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Ähnlichkeit Traveller - Serenity/Firefly
Vanis:
--- Zitat von: Falcon am 16.09.2006 | 12:52 ---Den Fireflyflair (geiles Wort :D), also diese Aussenwelt Spielgefühl werd ich auf jeden Fall bestimmt mal in Nebenplots und einzelnen Abenteuern ausprobieren. Für ganze Kampagnen wäre mir das zu zurückgeblieben und den Westernstil würd ich erheblich zurückschrauben. Ich finds gut wenn man bestimmte Stile in Sci-Fi untermischt aber bei FireFly ists eher Sci-Fi im Western (und nicht umgekehrt). Das würd ich dann eher den Kinofilm als Vorlage nehmen.
--- Ende Zitat ---
Eben das meine ich auch. Man kann sich einfach mal inspirieren lassen, einzelne Elemente aufgreifen. Da bietet der Fireflyflair (ich unterstütze diese Zusammenfügung ;D) für Traveller eine Reihe von Möglichkeiten. Für Planeten mit niedrigem Techlevel ist doch z.B der Westernflair/SF echt super.
Boba Fett:
OT:
--- Zitat von: DrTemp am 15.09.2006 | 17:53 ---
--- Zitat von: Boba Fett am 15.09.2006 | 14:59 ---/*GlobMod Modus an*/
Es geht hier um Traveller und Serenity/Firefly und nicht um Galactica!
/*GlobMod Modus aus*/
--- Ende Zitat ---
Genau. Bloss nicht zu entspannt diskutieren! Wo kämen wir denn hin, wenn jeder hier einfach posten würde, was er will! :D
--- Ende Zitat ---
Sorry, aber Vanis ist Themenstarter und er hat ziemlich genau ausgesagt, worüber er reden möchte.
Wenn es legitim ist, das Thema schweifen zu lassen, kann er das jederzeit sagen, am Besten in seinem Eingangsbeitrag hinzufügen.
Dann ist es schnell ersichtlich.
Wenn das Thema von Firefly und Traveller zu Battlestar abdriftet, was Ähnlichkeiten und Verwertbarkeit im Rollenspiel angeht,
dann ist das okay, da hätte ich nichts gesagt. Wenn hier aber über die Drehbuchqualitäten von BSG philosophiert wird, ist das nicht okay.
Ob Topics driften dürfen oder nicht sagt letztendlich der Themenstarter aus, denn er definiert, worüber er reden möchte.
In letzter Zeit ist sehr oft dazu gekommen, dass Topics extrem driften und auch der Themenstarter irgendwann keinen Spaß mehr an der von ihm initiierten Diskussion hat. Deswegen schauen wir etwas genauer und melden uns auch etwas früher...
Selganor hat am 14. höflich nachgefragt, da kam nur ein patziger Kommentar, deswegen habe ich am 15. nochmal energischer darauf hingewiesen. Thats it!
Viel Spaß noch!
PS: Kommentare dazu bitte als PM oder als separates Thema.
Sidekick:
Das Problem (für mich) bei Traveller ist schlicht... man weiss nichts damit anzufangen. Traveller ist typisch GURPS- vages Setting mit dem Potential zur Space-Opera verschiedenster Geschmacksrichtung. Es "wartet" auf einen SL (oder eine geschlossene Spielrunde) die es in einen Spielbaren Rahmen presst. Ich habe Traveller auf einer Con probegespielt, geleitet von einem GURPS "Vertreter". Da fielen die Schwächen von Traveller auf, alle Spieler hatten eine Idee, die kamen aber nicht zusammen, genauso zerfasert in der Vorstellung von Charakterplay, Setting und Aufgabensuche lief dann die Runde- spielspaßtechnisch ein Ausflug ins Nirwana.
Später kam dann StarWarsd20, was zu einem anderen Problem führte. Die Spieler freuten sich auf Rebellen und Stormtrooper, der SL presste die Spieler in die OldRepublicAera. Er wählte also ein Setting, welches nicht jedem zusagte weil es dem "Kanon" der Spieler in der Vorstellung der Spielwelt wiedersprach. (sorry, dass ich hier SW einbringe, aber es passt eben in die Diskussion).
Und zuletzt... Serenity RPG. Gemischte Runde aus Firefly-Kennern und unwissenden. Merkwürdigerweise hat hier das Zusammenspiel perfekt geklappt. Kein Spieler ärgerte sich über Charakterbeschränkungen oder Railroading an von der Serie abgekupferten Abenteuern. Der SL setzte den Rahmen "ihr seid ein paar leute, die sich ein Schiff kaufen wollen um als Freelancer zu Arbeiten" und starre Abenteuer "Fliege nach X, mache Y" und alle machten mit.... zudem machte es sehr viel Spaß (und sobald Boo aus Berlin für nur ein Wochendene zurück ist, werden wir zocken!).
Fazit, also, worauf ich hinaus will ist folgendes:
Traveller ist eine unbebaute Sandkiste, die ein Spielbares "enges" Subsetting braucht. Irgendetwas von "Ihr seid Forschungsschiff x, Söldner Y oder Marinekreuzer Z", einen Rahmen, in dem Spieler als Crew zusammenkommen und gemeinsam etwas machen. Ein Katastrophensetting ala Alien oder Pitchblack bietet sich auch als Einstieg an, aber es muss eben ein Rückrad für die Runde geben.
StarWars ist schwer von den Spielern abhängig, wie sehr sie bereit sind, auf andere Auslegungen des Hintergrundes enzugehen. Und dazu gehört eben auch etwas mühe beim Charakterkonzept (und die Fähigkeit, andere Konzepte zu akzeptieren). Denn Ehrlich: Wir (ICH!!!) wollen nicht eine Runde aus Luke-, Han-, Chewie-, oder Fett-Klonen. Das nervt und führt zu nichts.
Serenity ist ein anderer Fall- das Plot-point-System animiert zum wilden Spiel. Die vorgegebenen Schwächen der Charaktere erlauben gewollte Fehler und die (witzigen/bedrohlichen) Resultate derer. Und so ist es egal, worum es der SL sich nun gerade drehen lässt, schwerpunkt sind so immer die Charaktere, wie sie Streiten, Fluchen, Saufen, oder was auch immer machen, während irgendwo abseits das Abenteuer abläuft. Serenity spielt sich "anders", weil man eher bereit ist, seinen Charakter durch Schwäche sympatisch zu machen- also eine Abkehr von den "Teflon-Heldentum". Das erfordert auch Spieler, die bei soetwas mitmachen, klar. Aber hat man so eine Runde, ist sie Gold wert.
Vanis:
--- Zitat von: Sidekick(Urlaub@Home) am 28.10.2006 | 01:44 ---Das Problem (für mich) bei Traveller ist schlicht... man weiss nichts damit anzufangen. Traveller ist typisch GURPS- vages Setting mit dem Potential zur Space-Opera verschiedenster Geschmacksrichtung. Es "wartet" auf einen SL (oder eine geschlossene Spielrunde) die es in einen Spielbaren Rahmen presst. Ich habe Traveller auf einer Con probegespielt, geleitet von einem GURPS "Vertreter". Da fielen die Schwächen von Traveller auf, alle Spieler hatten eine Idee, die kamen aber nicht zusammen, genauso zerfasert in der Vorstellung von Charakterplay, Setting und Aufgabensuche lief dann die Runde- spielspaßtechnisch ein Ausflug ins Nirwana.
--- Ende Zitat ---
Mir fielen die Ähnlichkeiten zwischen Traveller und Firefly bei dem neuen GURPS Traveller: Interstellar Wars auf. Da wiederum teile ich deine Meinung nicht unbedingt, dass der SL mit Traveller allein gelassen wird.
Beim "alten" GURPS Traveller geb ich dir Recht. Zu den anderen Traveller Editionen kann ich nichts sagen.
--- Zitat ---Und zuletzt... Serenity RPG. Gemischte Runde aus Firefly-Kennern und unwissenden. Merkwürdigerweise hat hier das Zusammenspiel perfekt geklappt. Kein Spieler ärgerte sich über Charakterbeschränkungen oder Railroading an von der Serie abgekupferten Abenteuern. Der SL setzte den Rahmen "ihr seid ein paar leute, die sich ein Schiff kaufen wollen um als Freelancer zu Arbeiten" und starre Abenteuer "Fliege nach X, mache Y" und alle machten mit.... zudem machte es sehr viel Spaß (und sobald Boo aus Berlin für nur ein Wochendene zurück ist, werden wir zocken!).
--- Ende Zitat ---
Dann lag das wohl an der Gruppe, denn der Rahmen könnte genau so auch bei Traveller lauten.
Sidekick:
Bezweifle ich. Es war eben ein bekanntes Terrain, bei dem jeder instinktiv wusste, was er zu tun hatte. Bei Traveller wissen es viele Spieler eben nicht. Ich könnte wetten, dass sich die gleiche Runde bei Traveller nicht so gut anstellen würde, wie sie es bei Firefly getan hat.
Aber da sind ja auch die Spielzielsetzungen anders.
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