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[Brainstorming] Homebrew: Alternatives Magiesystem

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K!aus:
Also einfach das System zu wechseln wäre wohl echt das einfachste. Allerdings denke ich, dass ich nur zeitweise glücklich sein werde. Denn irgendwie drängt es mich schon seit einiger Zeit selbst kreativ zu sein ;)

Aber back to the topic.

Nachdem das mit der Erschöpfung via subdual damage an seine regeltechnischen Grenzen stößt habe ich es mir in Richtung Drachenodem überlegt. Der kann ja nur alle soviel gewürfelte Runden seinen Odem einsetzen.

Wie wäre es also das für Magier ähnlich zu machen?
Also als grobes Gerüst:
Ein Magier kann x-Runden nicht zaubern, wobei x die Stufe des Zaubers ist. Dem entgegen steht dann schließlich die Widerstandsprobe, womit er die Dauer verkürzen kann (oder auch verlängern?). Ebenfalls hinzu kommt der (oben schon erwähnte) Beherrschungsgrad des Zaubers.

Also ein einfaches Beispiel wäre dann:
Praxel der Gnom-Sorcerer wird mit seiner Gruppe in einen Kampf hineingezogen. Als initiale Aktion zaubert er eine magische Rüstung. Da dies ein eingeschworener Standartzauber für ihn ist, hat er -1 auf "Wartezeit". Der DC für die Widerstandsprobe ist 16 (=15+1. Stufe). Er würfelt seine Widerstandsprobe (sagen wir spontan 1d20+Stufe). Er würfelt 1d20+3 (da er 3. Stufe ist) und erzielt insgesamt eine 17.
Nach dem Würfelergebnis hätte er seine Erschöpfungsprobe ohne Boni bzw. Malus geschafft und müsste eine Runde warten - da er den Zauber allerdings sehr gut beherrscht verkürzt sich die Wartezeit auf 0 und er ist nächste Runde wieder einsatzbereit.

Wäre das grob vorstellbar?

Cheers, Evil DM

Haukrinn:
Gilt das nur für arkane oder auch für göttliche Zauber? Sobald irgendwelche Heilsprüche wieder ins Spiel kommen, sehe ich da schwarz. Zudem dürften bereits relativ niedrigstufige "optimierte" Kampfzauberer kaum nich aufzuhalten sein. Und selbst wenn da mal ein Zauberer pausieren muß. Mehr als ein Zauberer pro Partei führt wohl automatisch zum "Dauerbeschuß" des Gegners. Ich sehe bei Deinen Vorschlägen das generelle Problem, daß das eh schon sehr filigrane Gleichgewicht zwischen Sprücheklopfern und nichtmagischen Charakteren ziemlich schnell verloren geht.

K!aus:
Ich sehe was du meinst.

Allerdings habe ich auch noch an eine Zauberprobe gedacht, um das generelle Gelingen eines Zaubers zu bestimmen.
D.h. zuerst müsste ein Zauberer erfolgreich einen Zauber wirken und dann noch abwarten, je nachdem wie die Widerstandsprobe ausfällt.

Cheers, Evil DM

Haukrinn:
Das ist aber auch nicht unkritisch. Das Problem dabei ist einfach, daß man mit sehr einfachen Zaubern in der Regel schon eine Menge reißen kann. Jetzt kann man entweder dafür sorgen, daß auch ein 5. Stufe Magier immer noch eine hohe Fehlschlagchance für 1ste-Grad-Zauber hat (dann will keiner mehr Magier spielen) oder man läßt den Magus fröhlich mit solchen Sprüchen um sich werfen (dann will jeder Magier spielen).

Selganor [n/a]:
Dir ist aber schon klar dass du durch "Zauberproben" den Powerlevel deutlich runterziehst und bestimmte Taktiken (z.B. "Ich zaubere einen Cure Minor Wounds, dann ist er sicher stabilisiert, nicht dass ich noch den Heal-check vergeige") nicht mehr so funktionieren.

Die "Drachenodem"-Verzoegerung existiert auch schon aus optionale Regel im Unearthed Arcana

Da sind es fuer Bards und Sorcerer 1d4+1 Runden fuer die hoechste und zweithoechste Spruchstufe und 1d6+1 Runden fuer die anderen Spruchanwender.
Fuer die dritt- und vierthoechste Spruchstufe 1d4/1d4+1
Fuenft- und sechsthoechste Spruchstufe 1d3/1d4
Siebt- und achthoechste 1/1d3
Neunt- und Zehnthoechste: 0/1

Jedes mal wenn ein Spruch gesprochen wird "sperrt" sich der Spruchanwender so die Spruchstufe fuer die oben ermittelte Zeit.

Sprueche mit ungewoehnlich langer Dauer haben oft eine laengere "Recharge Time" (von Minuten bis zu 1 Tag)

Mehr dazu im UA (p. 157-163)

Aber mal eine generelle Frage:
Welche Absicht genau hast du mit dem Umschreiben des Magiesystems?

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