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Der Sinn und Unsinn von Cross-Class Skills

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Der Nârr:
Joa. Theoretisch könnte ich Knowledge (religion) auf 5 bringen, dafür meine +2 auf Turn Undead kassieren und dann den Skill nie mehr anrühren. Aber irgendwie fände ich es schon besser, da ein paar Punkte mehr drin zu haben, darum steigere ich auch diesen unnützen Skill. Das wäre dann auch eben die RPG-Begründung, einen Cross-Class-Skill zu steigern: Es gehört zum Charakter - im Gegensatz zum Erwerb einer anderen Klasse.
Die Möglichkeit, cross class skills steigern zu können kann auch aus Gründen der Effektivität wichtig sein. Wie du schon sagst, wenn du auf einen oder mehrere Level Gunmage verzichtest, vergimpst du dich damit in Hinblick auf seine High-Level-Fähigkeiten. Hierunter würde es auch fallen, wenn man ein paar Skillpunkte in einem cross class skill benötigt, um eine spezielle Prestigeklasse erlernen zu können, man aber hier ebenfalls keine andere Klasse "davorschalten" möchte, um den Skill zu pushen. (Beispiel: Man ist bereits Level 10 und möchte eine Prestigeklasse erlernen, die 10 Level hat und die man unbedingt - z.B. wegen einer special ability - bis zum Ende durchziehen möchte.)
Naja. Und abseits all dessen finde ich die Möglichkeit, cross class skills zu steigern einfach dafür immens wichtig, dass das Regelsystem ein wenig "offener" ist. Auch wenn ich diese Möglichkeit nicht nutze, gibt mir das doch ein viel besseres Gefühl, wenn ich weiß, dass ich beliebig Skills steigern könnte, wenn ich denn nur wollte.

Skele-Surtur:
Wenn es zum Charakter gehört sehe ich nicht ein, warum es ein Cross-Class skill ist. Beispiel: Nobler Ritter edler Geburt etc.PP. Erstellt als Fighter (was logisch ist. Es können ja nicht ALLE Ritter LG Paladine sein!)
Der Braucht einfach ein- bis zwei Ranks in Knowledge (Heraldry) und (Nobility&Royalty). Passender Weise auch Diplomacy und 1-2 Ranks in Perform (Poems) oder (Courtly Dance).
Jetzt hab ich als SL zwei Möglichkeiten: ich definiere einfach das er das eine oder andere Weiß und lasse das Regelsystem unangetastet. Oder ich gebe ihm einfach Zugang zu den Skills als Class Skills und scheiß drauf, dass im PH was anderes steht. Was bricht man sich denn ab, wenn er die paar flavor skills in seinem ClassSkill Package hat?

Selganor [n/a]:
Zumal es immer noch die im Regelwerk vorgeschlagene Option gibt dass man auch Skills "austauschen" kann wenn der SL zustimmt (z.B. der Wuestenkrieger der als Fighter Survival statt Swim in seiner Skill-Liste hat)

Skele-Surtur:
Ja, oder so.
Im Grunde ist jede Regel optional. Es gibt nichts, was man nicht ändern darf, wenn es dem Spielspaß in der Gruppe dient.

Der Nârr:

--- Zitat von: Surtur am  6.11.2006 | 12:48 ---Wenn es zum Charakter gehört sehe ich nicht ein, warum es ein Cross-Class skill ist.
--- Ende Zitat ---
Ich dachte für genau solche Fälle sind die cross class skills da. Wenn man etwas steigern möchte, das zwar zum Charakter gehört, aber nicht zur Klasse. Wenn der Charakter ein Experte in Sachen Heraldik werden möchte, gibt es sicher eine passende Prestige Class dazu. Und spätestens in so einem Fall kommt dann die niche protection zum Tragen beim Austausch oder Hinzufügen von class skills. Immerhin ist d20 nun mal ein klassenbasiertes Regelwerk und kein offenes System in dem alles gleich gemacht wird, so á la Gurps.
Grundsätzlich handelt es sich aber auch dabei um eine mögliche Erweiterung, hilft aber nicht bei der Entscheidung, ob es Sinn macht, einen cross class skill zu steigern.

Was mir im Zuge dieser Diskussion jedoch als Idee kam: Für cross-class-skills das "kleine" Maximum behalten, diese jedoch zu normalen Kosten steigern können. Ich schätze, das würde die Attraktivität der cross class skills enorm erhöhen. Dennoch kann man nicht mal eben einem Experten den Rang ablaufen.

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