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DnD - Bei der Balance bleibt die Logik auf der Strecke
Stahlfaust:
Das mit den XP-Kosten finde ich nicht so schlimm, aber die Goldkosten sind in D&D teilweise lächerlich hoch.
Meisterdieb:
--- Zitat von: Selganor am 13.02.2007 | 10:52 ---Und wer auf der Welt baut dann noch diese Gegenstaende wenn diese doch angeblich so "ineffektiv" in der Herstellung sind?
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Monkey McPants am 13.02.2007 | 11:17 ---Ich dachte wir reden hier von "D&D wie es im Buche steht", ohne Hausregeln oder sonstiges? "D&D wie es im Buche steht" geht davon aus das ein Charakter auf Stufe X eben Y Kohle hat und ist danach gebalanced. Wer dazu irgendwelche Hausregeln einführt (Sprich: Mehr oder weniger Kohle hergibt.) der sollte sich nicht wundern wenn dann was nicht klappt...
--- Ende Zitat ---
Aber darum geht es doch. Das ist das unlogische an der Sache.
Warum sollte ein PC irgendetwas selber herstellen, wenn er alles umsonst in irgendwelchen Dungeons findet -wir reden hier ja von den offiziellen Regeln, wo jedes noch so kleine monster "Unmengen" an magischen Gegenständen und Geld dabei hat. (Schaut doch mal nach, was die Viecher im MM mit sich rumschleppen!!)
Also wäre es mehr oder weniger nur für den Style (also für den Flair eines Characters), sich selber diese Dinge basteln zu können. Denn wegen Geldprobleme oder Artefaktmangel müsste er es nicht tun - wird einem ja nachgeworfen (nach den offiziellen Angaben im MM oder den Abenteuern)
Aber wers tut wird faktisch bestraft, weil er XP verliert (so wenige es auch sein mögen - Kleinvieh macht auch Mist).
Balance mag ja schön und gut sein (idealerweise), aber bei dem Versuch ist D&D sowas von gescheitert; nicht nur bei den Artefakten, sondern auch bei Geld/Reichtum (was da die PCs rumschleppen und einführen, müsste zu monatlichen Superinflationen führen) oder Populationen (von was ernähren sich den die Trilliarden Orks, Goblins etc die regelmäßig gemetzelt werden?)
Monkey McPants:
Man wird fürs Gegenstände basteln nicht bestraft, schließlich bekommt man dafür die Gegenstände BILLIGER. (Halbes Gold+XP.) Somit kann sich ein Magier, der trotzdem den normalen Anteil des Schatzes bekommt, mit mehr Gegenständen ausrüsten als einer der es nicht tut. Magische Gegenstände sind ein signifikanter Bestandteil eines D&D Charakters und ein mehr an Gegenständen sorgt auch für einen deutlich Anstieg in Power. Und dafür zahlt er halt mit einem verzögerten Level-Aufstieg.
Was ist daran unlogisch? Ich finde es viel unlogischer die persönlichen Annahmen und Erwartungen (Soviel Gold ist unrealistisch, ...) auf ein Spiel zu projezieren das diese nicht teilt und dann "UNLOGISCH!!!" zu schreien.
M
Stahlfaust:
Wenn ich mich recht entsinne, verdienen "normale" in D&D Arbeiter etwa 1 Silberstück pro Tag, also etwa 2,5 pro Monat bzw. 30 GM pro Jahr. Davon ausgehend kann man schon einige Annahmen treffen.
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: Stahlfaust am 13.02.2007 | 12:33 ---Das mit den XP-Kosten finde ich nicht so schlimm, aber die Goldkosten sind in D&D teilweise lächerlich hoch.
--- Ende Zitat ---
Nicht wenn man sich an die Geldvorgaben im DMG haelt.
Leider sind viele Spielleiter der Meinung dass es "spannender" ist wenn die Gruppe knapp gehalten wird und nicht allzuviel Gold und magische Gegenstaende ausgeteilt werden.
--- Zitat von: Stahlfaust am 13.02.2007 | 13:21 ---Wenn ich mich recht entsinne, verdienen "normale" in D&D Arbeiter etwa 1 Silberstück pro Tag, also etwa 2,5 pro Monat bzw. 30 GM pro Jahr. Davon ausgehend kann man schon einige Annahmen treffen.
--- Ende Zitat ---
Vergiss es das "normale" Arbeiter jemals irgendwelche magischen Gegenstaende kaufen koennen.
Und mit dem was Abenteurer spaetestens auf Stufe 2-3 an Geld haben koennten sie (wenn sie keine Abenteurer waeren) wohl den Rest ihres Lebens (der ohne Abenteuer deutlich laenger sein koennte) gut zurechtkommen.
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