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Sword of the Stars - Mischung aus MOO und Homeworld
Chiungalla:
--- Zitat ---Also so etwas wie MOO2 mit Echtzeitschlachten?
--- Ende Zitat ---
Jein. Im Prinzip ist MoO2 ja auch sehr sehr genial.
Der Hauptunterschied zu MoO2 auf die ich Wert legen würde wären eigentlich:
- geringeres Mikromanagement
und
- Echtzeitschlachten
Das geringere Mikromanagement deshalb, weil das bauen einzelner Häuser gerade im späteren Spielverlauf von MoO2 immer sehr genervt hat.
Und die Echtzeitschlachten, weil man bei MoO2 ja wunderbar erkennt, wie sehr man bei Rundenschlachten eine der Seiten bevorteiligt.
Bei gleichwertigen Flotten gewannt ja im späteren Spielverlauf immer diejenige die den ersten Zug hatte. Und um den ersten Zug auszugleichen musste die andere Flotte schon erheblich größer sein.
Außerdem geht Echtzeit eben ab einer gewissen Flottengröße einfach schneller.
Übrigens fand ich was die Kämpfe anging MoO3 garnicht schlecht, auch wenn die Steuerung und Grafik da natürlich unter aller Sau waren.
Das Problem bei Sword of the Stars ist halt, dass man diese Punkte berücksichtigt hat, aber bei dem Mikromanagement etwas zu massiv gekürzt hat, und halt viel zu sehr auf 3D gesetzt hat.
Falcon:
gabs bei MoO2 keine Gouvaneure? Das wäre ja genau das was Eulenspiegel haben wollte.
Zumindest bei Galactic Civilizations gibts die, man sagt ihnen was sie bauen sollen und teil denen dann Planeten zu.
hat schon jemand GalCiv2 gespielt?
Chiungalla:
--- Zitat ---gabs bei MoO2 keine Gouvaneure?
--- Ende Zitat ---
Jein. Es gab Gouverneure, nur haben die dort keine Baumaßnahmen eingeleitet, sondern ausschließlich Boni auf bestimmte Gebiete gegeben.
--- Zitat ---hat schon jemand GalCiv2 gespielt?
--- Ende Zitat ---
Jupp, habs hier stehen.
Ist ganz nett, aber auch nicht so der Oberhammer.
Sie patchen das aber ständig, und teilweise wohl sogar relativ krass, indem sie neue Features einbinden. Hab die letzten beiden Patches allerdings nicht mehr gespielt.
Wobei ich diese Civilization-ähnliche Karte für Weltraum-Strategiespiele irgendwie absolut nicht mag.
Da gibts ja nichtmal so richtig Grenzen, die irgendwas bringen. Und das ganze wird später sau unübersichtlich, wenn Du jetzt wieder die neue Raumstation suchst, um das nächste Bauschiff dahinzuschicken.
Die Karte von MoO2 (einfache Draufsicht auf die gesamte Galaxis in 2D, mit Sternen als kleine bunte Punkte) war schon das Optimum wie ich finde. Man hatte gleich alles auf einen Blick, und musste nicht lange suchen.
Wer braucht schon den Raum zwischen den Sonnensystemen, wenn er das Universum erobern möchte? Ich finde durchaus plausibel, dass Schlachten nur in Planetennähe vorkommen und die Flotten ansonsten aneinander vorbeifliegen.
Die Raumstationen sind wie schon im Vorgänger nen ganz witziges Feature, es nervt aber pro Station da ~50 Bauschiffe hinschicken zu müssen, um das Ding fertig zu haben. Viel zuviele Mikromanagement, spätestens wenn man über die Ressourcen eigentlich nicht mehr wirklich nachdenken müsste.
Das sollten sich die Spieleentwickler eh mal hinter die Ohren schreiben:
Ich möchte nicht ständig über Ressourcen entscheiden müssen, welche im späteren Spielverlauf eh völlig banal werden. Es ist absolut nicht cool, als Herscher über 100 Welten, einzelne Gebäude zu bauen. Dann soll man halt für die Planeten z.B. eine ellenlange Bauauftragsliste einführen, und die Möglichkeit schaffen diese mit Automatikfunktionen versehen. Gouverneure sind da allerdings auch ein guter Ansatz.
Falcon:
Es gibt ein Entwicklervideo zu Sword of the stars 2.
Und das hört sich alles seehr gut an. Hätte niemals einen zweiten Teil erwartet.
http://www.paradoxplaza.com/games/sword-of-the-stars-2
Timo:
ach? du hast den ersten Teil und spielst den nicht mit mir?
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