Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Warum Stufen?

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Arkam:
Hallo zusammen,

ich persönlich habe in unserer Gruppe festgestellt das Stufen die Leute dazu bringen konzentrierter zu spielen.
Denn so bleibt man am Abenteuer und damit an Situationen für die es EP und damit dann irgendwann die nächste Stufe gibt. Und merke:
"Nach der neuen Stufe ist immer vor der nächsten Stufe."

Mich persönlich bringen Stufen auch dazu mich mit dem System zu beschäftigen. Gerade bei D&D das ja mit den Recourcen, etwa Skillpoints, nicht um sich schmeißt und man von der Klasse begrenzt ist will man eben das optimale herausholen. Ich rede hier nicht von Powergaming aber wenn man mit jedem einzelnen Skillpoint rechnet nimmt ja wohl doch eher Skills die für die eigene Vorstellung des Charakters oder für die Gruppe relevanz besitzen.

Als Spielleiter werden die Charaktere so deutlich vergleichbarer. Auch die Erschaffung von NPCs wird einfacher wenn ich von der Stufe ausgehend schon grundlegende Kampffertigkeiten und Rettungswürfe berechnen kann.

Im Zweifel kann man ja gerade D&D noch sehr schön stückeln.
Die zweite Stufe etwa kostet 1000 EPs wenn ich jetzt die Skillpoints stückle und 10 Skillpoints bekomme kostet jeder Punkt 100 Punkte. Habe ich diese kann ich den Skillpoint auch direkt ausgeben. Das erfordert natürlich etwas Rechenarbeit.
Ich würde der Einfachheit halber verschiedene Faktoren wählen je nachdem ob es ein BAB, ein Skillpunkt, ein Rettungswurf oder ein Klassenvorteil sein soll ohne Rücksicht darauf zu nehmen das man dann für die angegebenen Punkte nicht alles bekäme.

So bleibt dann auch die jeweilige Stufe interessant weil man so die restlichen Boni bekommt.

Wer es noch freier mag kann ja auch verabreden das die Boni auch von höheren Stufen genommen werden dürfen.

Gruß Jochen

Holothuroid:

--- Zitat ---Ich rede hier nicht von Powergaming
--- Ende Zitat ---

Doch, tust du. Und das ist auch gut so. Lass dir nichts anderes einreden. Powergamer sind die besseren Rollenspieler.


Zum Thema: Stufen verhindern effektiv Ressourcenstromdoppelungen. Die Währung fließt in schön geordneten Bahnen und die Spieler werden zu echten Entscheidungen angehalten.

Arkam:
Hallo 1of3,

ob ich jetzt von Powergaming rede oder nicht ist wohl nur eine Definitionsfrage.
Gemeint ist auf jeden Fall ohne Regeln, Charakter oder Hintergrund biegen zu müssen das beste aus den vorhandenen Recourcen heraus zu holen.
So betrachtet sind Powergamer vielleicht nicht die besseren aber zumindest häufig die kundigeren Rollenspieler.

Gruß Jochen

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Arkam am 16.01.2007 | 18:58 ---Gemeint ist auf jeden Fall ohne Regeln, Charakter oder Hintergrund biegen zu müssen das beste aus den vorhandenen Recourcen heraus zu holen.

--- Ende Zitat ---
Mit einem Wort: Powergaming.

Munchkins sind die "Powergamer" die mindestens eins der oben genannten Dinge brechen.

Der Count:

--- Zitat von: 1of3 am 16.01.2007 | 18:19 ---Zum Thema: Stufen verhindern effektiv Ressourcenstromdoppelungen. Die Währung fließt in schön geordneten Bahnen und die Spieler werden zu echten Entscheidungen angehalten.

--- Ende Zitat ---

Ist das nicht in stufenlosen Systemen genau so, wenn die Steigerungspunkte nur langsam reinkommen?
Wir spielen mit einem solchen System, und die Spieler überlegen sich schon genau, ob sie jetzt lieber die eine Fertigkeit steigern sollen oder noch ein oder zwei Sessions warten, um sich die Fähigkeit zu holen, die sie so cool finden.

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