Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
DnD - Bei der Balance bleibt die Logik auf der Strecke
Cycronos:
--- Zitat von: Selganor am 13.02.2007 | 18:05 ---Beispiele? (Ich bin da besonders an den "anderen Dingen aus anderen Systemen" interessiert)
--- Ende Zitat ---
nWoD zum Beispiel.
Alleine die Core-Werke geben einem doch ein ganz anderes Kaliber von "weichen" Messinstrumenten in die Hand als D&D.
Aber das ist ja auch Sinn der nWoD: Stroytelling.
Dafür ist D&D ja eigentlich primär nicht gemacht worden. Ich greif doch nicht zu einem gewaltigen System-moloch, der zum großteil aus Taktik- und Kampfregeln besteht, wenn ich meine Abenteuer auf Storytelling auslegen will.....
@Ludo:
D&D dafür zu kritisieren, dass es storytelling-Belange nur anschneidet und nicht in aller Ausführlichkeit auswalzt wäre so, als würde man dem System aus der Tatsache, dass es eben NICHT die eierlegende Wollmilchsau ist einen VORWURF machen.
Mal ehrlich, welches Sys ist das schon?
D&D ist crunchy und griffig. Das System funktioniert "Rules as written" weit besser als jedes andere Sys, das ich kenne. Es ist hochmodular, extrem vielseitig und mit nur ein klein wenig Eigenarbeit, wirklich nur ein klein wenig, kann man es auch wunderbar auf Storytelling-Belange zuschneidern.
Man muss als SL nur ein Gefühl für das CR eines plot-arcs entwickeln und schon funktioniert der Rest reibungslos.
Dass man sowas nicht im Rahmen eines auf crunch ausgelegten Grundregelwerks erklären kann, sollte wohl auch klar sein. Sowas ist Erfahrungssache und kann nicht erklärt werden.
Ganz davon ab schert sich storytelling rein vom Prinizip her sowieso einen Scheiss um XP-Tables. Der SL sorgt einfach dafür, dass die Chars das Level haben, welches die Geschichte erfordert und gut is.
Dafür muss man nicht lang und breit über das D&D XP-System heulen.
Stahlfaust:
--- Zitat von: Selganor am 13.02.2007 | 13:26 ---Und mit dem was Abenteurer spaetestens auf Stufe 2-3 an Geld haben koennten sie (wenn sie keine Abenteurer waeren) wohl den Rest ihres Lebens (der ohne Abenteuer deutlich laenger sein koennte) gut zurechtkommen.
--- Ende Zitat ---
Genau das meine ich. Finde ich ziemlich übertrieben.
Wawoozle:
Ist aber nunmal eine Entscheidung des Spieldesigns, wenn dir das nicht passt dann musst entweder ein anderes System spielen, oder dich nach einem Setting umsehen in dem das Herstellen von magischen Gegenständen anders gehandhabt wird.
Ich könnte mir bspw. vorstellen das das in Midnight anders gemacht wird, da schleppen die Charaktere ja auch nicht haufenweise Gold durch die Gegend. (Zumindest soweit ich das bisher gelesen hab)
Samael:
--- Zitat von: Ludovico am 13.02.2007 | 17:58 ---
Eins der wenigen D&D-Abenteuer, bei denen man nicht kämpfen muß... Ändert sich wahrscheinlich mit der Zeit. Oder geht es in den meisten D&D-Abenteuern nicht mehr darum, daß man den Dungeon betritt, Monster besiegt, Schätze rafft und XP erntet.
--- Ende Zitat ---
Doch. Und wenn dir nicht gefällt, dass es oberstes Designziel war die Regeln für solches Spiel zu streamlinen und perfektionieren (auch mal gerne unter Opfern des "Realismus(TM)"), dann spielst du das falsche Spiel.
Stahlfaust:
--- Zitat von: Wawoozle am 14.02.2007 | 07:47 ---Ist aber nunmal eine Entscheidung des Spieldesigns, wenn dir das nicht passt dann musst entweder ein anderes System spielen, oder dich nach einem Setting umsehen in dem das Herstellen von magischen Gegenständen anders gehandhabt wird.
--- Ende Zitat ---
Oder wir passen uns die Preise einfach an. Jede Gruppe geht sowieso anders mit Geld um, während die eine Stufe 10 Gruppe in Geld und mag. Ggst. schwimmt, kann es bei einer anderen ganz anders aussehen. Daher ist Geld imho sowieso ein sehr schwammiges Balancing-Mittel in D&D.
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