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Gesinnung "wiederherstellen?"

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Selganor [n/a]:
Naja... da es recht wenig "Strafen" gibt wenn man seine Gesinnung wechselt (nur wenige Klassen koennen dann nicht mehr weiter aufsteigen bzw. bestimmte Sprueche sind nicht mehr zugaenglich) muss sich im Prinzip niemand "geschaedigt" fuehlen wenn seine Gesinnung mal geaendert werden sollte (von wem oder was auch immer)

In meinen Runden (wenn da Gesinnung ueberhaupt ein Thema ist) lasse ich auch erst nach 3-4 Sitzungen (fruehestens) mal einen groben Check laufen welche Gesinnungen die Leute dann denn haben.

Skele-Surtur:
Ich beachte Gesinnungen prinzipiell nur wenn sie A) regeltechnische Auswirkungen haben oder B) der Spieler etwas auf sein Blatt geschrieben hat, dass er defenitiv nicht spielt, egal wie man es dreht und wendet. Paladine die ohne Nachzufragen erstmal alles niederschneiden, was ihnen in die Quere kommt sind so eine Sache, bei der ich mal einen Hinweis darauf gebe, das das nicht direkt rechtschaffen Gut ist. Natürlich ist das dann nur IMHO, aber wenn ich Spielleiter bin ist IMHO Regel, sonst kommt man aus dem diskutieren nicht mehr raus.

Faryol:
Generell sollte eine einzelne Handlung nicht zwangsläufig zur Gesinnungsänderung führen.
Da sollten sich schon mehrere Taten sich aufaddieren. Und dann erstmal eine Verschiebung von Gut nach neutral oder chaotishen Aspekt. Auch so als Warnung für den char. Dann kann man weitersehen ob das Konzept dann passt und der Spieler so weiter spielt. Noch weiter "übertreibt" (weiter zu Böse) oder aber Reue zeigt und Buße tut (Queste, mehre gute Taten tut,...)

Unsere Gruppe in den FR war damals letztlich dafür verantwortlich, dass Bane wieder auf die Welt zurück kam. Wir wurden (von 1-2 Spielern unterwandert). Resultat war, dass wir vor ein göttliches Tribunal gestellt wurden und fortan als verfluchte untote Todesritter (Template) existierten - natürlich alle Gesinnungwechsel -> Böse.

Nun hatte das nicht allen Chars gefallen und erflehten von ihren Göttern questen um diesen Zustand zu ändern.
So mußte der Barde Faryol ( ;)) z. B. die Liebe zwischen der einstigen Geliebten eines Nekromanten, der unfreiwillig in einen Lich verwandelt wurde, entfachen, damit der Lich-Nekro in Frieden sterben konnte. Nach Vollendung wurde der Fluch von Faryol genommen, wurde wieder sterblich und erhilt seine alte Gesinnung wieder.

     

Sparky:
@Faryol: Lustige Geschichte. :d


--- Zitat von: Surtur am 17.07.2006 | 13:40 ---Ich beachte Gesinnungen prinzipiell nur wenn sie A) regeltechnische Auswirkungen haben oder B) der Spieler etwas auf sein Blatt geschrieben hat, dass er defenitiv nicht spielt, egal wie man es dreht und wendet.

--- Ende Zitat ---
Gut, D&D ist das einzige von uns gespielte Setting, auf das A zutrifft.
DIe Gesinnung hat Auswirkungen auf bestimmte Zaubersprüche, Flüche und magische Gegenstände, richtig?
Mein Problem ist weniger die Frage, ob es erlaubt sein sollte, die Gesinnung zu ändern (künstlerische Freiheit ;D), ich wollte nur wissen, ob es irgendwelche regeltechnischen Voraussetzungen, Bedingungen etc. gibt, die ich übersehen habe und die man beachten sollte.
Danke für gewisse Anregungen und Inspirationen! :-*

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Faryol am 17.07.2006 | 15:03 ---Unsere Gruppe in den FR war damals letztlich dafür verantwortlich, dass Bane wieder auf die Welt zurück kam. Wir wurden (von 1-2 Spielern unterwandert). Resultat war, dass wir vor ein göttliches Tribunal gestellt wurden und fortan als verfluchte untote Todesritter (Template) existierten - natürlich alle Gesinnungwechsel -> Böse.

--- Ende Zitat ---
Klasse Aktion der Goetter...

Ohne dass sie es bewusst oder wissentlich gemacht haben bringt die Gruppe einen Boesen Gott auf die Erde und nach der Aktion haben die Goetter nix besseres zu tun als die Gruppe (die - mit Ausnahme der "Verraeter" - wohl sowieso schon Gewissensbisse haben duerfte) auch noch zu boesen Wesen zu machen (und damit NOCH mehr Boeses auf die Welt loszulassen)

Ich weiss schon warum ich in meinen Runden selten Goetter (sondern dann lieber "Prinzipien" oder Unsterbliche) habe... :(

@Sparky: Vorraussetzungen? Keine... Es sollte schon ein deutlicher (und oft "extremer") Unterschied gegenueber sonst sein, denn bloss weil ein Boeser Charakter mal einer Katze vom Baum hilft wird er auch nicht (nicht mal ansatzweise) Gut.

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