Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Deutsch oder Englisch?
Thalamus Grondak:
Ganz klar Deutsch. Ich habe letztes Jahr meinen ganzen englischen Kram verscherbelt. Im Deutschen kommt immernoch genug raus, so das ich es trotzdem nicht schaffe alles zu lesen, und da verschwende ich meine zeit nicht noch mit dem Lesen Fremdsprachiger sachen.
Auch was Foren und alles andere angeht, bleib ich leiber Lokal. Das war mal anders, aber inzwischen ist mir das alles viel zu überladen. Ich sage mal über den Großen Teich kommt nur gefiltertes Material, und das Zeug, mit dem ich nur meine Zeit verschwenden würde muss ich garnicht erst Probelesen.
Ich habe auch noch Mitspieler, die die englsichen Versionen haben, und da merkt man schnell, das trotz guter englsichkenntnisse, alles nicht so Klar ist, wie es das in der Deutschen ausgabe ist. Außerdem finde ich das Denglisch in vielen Runden einfach stimmungstötend.
Raphael:
Ganz klar Englisch, primär aus den Gründen die Cyberdance im ersten Post machte.
Ausserdem:
Das Letter - Format gefällt mir besser als A4.
Die Hardcovers auf Deutsch platzen meist aus allen Nähten, Englische Versionen (V:tM, D&D 3.0, oM:tA etc.) scheinen beim Einaband mehr Raum zu haben.
Das Papier der Amis fühlt sich auch besser an. Bei der oWoD gab's sogar noch metallic-Farben im Text, das war Klasse.
Ausserdem störte mich beim PHB D&D 3.0 Deutsch das Layout - nur ein Beispiel: Die Zeichnung des Waldläufers war viel zu gross aufgezogen.
Pilger:
Eigentlich bevorzuge ich die Originale, dennoch finde ich, dass man bei einem deutschen Regelwerk - gerade die Systeme, die man eher nur anliest - mehr nebenbei schon beim Blättern aufschnappt, was mir bei Nicht-Mutterspracheregelwerken nicht widerfährt.
Cariad:
Ich bin mehr für Englisch. Die ersten D&D Quellenbücher, die ich in die Hand bekam, waren Englisch, und da mein Mitbewohner, durch den ich damals zum Rollenspiel gefunden habe, sich die meisten Sachen in Englisch holt, lese ich seine mit und spare so eine Menge Geld... ;) Irgendwie habe ich mich auch sehr daran gewöhnt. Und Denglisch hält sich bei uns sehr in Grenzen, wir sagen dann im Spiel auch eher Attackewurf und Rüstklasse.
Seit ich aber eine Runde leite, deren Mitspieler alterbedingt (ca. 13) noch nicht richtig Englisch sprechen/ lesen können,
habe ich mich notgedrungen auch mit der deutschen Fassung beschäftigt, und es geht mir ganz schön auf die Nerven. Durch alphabetische Aufzählungen und andere Namen durch Übersetzung ist nix mehr da, wo ich es gewohnt bin, und wenn ich den Kids dann sagen will, schaut das doch mal nach, steht ungefähr S.X, muss ich erstmal blättern. :(
Aber was tut man nicht alles für den Nachwuchs... :korvin:
Persönlich bevorzuge ich aber nach wie vor die englischen Bücher. ;)
Cyberdance:
--- Zitat von: Alakaron am 13.01.2006 | 18:17 ---Von daher: Lest Originale, das gilt nicht nur für Quellbücher, sondern auch für Romane und Filme. (Mal OT gesprochen)
--- Ende Zitat ---
Word!
--- Zitat von: Phileas am 13.01.2006 | 19:16 ---Übersetzer korrigieren Fehler des Originals.
--- Ende Zitat ---
Davon habe ich bisher nur bei Shadowrun gehört - und das ist wirklich die glorreiche Ausnahme. ;)
Als jemand, der beide Fassungen kennt, kann ich nur sagen, das die Übersetzung von D&D definitiv keine Verbesserung darstellt. Sie als Verschlechterung zu bezeichnen wäre vielleicht Schwarzmalerei aber sie ist sicher nicht besser oder verständlicher. Meistens fügen Übersetzer dem Text eher noch etliche Fehler hinzu, die es vorher gar nicht gab.
Das Problem ist ja, das diese Bücher nicht immer von richtigen "Übersetzern" übersetzt werden, sondern oft von alteingesessenen Fans mit immerhin soliden Englischkenntnissen, die mit etwas Glück wenigstens etwas Erfahrung als Autor haben (was aber auch nicht die Norm ist). Die verflixte Übersetzung darf halt nichts kosten und das merkt man dann nur allzu oft. Wenn man bedenkt, was ein professioneller Übersetzer mit einem guten Stil kostet und dann im Vergleich guckt, was Feder & Schwert tatsächlich an einem Rollenspiel-Buch verdienen, ist das jedoch leider auch verständlich.
--- Zitat von: Raphael am 13.01.2006 | 22:41 ---Ausserdem störte mich beim PHB D&D 3.0 Deutsch das Layout - nur ein Beispiel: Die Zeichnung des Waldläufers war viel zu gross aufgezogen.
--- Ende Zitat ---
Da muss ich direkt mal drauf achten, wenn ich das deutsche PHB mal wieder zu fassen kriege. Aber dass das Layout in den deutschen Büchern leidet ist mir auch oft aufgefallen. Die Deutschen sind keine Ästheten. ;)
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