Medien & Phantastik > Lesen
Saga von Eis&Feuer
Fanti:
@Azzie:
Gib mal ein Beispiel...
Jed Clayton:
Zu der Saga von Eis & Feuer wird voraussichtlich sogar ein eigenes Rollenspiel erscheinen, und zwar von Guardians of Order (BESM, Tenchi Muyô, Sailor Moon, Dominion Tank Police...)! Ob das neue Eis & Feuer Spiel dann auch das sonst von G.o.O. verwendete Tri-Stat System verwenden wird, weiß ich nicht. Es gab lediglich eine Meldung vor circa 2 Monaten, dass G.o.O. mit Martin einen Vertrag abgeschlossen haben, und dass es als eigenständiges Spielbuch geplant ist.
www.guardiansorder.on.ca
Azzie:
@Fanti: (sorry, war länger nicht hier ...)
Ich meine Solche Sachen wie zB die Geschichten mit Ned Starks Tod, Theon auf Winterfell, etc. Da werden Charaktere und Handlugesstränge eingeführt und ausgebaut (zB Theon Greyjoy auf Winterfell), von denen man denk es ist enorm wichtig für die Handlung (weil detailliert aufgebaut), und dann, wenig später wieder 'zerstört'. Gerade in dieser Winterfell-Geschichte dachte ich mir "Na, jetzt aber ... irgendwann glaub ichs halt nicht mehr ..." Das war alles viel zu unmotiviert in meinen Augen. E gibt da noch mehr Beispiele, dieser Reiterfürst, den Dany heiratet zB. Auf einmal weg. Einfach so. Könnte man beser lösen, auch wenn's für den Fortlauf der Handling wichtig ist, dass er weg ist. Ist wahrscheinlich auch Geschmackssache, aber ich mags nicht, wenn ich mich auf ne gut aufgebaute Handlung einlasse, und diese dann (imho oftmals schlecht gelöst) einfach plattgemacht wird. Das finde ich irgendwie unbefreidigend; es lässt mir keine Zeit mich mit den Charakteren und der Geschichte zu identifizieren, denn spätestens beim dritten mal (und Martin macht das imho andauernd), habe ich keine Lust mehr mich auf einen neuen Handlungsstrang zu konzentrieren, da ich sowieso erwarte, dass dieser Handlungsstrang abgeschnitten wird.
Hinzu kommt, dass Martin diese Stränge für mich zu unbefriedigend löst, zu kurzfristig und ungenau. Das wirkt irgendwie planlos auf mich, so als hätte er nur ne wage Idee der Geschichte und probiert dann die Handlung irgendwie hinzubiegen.
Felixino:
Das stimmt allerdings, wobei ichd as auch den einzigsten Kritikpunkt finde; aber es stimmt schon, zum Beispiel, dass der große Lord Twyn Lannister auf dem Klo einfach so erschossen wird und vorher weiß der Geier was überlebt hat. Naja, mal sehen, wie es sich weiter entwickelt, aber es kommt mir ein wenig so vor, als seien diese Bruderschaft des Feuers, oder was das war, die, die die Toten wieder auferwecken können, so ne Art Trunmpfkarte von Martin für den Notfall...
Gast:
Ich weiß nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß Martin wirklich alle seine Storylines so versumpfen lassen wird - was ich meine ist, wen ich nicht wirklich 100% habe sterben sehen, der ist nicht tot.
An Ned und dem Reiterfürst läßt sich wohl nichts rütteln, aber ich denke, daß evtl. gerade Theon oder auch Sandor Clegane (hoffentlich) nochmal zum Zug kommen.
Insgesamt will ich einfach schwer hoffen, daß Martin eben schon ein Konzept für alles hat und viele Handlungsfäden aufgehen. Die geschehen "Abbrüche" und Todesfälle würde ich unter Realismus verbuchen - bei der Fülle an wichtigen Personen unter solch wideren Umständen wäre es fast seltsam, wenn sie alle überleben würden... und es hat ja jede Person irgendwo Gewicht. Ich wüßte nicht, wer sterben könnte, ohne daß seine persönliche Geschichte damit zu Ende geht *verwirr*...
Für mich ist ein etwas größerer Kritikpunkt an dem ganzen allerdings die sehr, sehr explizite Darstellung von Sex und Gewalt. Es gibt eine Menge Leute, die sich daran mehr als stören...und die Beschreibungen in diese Richtung sind hier in der Tat so massiv und intensiv, daß man Leute, denen man die Bücher empfiehlt, zumindest vorwarnen sollte...
Gruß vom Käferl
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