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Schuldig oder nicht schuldig?

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Selganor [n/a]:
Zumal sich die Frage stellt ob der Drache wirklich getoetet wurde.

Wer mit der "-Con" statt "-10"-Regel spielt haette bei einem Drachen zwischen 13 und 27 (je nach Alter) negative Hitpoints "Luft" (ansonsten halt nur 10) um den sterbenden Drachen zu stabilisieren und damit am Leben zu halten.

Und ein Drache der wieder auf 1 HP geheilt wird sollte durchaus befragbar sein ohne dass gleich die ganze Gruppe stirbt da es ja nur noch einen Schlag braucht um ihn wieder auszuschalten. (Am Besten eine MaMi)

Lyonesse:
Wie wäre es mit einem Tribunal, zB. dem Drachen-Konzil oder so etwas, wo die Drachen über die Charaktere zu Gericht setzen und ein verbindliches Urteil fällen? Da sehe ich jede Menge Potential und Spielspaß. Je nachdem wie die Verhandlung ausgeht würde ich dann auch die Charaktere bestrafen. Als Anwalt würde ich natürlich auf Notwehr plädieren, da der Bronzedrache in dieser Situation nicht er selbst und eine ernsthafte Gefahr für die Allgemeinheit war - er war in diesem Augenblick also nicht 'gut'. Hart betrachtet sehe ich den Fall als schwere Körperverletzung mit Todesfolge oder auch als Todschlag. Die Charaktere töteten den Drachen letzten Endes ja nicht mit Absicht, schließlich wurden sie angegriffen und standen unter enormen Druck, und bereuen ja wohl auch hoffentlich ihre Tat.
Was das Wiesel angeht, so weiß ich nicht ob das Tier in dieser Situation Todesangst hatte. Wenn ja, dann dürfte es eigentlich trotz allem nicht von seiner Herrin enttäuscht sein.

Servus, Lyonesse

Ahasverus:
Also Spieler müsste der SL schon guuuuute Argumente auffahren, warum ich so hart bestraft werde, wenn ich noch versucht habe den fremd kontrollierten Drachen zu schonen und dafür nur die zwei Gedankenschinder zu töten.
Dabei geht man schliesslich einiges an Risiko ein. Dass es am Ende nicht geklappt hat und man den Drachen doch töten musste, weil er wie wild um sich schlug, kann passieren. (Er hätte ja noch von sonst was kontrolliert sein können; als Spieler kann man sich da nie ganz sicher sein.)

Also wäre ich ziemlich sauer und enttäuscht, wenn dann der SL mal eben grosse Strafen verteilt obwohl man gemacht hat, was in der Macht der Gruppe stand und die prinzipielle "Gutartigkeit" des Drachens im Grunde einberechnet hatte!

Du kennst Deine Spieler sicher besser, aber sei vorsichtig wie Du hier zu werke gehst, sonst nervst/verärgerst/enttäuscht Du Spieler... und wenn schon Familiars wie kleine Wiesel aus Enttäuschung einfach davonlaufen... wer weiss was enttäuschte Spieler da machen.... wild um sich schlagen? ;-)

Seraph:
@Wolf: Wie kommst du eigentlich auf die Idee, deine Gruppe zu bestrafen? ??? Deiner Beschreibung nach hat der Drache total verrücktgespielt und stellte eine Gefahr für die Gruppe da, die natürlich beseitigt werden musste. Also stell dir mal folgende Frage: Haben deine Spieler nur aus Bosheit so gehandelt oder weil der Drache gefährlich für sie war? In ersterem Fall wären einige Strafen angebracht, in letzterem Fall nicht.

In jedem Fall finde ich deine Massnahmen aber vollkommen überzogen... selbst absolut gute Charaktere wie Paladine haben mal einen schlechten Tag, aber ist es nicht die Intention und das Beispiel, dass man setzt, welche die Gesinnung definieren?

In jedem Fall schliesse ich mich Minnes Meinung an: Solche Aktionen des SLs sind es, die den Spass an D&D verderben.

Wolf Sturmklinge:
Hallo mal wieder, einige Leute sagen hier "Wenn es keine andere Möglichkeit gab...". Ich bin kein Nein-Sager SL, sondern eher ein Ja-Sager SL, aber es wurde einfach weiter geprügelt und nichts unternommen um den Drachen zu retten. Ich persönlich habe dem Drachen 100 Extra-Trefferpunkte gegeben, da war nix mehr zum heilen. Der Druide und der Kleriker haben jede Runde 60 - 70 Schaden ausgeteilt.
Versuche, den Drachen ohnmöchtig zu schlagen, sich aus seiner Reichweite zu begeben oder mal die große *Rollenspiel*-Keule raus zu holen, wurden gar nicht gemacht. Ich habe in der Vergangenheit schon oft vorschnelle Schlüsse gezogen, aber es kam mir so vor, als ginge es der Gruppe nur darum, den Gegner zu plätten.

Ich gebe immer faire Chancen wenn jemand etwas versucht was nicht in den Regeln steht und wenn es zur Story passt, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit gelingen, aber mir geht es eher darum, das es nicht einmal versucht wurde, den Drachen zu retten. Daher auch die Strafen.

Da der Gruppendruide vorher ein *Einswerden mit der Natur* gezaubert hatte, waren sich die Charaktere sehr sicher, daß da kein weiterer Gedankenschinder, oder ähnliches war.

Zu den 'Deswegen spiele ich kein D&D/Ich spiele kein D&D.'-Leuten: Deshalb habe ich das ins AD&D Forum geschrieben (;.

Die Gefahr für die Waldtiere war auch schon mit der Beseitigung der Illithiden-Enklave beseitigt.

Zu dem Fertigkeitsverlust:
Ein Kleriker erhält seine Macht von den Göttern, also können sie diese Macht auch ersatzlos streichen.
Das gleiche gilt für Paladine.
Der Späher (Scout) darf seine Fähigkeiten behalten, aber nicht weiter ausbauen.

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