Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Sind die D&D Regeln zu eng gestrickt?
Bad Horse:
Hi, hab nicht alles gelesen, aber:
@Asdrubael: Kampf in der Folterkammer. Warum wir nicht irgendwelches Zeug eingesetzt haben? Wir hatten die ganze Zeit irgendwelche Gegner an der Backe kleben... ich schätze, wir hatten einfach Angst vor AoO´s. ;) Und der Hauptgegner war ohnehin nur mit magischen Waffen zu treffen, soweit die Chars das wußten.
Ansonsten: Ja, das Regelsystem ist ziemlich dicht gestrickt. Es reguliert genau, was du machen kannst und was nicht. Flavor-Aktionen sind häufig nicht drin (weil da eben Move-actions dabei wären, und die sind streng reguliert). Andererseits weißt du als Spieler bei D&D auch immer genau, was du machen kannst und was nicht. Du mußt nicht groß nachfragen, ob eine Aktion geht, sondern kannst schon mal still vor dich hinplanen, während die anderen dran sind.
JS:
es ist alles nur ansichtssache. besonders das, was der eigenen position widerspricht.
das sollte hier nicht vergessen werden.
;)
außerdem wäre ich mit dem hinweis auf "freidenkend" im rollenspielerraum sehr vorsichtig, vor allem, wenn es darum geht, ein detailreiches regelwerk als dogma zu erachten, daß die armen spieler einschränke. naja... und tote wesen haben ja nun selten spiele gespielt, die, so verlangt es deren natur, nebenbei auch so gut wie immer ein reglement haben.
und ein vorstellungsraum für spieler fällt weder mit festen noch mit variablen modifikatoren zusammen, solange sie sich einigermaßen darauf verlassen können, daß dieselbe situation nicht ständig unterschiedlich gehandhabt wird.
und solche manöver werden erschwert, weil es eben manöver sind und nicht nur flasche auf den kopf. ohne training geht da nichts. sonst frage ich mich, wieso man beim kampfsport jahrelang üben muß, um mal etwas leisten zu können. außerdem halte ich es immer für albern, cinematic style mit kronleuchtern als beispiel dafür zu nehmen, weshalb nun ein regelwerk alles verkomplizieren würde. kein mensch käme jemals in diesem dynamischen prozeß "kampf" auf die idee, sich wehrlos am kronleuchter herumzuschwingen. die dynamik beschränkt sich nämlich darauf, zu treffen und nicht getroffen zu werden. mehr geht nicht im kopf herum.
Asdrubael:
--- Zitat von: Falcon am 8.03.2006 | 13:36 ---Ausserdem ist ein Kampf eben ein sehr dynamischer Prozeß. Da kommen dem Kämpfer im Normalfall sicher viele Dinge in den Kopf, die VIELLEICHT bei D&D durch eine Unmenge an Manövern abgedeckt sein können, er sie aber unmöglich alle haben kann.
--- Ende Zitat ---
Deswegen fängt man ja normalerweise schön auf Stufe 1 an :D
Dann kann man alles schön üben, sich mit den Grundmanövern und einigen Spezialattacken vertraut machen.
Dann nimmt man die ersten sondermanöver auf usw
ich hab oft das Gefühl, das auch folgende Faktoren die Spieler ablenken:
- ein druckvoller Gegner (danke leonie, Feedback kam an)
- Magie
- die masse ihrer eigenen Feats (also bekannte Boni und mali, bei denen man riskiert sie für unbekannte Boni aufzugeben)
Irgendwie erwartet ihr alles, und gleich alles zusammen ... das kann nicht funktionieren
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: JS am 8.03.2006 | 13:44 --- kein mensch käme jemals in diesem dynamischen prozeß "kampf" auf die idee, sich wehrlos am kronleuchter herumzuschwingen. die dynamik beschränkt sich nämlich darauf, zu treffen und nicht getroffen zu werden.
--- Ende Zitat ---
Und das erzeugt "IMHO" ein trauerspiel, statt eines dynamischen Pozesses.
Preacher:
--- Zitat von: Thalamus Grondak am 8.03.2006 | 13:55 ---Und das erzeugt "IMHO" ein trauerspiel, statt eines dynamischen Pozesses.
--- Ende Zitat ---
Da würd ich dir sogar zustimmen ;)
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