Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Deutsch oder Englisch?
Bentley Silberschatten:
Für mich ist Englisch kein Hindernis, aber ich möchte lieber Rollenspielmaterial auf Deutsch in den Händen halten. Zum einen natürlich auch deshalb weil die Heimatsprache leichter und schneller Verstanden und Gelesen wird (zumindest von mir) aber da hängen mE noch viel mehr Sachen dran.
Zb. die Existens Deutscher Autoren die es ohne Übersetzungen sicher weniger Zahlreich geben würde. (Arbeitsplätze in diesem Sektor allgemein) Dann die Zugänglichkeit des Rollenspieles an die Bevölkerung. Wenn jemand kein Englisch spricht wird er sich nie mit Englischen Regelwerken auseinandersetzen.
Zudem haben frühr die Leute die "Auf Englisch ist alles besser" vor sich her getragen haben (und ja, solche Leute gabs in meinem Umfeld) den selben Eindruck vermittelt wie ein 14 Jähriger mit Kippe im Mund, sie wollten halt cool sein ... (Was nicht heist das dies auf alle zugetroffen hat und es auf einen von euch zutrifft.)
Seraph:
Englisch natürlich... Deutsche Übersetzungen in d20 haben sich für mich seid "auf dem falschen fuss erwischt" und "Kernschuss" erstmal erledigt :q :q :q
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: Cyberdance am 14.01.2006 | 01:24 ---Die Deutschen sind keine Ästheten. ;)
--- Ende Zitat ---
Wuerde ich nicht verallgemeinern. Ars Magica 4. Edition ist in der deutschen Version von Truant deutlich "ansprechender" gelayoutet als die Originalfassung von Atlas ;)
Da mir relativ egal ist ob ich was auf deutsch oder auf englisch lese bleibe ich lieber bei den Originalen.
Die Errata habe ich da zwar selten eingearbeitet (ausser bei PDF-Patchs) aber dafuer habe ich die Seiten WEIT frueher, oft billiger (Uebersetzungen kosten ja auch noch was) und habe "alles aus einem Guss"
Runden mit "gemischten" Regelwerken (Teils deutsch, teils englisch) sind echt nicht spassig...
Cyberdance:
--- Zitat von: Selganor am 14.01.2006 | 12:21 ---Wuerde ich nicht verallgemeinern. Ars Magica 4. Edition ist in der deutschen Version von Truant deutlich "ansprechender" gelayoutet als die Originalfassung von Atlas ;)
--- Ende Zitat ---
Das deutsche Shadowrun ist auch hübscher als das Original - also insofern, ja, es gibt diesbezüglich Ausnahmen. Aber im Falle von D&D kann man das nicht behaupten. 7te See ist durch die Übersetzung z.B. auch nicht hübscher geworden (von dem streckenweise schrecklichen Schreibstil mal abgesehen).
Da nur ganz selten wirkliche Fachleute an das Layout und die Übersetzungen kommen, muss man echt auf einen Glücksfall hoffen, um bei einer Übersetzung ein qualitativ einwandfreies Produkt zu bekommen.
--- Zitat ---Runden mit "gemischten" Regelwerken (Teils deutsch, teils englisch) sind echt nicht spassig...
--- Ende Zitat ---
Da könnte ich auch ein Lied von singen...
Scorpio:
Bei mir ist es gemischt. Shadowrun habe ich nur auf deutsch, weil ich mit dem deutschen Regelwerk angefangen habe. Zudem sind die dt. Bücher meist in der gleichen Preisklasse wie die Originalausgaben und kommen nur mit kurzen Verzögerungen (dafür mit einigen Fehlern in der Orthografie). Earthdawn habe ich bisher auch nur auf deutsch, fühle aber seit längerem ein starkes Bedürftnis mich den englischsprachigen Produkten von Red Brick zuzuwenden. ;) DnD 3 habe ich so gut wie nur auf englisch. Das liegt schlicht an dem weit (!) geringerem Preis, der Kontinuität und der größeren Verfügbarkeit von Material. SLA Industries, Kobolds ate my baby!, All flesh must be eaten, Midnight, Iron Kingdoms... auf all sowas müsste ich verzichten, würde ich nur deutsche Produkte lesen. Und das wäre dann doch schade. ;)
Außerdem sollte jeder Rollenspieler alleine wegen der Order of the Stick-Comics englisch können. :D
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