Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Pflanzen & Kräuter
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: Selganor am 4.07.2007 | 10:17 ---Ein Magier ist durch seine Stufe (und die Slots) limitiert wie viele Effekte er wirken kann.
Ein Kraeuterkundiger ist davon abhaengig wie viele (kostenlos sammelbare) Kraeuter er zur Verfuegung hat.
Nicht wirklich vergleichbar.
Und wenn die Pflanzen (und nicht der Kraeuterkundige) diese Faehigkeiten haben (sollen), warum klappt das dann nicht wenn jemand der keine Stufen in Kraeuterkundiger gesetzt hat und genau dasselbe gemacht hat wie der Kraeuterkundige?
--- Ende Zitat ---
Ja, aber mit der Logikkeule kann man auch dem Magier nicht kommen.
Selganor [n/a]:
Doch... Der Magier lernt im Laufe seiner Karriere (Stufe) mehr und mehr Magie zu "buendeln" und lernt immer staerkere Effekte zu wirken...
Die Energie fuer die magischen Effekte kommt (meistens) von der Welt, aber das Wissen wie man diese genau buendeln kann aus dem Magier selbst.
Thalamus Grondak:
Was spricht dagegen, das bei einem Kräuterkundigen genauso zu handhaben.
Kräuterkunde ist dann bei D&D halt etwas komplizierter als in der realität.
Dauerhafte Kräutersalben usw. kann er ja auch nur, genau wie der MAgier seine Tränke mit dem Talent machen.
Bei den Zaubern/Kräuteranwendungen wären das akute anwendungen. Der Käuterkundige müsste diese halt nicht vorbeireten, hat dafür aber ja die einschränkung, das er erstmal die Kräuter haben muss, und auch nur Zauber bestimmte Zauber imitieren kann.
Hmm, vllt sollte ich mich am WE mal hinsetzen und so eine Klassse enwerfen, da erkennt man dann am ehesten potentielle Probleme.
Monkey McPants:
Ich persönlich mag das Kräuterkunde/Charm-System in Midnight sehr gerne. Angetrieben durch Skills und Feats und abstrakt genug das man nicht erst ewig lang Listen abkramen muß um zu sehen ob eh auch die Richtige Jahreszeit ist und der Wind in die richtige.... *schnarch*
Die effekte die man damit erzielen kann sind meistens eher gering, so etwa im Bereich von Standard-D&D Tränken, also hier und da ein paar Skill/Attributs-Boni und wenn man sich anstrengt auch das Equivalent niedriger Zauber. Aber wo man in Standard D&D für sowas einen Magier braucht kann das hier, theoretisch, jeder. (Skills und/oder Feats vorrausgesetzt.)
Jetzt macht das in Midnight, wo Magie selten, illegal, gefährlich und im allgemeinen schwächer ist als in Standard D&D natürlich Sinn, vor allem weil es keine Kleriker gibt und damit auch ein kleiner Heilungsbonus schon sehr, sehr nützlich ist. Das Ganze in Standard-D&D zu übertragen ist halt nicht ganz so einfach- Allerdings könnte es trotzdem einfach Spaß machen einen Charakter zu spielen der halt nebenbei Charms oder Tinkturen mischt. Er kann zwar nicht mit dem Kleriker mithalten was die pure Leistung angeht, aber dafür "kostet" es ihn nichts anderes als ein paar Skill-Ranks und etwas Zeit.
M
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: Monkey McPants am 4.07.2007 | 12:12 ---[...] aber dafür "kostet" es ihn nichts anderes als ein paar Skill-Ranks und etwas Zeit.
--- Ende Zitat ---
Beides Dinge die (zumindest meiner Erfahrung nach) in vielen D&D-Runden Mangelware sind. ;)
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