghaften Drang, sich ständig neue Persönlichkeiten mit passender Verkleidung zu erschaffen.
- War der festen Überzeugung da er von Drachen abstammte.

Am Anfang der Kampagne hat er sich in eine exklusive Feier hineingeredet und dort dann mit einer Adligen angebandelt, später hat er einen hohen Beamten provoziert, einen Paladin provoziert, einen Phaerimm provoziert, eine Gottheit provoziert (andere Charakter bekommen Epic-Level-Kampf-Encouter, ich bekam Epic-Level-Beleidigungs-Duelle).
Irgendwann im Laufe der Kampagne kam dann langsam heraus, dass das alles eigentlich nur eine weitere Deckpersönlichkeit war und er eigentlich nur bei der Gruppe mitlief weil er versuchen wollte, sie dahingehend zu manipulieren, dass sie ihm helfen jemand bestimmten umzunieten.
Hatte noch noch nie einen Charakter mit so viel Hintergrundgeschichte, so wenig Offensivpotential und so viel Entwicklung während einer Kampagne (später wurde er dann übrigens zu einem Kleriker, spezialisiert auf Heilung, jeden beleidigt hat er aber immernoch  ~;D)


Cross-Class-Skills habe ich ziemlich oft genommen (vor allem auf so ziemlich jedem Hexer-Level), liess sich auch gut machen, da er eine ziemliche hohe Int hatte und ein Mensch war, was sich in Massen an Skillpunkten niederschlug.

Urias:
Mein bester Charakter is noch immer LH Franzibald, der Händler der eigentlich Magier ist und aus Ravenloft kommt. Er is ein Verwandlungstalent und gibt sich oft als was anderes aus, hat aber immer den echten Namen (den er besonders mag und gut und gern alle 15 Minuten nennt "...denn ich bin LH FRANZIBALD, der *hierBerufeinfügen*"). Er war unter anderem schon Finanzbeamter, Steuerprüfer und Inquisitor.
Besonderes Merkmal is dass er für jeden Beruf einen anderen Hut den er sich aufsetzt. Er is einfach der beste Char um mal wieder die Stimmung aufzulockern und Leute zu foppen. Hab mir obwohl crossclass Bluff gesteigert um das wirklcih durchzukriegen. Achja: Er hat neuerdings einen Gorillaarm animplantiert bekommen *g*

Falcon:
Gorillaarm...aaha.

also es hat jetzt nicht jeder drauf geantwortet aber ihr würdet mir schon abraten Skillpunkte darin zu verbraten oder?
Die Chars werden dann zwar blasser und stilloser aber insgesamt dürften die überlebenschancen erheblich steigen. Das gilt dann auch für andere Tätigkeitsfelder.
Man kann in CrossClass Skills ja nirgendwo mithalten als das es sich lohnt. Ich frage mich wozu diese Option da ist.

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