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[Arcane Codex] Epische Kampagne

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Edler Baldur:
Als Softpoints waren diese auch gedacht :) ich nenn sie halt nur Nebenplots/quest, was auch immer :)

Jetzt habe ich nur die Frage, brauchst du weitere Softpoints, damit deine Spieler nicht zu schnell oder nur den Hardpoints hinterherrennen, oder brauchst du auch noch Hardpoints?

Als Stadtkarten eignen sich DSA-Karten ganz gut, einfach den Umriss einer Stadt nehmen und dann selber Viertel etc. einteilen. So ist dann auch die Größe relativ, aber so bekommt man mMn einen sehr schönen Stadtumriss.

Weiterhin wäre es mMn ratsam, nicht unbedingt alle Rassen und Klassen in solch einem Konflikt zuzulassen, da einige davon durchaus das Flair einer solchen Geschichte stören könnten. Zumindestens wenn sie unter den SCs vertreten ist. Unser SL hatte Feen und Trolle außen vor gelassen und Peiron/Lichtbringer wollte er auch erstmal keine sehen, da diese Rassen und Klassen entweder zu moralisch abgerückt sind, oder aber nicht in die düsteren Bretterverhaue einer Stadt passen würden. Ok Trolle hat er wegen Spielbalance rausgelassen.

Was sich z.B. durchaus empfehlen würde, wären die Hunde des Krieges für eine solche Kampange, besonders wenn die Charaktere zwangsrekrutiert wurden. Aber auch Graue Eminenzen dürften in den Troubel aus Parteien, Zweckbündnissen und Geheimniskrämerei sich wohl fühlen.
Illusionisten wären vielleicht auch etwas zu bunt/lieb mMn unpassend für die Grenzlande.

Über wieviele Jahre hast du denn diese Kampange geplant? Denn um so eine Kampange auch einigermaßen logisch aufzubauen sollte auch die Heeresgröße der Orks etc. genau abgewogen sein.
Denn wenn da 500k Orks vor der Stadt stehen *gg* anders wiederum, wenn es zu wenig Orks sind, tja...
Ich würde dafür auch am besten NICHT die Schlachtenregeln aus dem Kompendium verwenden, wir hatten die schon mehrmals benutzt und es sind wirklich Schlachtenregeln und keine Regeln zur Belagerung. Da würde auch viel Flair kaputtgehen.

Im übrigen, wegen dem Entsatzheer, das dauert natürlich immer etwas. Erstmal sollten die Orks im frühen Herbst am besten angreifen, so dass selbst wenn es ein Bote schafft Hilfe zu alarmieren, man mindestens zum Frühjar warten müsste. Weiterhin sind die Grenzlande natürlich schön zerstritten, da müsste noch nichtmal der Gehörnte Mond viel machen, um zu verhindern, das anliegende Grafschaften erstmal keine Hilfe schicken, und es kann ja auch immer mal wieder passieren, das ein Entsatzheer zerschlagen wird, durch Fehleinschätzung etc.

Was im übrigen für den Hauptplot auch immer sehr schön ist, wenn zum Schluss man von einigen Personen verraten wird, von denen man es nie erwartet hätte. Wir hatten ein schönes Abenteuer in Vargoth, wo wir über einen längeren Zeitraum hinweg in einem alten Bergfried, der nun ein Gasthaus war, gewohnt haben. Dort gab es den pingeligen, schwuchtellichen Alphonce, der schon nahe einer Ohnmacht war, als unser Troll vor der Tür stand und den Turm betreten wollte.
Wir hatten ihn immer nur als eine nette Facette halt wahrgenommen, bis dann auf dem Weg zum Endkampf sich uns Alphonce in den Weg stellte, und sich als Schattenhand herausstellte. Wir waren damals alle baff, als wir das erfuhren, da  unser SL das wirklich gut geheimgehalten hatte.

Was mir auch gerade einfällt, für weitere Möglichkeiten bei einer Belagerung ist das "Adamoricum Aventuricum" oder wie das heißt. Ein Quellenband für DSA 3 wo es um Belagerungen geht. Der könnte auch Inspirationen bieten. Wenn du da gerne mehr raus erfahren würdest, den aber nicht vorliegen haben solltest, einfach mal ne PN, der dürfte hier im Schrank liegen bei mir. Bietet meines Erachtens auch einen Einblick in Belagerungen von Städten die man öfters auch mal unter dem Tisch fallen lässt.

Ich könnte auch noch ein paar Romane nennen die solche Ereignisse sehr abenteuerhaft wiedergeben, aber erstmal schauen, ob du solche Inspirationen überhaupt noch brauchst :)


MfG Edler Baldur

PS: Wenn du mehr Details über unsere Stadtkampange haben willst, welche ich als Spieler leider nur bedingt habe, frag am besten ToS, er macht da den SL, von ihm stammt auch der schwuchtelige Page :D

Maarzan:
Ich sehe ein paar Probleme bei der Charakterzusammenstellung. Um den Anfang zu überstehen, müßte eigentlich jeder der Charaktere klar kampftauglich sein, sonst läuft er Gefahr schon in den ersten 5 min zu sterben (den ersten Kampf können sie ja so auch garnicht durch Vorsicht vermeiden) oder zumindest danach aus einer Menge Aktionen aus Selbsterhaltungsgründen ausgeschlossen zu sein.
Die weiteren Ideen erfordern aber ein weitaus breiteres Spektrum an Fähigkeiten und was ich von AC gesehen habe, hat man doch recht spezialisierte Charaktere, wenn man halbwegs effektiv sein will, bzw. die einzelnen Spezialisierungen haben schon recht viel Eigencharakter (im Ggensatz zum Beispiel AC Sturmreiter vs D&D Krieger), daß Erklärungen, wie man diese beiden gerade verbindet meiner Erfahrung nach oft etwas gezwungen erscheinen und nachträgliches Umschulen nicht so einfach erklärbar ist.


Senkt man die Gefährlichkeit eines Orks, kommen die Kampfmaschinen (wenn sei auch ein bischen schleichen können oder gar doch Zugriff auf unterstützende Magie haben) möglicherweise bald auf die Idee die Orks aufzureiben. Steigt die Zahl oder die Kampfkraft der Orks stärker, so läuft man Gefahr die Nichtkämpfer zu schnell zu verlieren oder in Erklärungsnot zu kommen, warum die Orks nicht schon alles überrannt haben.

Wenn man eh länger in dieser Stadt bleiben soll, könnte jeder Spieler zwei Charaktere machen, einen Kämpfer und einen Zivilisten und für das aktuelle Problem dann wählen können, wen er davon nutzt.

Ludovico:
@Baldur
Das mit den DSA-Stadtkarten ist eine nette Idee. Allerdings hab ich kein DSA-Zeugs hier.

Wie lange die Kampagne dauert, hab ich selber noch keine genaue Ahnung. Sie sollte jedenfalls 2+ Jahre gehen.

Der erste Abschnitt ist die Belagerung der Stadt und dann will ich erstmal sehen, was die SCs machen. Ihre Warnungen werden auf taube Ohren stoßen (sei es, weil diejenigen, denen sie es vortragen, selber beim Gehörnten Mond sind oder weil sie zu ignorant sind) und ich denke mal, daß sie schon dann versuchen, trotzdem dagegen vorzugehen. Ein dritter Kataklysmus dürfte kaum in ihrem Sinn sein. Es ist also nicht als reine Stadtkampagne geplant.

Die Sache mit dem Entsatzheer hab ich mir so vorgestellt, daß es dennoch recht schnell zustande kommt, weil die Fürsten der Grenzlande sich zum einen darüber im Klaren sind, daß sie nur gemeinsam gegen eine so große Orkhorde ankämpfen können und zum anderen hab ich es so aus dem GRW gelesen, daß sie gegen äußere Bedrohungen gut und schnell gemeinsam vorgehen.
Allerdings denke ich mir, daß Koras und Vargothia die Abwesenheit der Soldaten nutzen werden, um sich einen Stück vom Kuchen abzuschneiden.

Das Abenteuer selber beginnt im Winter. Die Belagerung ist seit zwei-drei Monaten im Gange und das Entsatzheer ist auf dem Weg. Die Lage spitzt sich zu. Der Winter zehrt an den Kräften der Orkarmee und sie versuchen mit aller Gewalt, reinzukommen. Der erste Ring ist gefallen (da beginnt das Abenteuer).
Eine Belagerung, die ein halbes Jahr geht, könnte u.U. sonst etwas langwierig werden.

Ich werde Trolle verbieten, was vor allem daran liegt, daß sie nicht nur extrem heftige Kampfmaschinen sind, sondern auch, daß sie relativ leicht verzaubert werden können und dann für die Gruppe eine heftige Gefahr darstellen.
Wäre irgendwie ein bißchen blöde, wenn die Gruppe von einem SC weggeschnetzelt wird.
Feen finde ich eher nervig, auch wenn ich bei den Spielern kaum befürchten muß, daß sie so eine Rasse wählen.
Was Klassen angeht, so kann ich mir einen Lichtbringer/Peiron-Priester, der nicht ganz so strahlend daherkommt, weil er schon seit einiger Zeit in den Bretterverschlägen haust, weil es einfach sonst keinen Platz für ihn gibt und er sich seit Monaten mit Ratten, Gesindel aller Art,... um ein bißchen Platz und etwas zu essen streiten muß, gut vorstellen.

Das Kompendium besitze ich übrigens nicht und werde es auch nicht. Die Schulen und Ausrüstungsgegenstände, die man im GRW findet, reichen meiner Ansicht nach vollkommen aus und was ich vom Kompendium gesehen habe... Nun ja, ich denke, daß 35 € für einen überdimensionalen Briefbeschwerer etwas viel sind.  :-\

Was die Sache mit dem Verrat angeht... das darf natürlich nicht fehlen. Wobei ich mir auch gut vorstellen kann, daß die Schattenhände sie erst umlegen wollen und später ein NSC, den sie auch nicht wahrgenommen haben, auch als solche entpuppt (wie bei eurer Kampagne), bloß daß er ihnen dann hilft.
So ein Kataklysmus ist auch für Meuchelmörder schlecht für's Geschäft.

In punkto Belagerungsgerät und wie so etwas abläuft, hab ich dank der Warhammer-Romane einen sehr netten Einblick gewonnen.
"Der Graue Prophet" und "Dämonenkrieger" stellen diese Dinge sehr gut dar. Daran werde ich mich auch orientieren.
Aber danke für das Angebot!

@Maarzan
Ich mache mir da kein Problem.
Zum einen wird es eine gemeinsame Charaktererschaffung geben, so daß sich die Spieler gegenseitig absprechen können und ich werde ihnen sagen, was ich angedacht habe. Sie müssen sich also entsprechend bei der Charaktererschaffung vorbereiten.
Desweiteren kann man es bei nichtkämpfenden SCs gerade in der Anfangsszene auch gut so machen, daß sie zwar scheinbar bedroht werden, aber ein Soldat sich dem Angreifer noch in den Weg schmeißt, während sie versuchen, Verwundete aus dem Getümmel zu ziehen, die Gegner mit Pfeilen beharken oder Zauber wirken.

Mit zwei SCs... der Gedanke ist interessant, aber ich hab es eher mit Spielern traditionellerer Natur zu tun.

Michael:
Hm gut, die Belagerung geht nur ein halbes Jahr (obwohl ich denke, dass man auch ein ganzes draus machen könnte *fg*), jetzt ist die Frage, ob die Helden die restliche Zeit in der Stadt bleiben sollen (wie bei meiner Kampagne) oder ob sie noch weitere Lokalitäten aufsuchen sollen.

Falls sie noch in der Stadt bleiben sollen, bleib beim vom Elden Baldur genannten, da habe ich nicht mehr viel hinzuzufügen. Ich habe mir Asgoth einfach mal auf 16 Viertel aufgeteilt im Groben und pro Viertel eine DinA4 Seite als Karte gemacht (werde diese noch kopieren müssen, als Rohvariante für die Spieler). So kann man die Spieler schön die Stadt erkunden und kennenlernen lassen, weiß man doch als Sl wo alle wichtigen Gebäude sind.

Das mit den NSCs finde ich sehr wichtig, man sollte eine recht große Gruppe haben, einfach deswegen, weil es ist nicht einfach ein Abenteuer, sondern eine ganze Stadt die repräsentiert werden will. Auch wenn ein NSC am Anfang nicht wichtig erscheint und augenscheinlich keinen Namen und keine Aufmerksamkeit verdient, woher sollen die Spieler denn wissen, dass der Brotbäcker Eggbert nicht in einem Hinterzimmer seine Vorliebe für die Alchemie auslebt und den Stadtrat nicht leiden kann? *g*

Irgendwie fühle ich mich bei der Story an Baldurs Gate II: Thron des Baal erinnert *g* da fing man auch in einer belagerten Stadt an (nur statt Orks waren es Feuerriesen, ein kleiner aber großer Unterschied).


Ludovico:
@ToS
Die Gruppe soll auf alle Fälle nicht in der Stadt bleiben.
Es geht darum, daß sie wichtige Informationen bekommt und die entsprechenden Leute warnen sollen.
Gründe, warum sie das tun sollten, gibt es genug.

Die Belagerung wäre lediglich ein Abenteuer in der Kampagne.

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