Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Schuldig oder nicht schuldig?

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Lyonesse:
@ Selganor:

Sehe ich ganz ähnlich. Als ich noch AD&D gespielt habe, fand ich das Gesinnungskonzept auch nicht so glücklich. Stammt wohl noch aus der Frühzeit um die Spieler besser an die Kandarre zu nehmen (so nach dem Motto: Du kannst das nicht tun denn du bist Gut) und hat sich bei anderen Systemen ja auch nie durchgesetzt.
In den 80ern konnten sich wohl die wenigsten Verlage vorstellen, daß sie ihre Zielgruppe auch mal jenseits des zwanzigsten Lebensjahres finden werden. Habe da natürlich keine Zahlen und kann mich auch irren, aber vor 20 Jahren ist man sicher davon ausgegangen das die Zielgruppe so zwischen 10-16 Jahren liegt.

Gruß, Ly

Thalamus Grondak:

--- Zitat von: Odin am 23.01.2006 | 13:37 ---Volles Pfund Beistand.  :d

--- Ende Zitat ---
Jawohl  :d
Da hilft vllt dieses: http://tanelorn.net/index.php?topic=8854.msg413413#msg413413

Lyonesse:
Gute Idee, hätte ich damals schon die Spotlight-Card gehabt, dann wäre das Abenteuer mit dem Hochzeitsball beendet worden, statt einer Befreiungsaktion und anschließender Flucht.

Odin:
Ist das jetzt wider so ne Tm sache?

Könnte glatt in  Production gehen. Verschiedene Taschenlampen für die System. Sowie verschiedenes Licht. Hmmm da rieche ich kohle die drauf wartet geerntet zu werden.

Ludovico:

--- Zitat von: Wolf Sturmklinge am 23.01.2006 | 13:00 ---Ich habe mir mal eine Stunde Zeit genommen und über meine zeit als SL nachgedacht und zum Schluß kam ich darauf das es wohl zum großen Teil immer wieder an mir liegt, daß solche 'Missverständnisse' auftauchen. Ich ging eigentlich davon aus, daß meine Abenteuer nicht so schwer sind, wenn man ein wenig nachdenkt, aber im Nachhinein muß ich einsehen, daß niemand auf meine Art spielt. Ich habe sehr viele Antworten bekommen, die mir Willkür, fehlverhalten und ähnlich vorgeworfen haben. Eigentlich bin ich meinen eigenen Ideen aufgesessen und nehme mir wohl erstmal eine Auszeit, ich habe das Spiel viel zu ernst genommen.
--- Ende Zitat ---

Das Problem kenne ich. Leider muß man sich bewußt sein, daß, wenn man etwas sagt und die Mehrheit der Zuhörer versteht es falsch, das Problem wohl an einem selber liegt.

Ich finde es übrigens gut, daß Du Dir nochmal die ganze Sache aus der Sicht der Gruppenmitglieder angehört hast. Es hätte wohl ansonsten eine sehr pissige Gruppe werden können, weil sie aus ihrer Sicht nichts falsch gemacht haben.

Selber würde ich da mit ihnen übereinstimmen, denn es hört sich für mich nach einer klassischen Notwehrsituation an:
-Drache greift Kleriker aus lt. Verwirrung an.
-Kleriker wehrt sich (selbst, wenn er erst schlägt und dann denkt, ist es verzeihlich, da man, wenn man gerade noch im Kampfrausch ist und dann von einem tonnenschweren Monster mit gewaltigen Klauen und einem riesengroßen Maul angegriffen, durchaus mal "überreagieren" darf, sofern das überhaupt geht)
-Gruppe hilft Kleriker

Folglich sind Paladin, der einem guten Wesen (dem Kleriker) im Kampf beistand und versuchte es zu schützen, der Kleriker, der sich verteidigte und der Magier, der einem Gruppenmitglied, das auch noch gut ist, im Kampf beistand, raus aus dem Schneider.
Ebenso würde ich auch für den Waldläufer argumentieren, zumal der Drache kein Tier des Waldes ist.
Der Druide hat nicht nur einem Gruppenmitglied geholfen, sondern auch noch eine Gefahr für die Bäume und Büsche und auch die kleinsten Tiere im Umkreis beseitigt. Außerdem ist er neutral und ein gutes Wesen zu töten, dürfte für einen neutralen SC wohl kaum ein sonderlich schwerwiegendes Problem sein.

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