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Schuldig oder nicht schuldig?

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Thalamus Grondak:

--- Zitat von: Selganor am 23.01.2006 | 15:36 --- (der uebrigens in D&D von den Aktionen des Charakters abhaengig ist und nicht umgekehrt wie es damals in AD&D war)

--- Ende Zitat ---
Wo hast du denn dieses Gerücht her?  ???

Lyonesse:
Ewig dieses foltern. Also ganz ehrlich, daß würde ich bei mir am Tisch nicht zulassen und ich kann auch nicht verstehen, wie man sich überhaupt mit einem folternden Charakter identifizieren kann. Ich meine hier jetzt nicht die Lampe ins Gesicht und nachdrückliches verbales Verhör oder ein paar Knüffe, sondern die gesamte Klaviatur des mittelalterlichen Folterreigens. Das würde ich vorher immer klarmachen, daß es völlig unabhängig vom Genre solche Schwachheiten gar nicht erst gibt. Wenn ein Spieler das doof findet, dann muß er sich eben einen anderen DM suchen.

@Wolf:

Was den Einsatz von Gesinnung anbelangt, so ist es natürlich auch problemlos möglich einen Charakter einfach aufgrund seiner Taten zu bestrafen, die immer Konsequenzen haben sollten. Wenn zB ein böser Charakter (wenn die zugelassen sind) unbedingt eine Jungfrau opfern will um ein widerwärtiges, magisches Ritual durchzuführen (so geschehen bei 'Elric/Sturmbringer'). Dann rücken ihm eben die 4 Brüder des Opfers auf den Pelz bis der Gerechtigkeit genüge getan ist. Dafür braucht man aber eigentlich keine Gesinnung im Spiel. Ob das allerdings auf Dauer konstruktives RS fördert ist die andere Frage. Üble Taten (damit meine ich keinen Einbruch oder Diebstahlsdelikte sondern Raubüberfälle u.ä.) und Kapitalverbrechen sollten nie ungesühnt durchgehen. Das heißt ja nicht, das solche schlimmen Sachen nicht geschehen, aber bitte nicht mit den Charakteren als Hauptakteure, die sollten schon im weitesten Sinne heldenhaft sein.
Allerdings ist natürlich klar, das das Gesinnungskonzept sehr eng mit den AD&D-Regeln verknüpft ist und deshalb würde ich mir auch im Zweifelsfall die Mühe schenken und das einfach drin lassen.

Gruß, Lyonesse

Ludovico:

--- Zitat von: Lyonesse am 23.01.2006 | 15:42 ---Ewig dieses foltern. Also ganz ehrlich, daß würde ich bei mir am Tisch nicht zulassen und ich kann auch nicht verstehen, wie man sich überhaupt mit einem folternden Charakter identifizieren kann.
--- Ende Zitat ---

Drei Worte:
Man on Fire

Wolf Sturmklinge:
@Teclador & Selganor:
Ich habe meine Gründe für die Gesinnungen. Wirklich, ich habe mal ein gesinnungsloses System gespielt und ein Spieler fing an, der gefangenen Hexe die Nippel umzudrehen und Ohnmächtige zu schlagen. Und das sind dann noch die harmlosen Dinger. Die Gesinnungen beschreiben ja nur das Grundgerüst der Einstellung (außer beim Paladin) und ist nicht verpflichtend. Ich finde es gut, da die Spieler dann nicht immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen können, sondern eben auch mal nachdenken müssen.

Ich habe auch schon mit den Spielern darüber geredet, aber die sehen das eben nicht so, oder nehmen die Verbrechen der Hexe (die ebenfalls sehr grausam waren) als Entschuldigung.

Die Gesinnungsregeln halten die meisten Leute schon in der Reihe, damit solche Situationen eben garnicht erst auftreten. Dann muß ich mir auch keine Gedanken darüber machen, was passiert, wenn die Spieler anfangen mit ihren Charakteren durchzudrehen, obwohl sie ja die Helden der Geschichte sein sollten.

Daher behalte ich Gesinnungen bei.

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Thalamus Grondak am 23.01.2006 | 15:38 ---Wo hast du denn dieses Gerücht her?  ???

--- Ende Zitat ---

Ganz einfach:
In AD&D gab es "Gesinnungsstrafen" wenn man sich mal nicht so verhalten hat wie man es von der Gesinnung her sollte.

In D&D sind diese nicht vorhanden.
Wenn man kontinuierlich gegen die "Definition" der Gesinnung verstoesst hindert einen nix wirklich dran die Gesinnung gleich zu einer "passenden" zu aendern.

Oder ist das etwa anders und ich spiele D&D3 seit 2000 "falsch"? ;)

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