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Savage Worlds
JS:
--- Zitat von: Falcon am 17.07.2008 | 16:57 ---Ist dir das einfach die Mühe nicht wert? Ich kann mir nicht vorstellen das alls an SW genau 100% so geschrieben ist, wie du es haben willst.
--- Ende Zitat ---
ach, wenn man älter wird und weniger zornig, dann läßt man bei einem system auch schon mal fünfe gerade sein und regelt die dinge gerne mal aus dem handgelenk und mit bordmitteln. wozu immer dieser streß tausender zusatzregeln, nur damit jim knopf auch en detail weiß, wie lang und hoch und effektiv er die wilde 13 werfen kann?
Enpeze:
--- Zitat von: Falcon am 17.07.2008 | 16:48 ---ich seh's so (hab ich aber auch schon geschrieben):
1. Weil kein System 100% den Ansprüchen einer Runde gerecht werden kann, es sei denn man hat es selber geschrieben.
2. Weil es das System plausibler,zuverlässiger und während des Spiels weniger diskutierbedürftig macht ohne dabei langsamer zu werden, wenn man es richtig macht.
Warum also nicht, wenn man alle Vorteile hat?
Es kommen ja auch nicht immer gleich Regeln dazu, teilweise werden sie ja nur verändert (z.b. "du kriegst den Benny zurück wenn der SoakRoll misslingt"). Hausregeln zu machen heisst nicht GURPS5 zu schreiben.
ich neige nunmal nicht dazu mich an Regelsysteme anzupassen bzw. nur soweit, wie ich es für richtig halte.
--- Ende Zitat ---
Und 4e hat sogar eine Extraregelseite für Hausregeln :) (kein schmäh)
Wenn ich mir als SW Interessierter (aber noch-nicht Spielleiter) diese ganzen Diskussionen ansehe, dann kommt mir doch der Gedanke daß SW nicht ganz so ein einfaches Regelsystem ist, wie das Marketing suggeriert. Wobei das natürlich im Auge des Betrachters liegt und auch welche Systeme der Rollenspieler bisher verwendet hat. Für einen 3.5 oder Gurpsler ist SW sicher wie ein regelfreier Rollenspielhimmel. Es hat ja "nur" 160p statt der üblichen 800p. Wenn man aber so wie ich BRP mit seinen paar Seiten einfachen Minimalregeln gewohnt ist, dann sind 160p doch recht üppig.
Wie auch immer. Der Grund warum ich hier überhaupt mal reinschaue ist der daß ich fragen wollte, ob Eurer Meinung nach SW ein traditionelles Fantasysetting gut unterstützen kann? Im konkreten meine ich Forgotten Realms. Ich brodle seit einigen Monaten an ein paar englischen FR Quellenbüchern rum und irgendwie mag ich es. Allerdings ist 4e viel zu cinematisch und unglaubwürdig für FR. 3.5 ist mir zu kompliziert und alle Versionen darunter sind m.E. auch irgendwie Schrott.
Ich würds ja gerne mit unserem "Hausregelsystem" BRP spielen, aber das ist leider schlichtweg zu tödlich. Da geben 50% der Spieler schon nach dem ersten Oger die Löffel ab. Geht also nicht.
Deswegen meine Frage. Soll ich meine Zeit dafür verwenden mich in SW zu vertiefen um es für ein Setting wie FR zu verwenden? Und wenn ja, kann ich es nach Buch spielen (ich habe derzeit Core Rules revised) oder sollte ich die Settingregeln dieser SW Fantasy Conversion Sundered Skys? verwenden?
Oder sollte ich mir dieses kleine billige Büchlein SWEX zulegen? Danke im Voraus für eine fachkundige Antwort.
knörzbot:
--- Zitat von: Falcon am 17.07.2008 | 12:32 ---
ich frage mich wie du all die Leute im Netz aufhalten willst, die versuchen ihr SW für sich anzupassen.
--- Ende Zitat ---
Warum sollte man so etwas denn wollen? wtf?
Falcon:
@knörzbrot: keine Ahnung. Ich habe so das Gefühl Zornhau versucht einen ständig auszureden etwas an den Regeln zu ändern was
a) nicht offiziell (die dürfen das natürlich :P ) oder
b) keine Settingregel ist
und man gefälligst die Regeln benutzen soll, die es gibt.
Ich kann dir nicht sagen, warum man sowas tut :)
@JS: also sind die Schwächen, so vorhanden, dir nicht wichtig genug, als daß du sie ausbügelst, sondern lieber spontan regelst (es sei denn SW wäre schon dein unfehlbares, perfekte System falls oliof für dich sprechen darf; weiss jetzt nicht was ich davon halten soll).
Es ist dir also zu viel Mühe etwaige Fehler zu beheben; denn wenn es ein perfektes RPG für dich gäbe würdest du es doch sicher nehmen oder? Oder wenn jemand für dich SW entsprechend anpassen würde. Man wird ja nicht daran gehindert dann trotzdem spontan zu regeln.
Deswegen sehe ich beim Tunen gar keinen Widerspruch dazu.
Ich nutze nämlich auch Basismechanismen für Bauchentscheidungen. Was bleibt einem anderes übrig, schliesslich ist niemals alles geregelt? Ich mache es also nicht anders, deswegen stimmt das auch mit den beiden Ansätzen nicht, von denen oliof sprach. Es ist nur ein unterschiedlicher Grad an Aufwand. Ihr benutzt das System ja wohl auch und entscheided nicht komplett alles frei nach Schnauze, sonst bräuchte man es ja gar nicht. Etwas an den Regeln muss also gefallen.
Ich sehe also kein Problem darin sich ein System für seine Ansprüche perfekt anzupassen und den Rest (oder einen Großteil) trotzdem frei zu Regeln.
=> Es ging mir nur darum wie dir die feste Regelgrundlage gefällt, nicht wie du damit umgehst.
was ganz explizit etwas anderes wäre ist ausschliesslich Handlungen zu benutzen, die über Regeln abgedeckt sind. Dazu verleiten Regelschwergewichtge sowieso, aber da ist man bei SW ja an der völlig falschen Addresse.
@Enpeze/4e: Hausregelseite: Oh ja, die ist goldig ;D
aber ich würde mir keine Gedanken machen. SW ist wirklich so schnell und einfach wie das Marketing sagt. Für mich war es sogar erschreckend schnell und einfach im Verhältnis zum Detailgrad (der Detailgrad übersteigt manchmal komplexere Regelwerke).
Ich weiss auch nicht woraus du geschlossen hast, daß es kompliziert ist. Man kann halt eine Menge draus machen, das ist alles.
und vergiss nicht, daß die 160Seiten DinA5 sind ;)
EDIT:
Umgeschreibsel
Village Idiot:
@ Enpeze: Aus meiner Sicht ist SW kein Stück komplizierter, als BRP (ich hab machmal sogar das Gefühl, daß es eher anders herum ist ;)) schau es dir ruhig einmal an, es könnte was für dich sein. Die Revised Regeln geben eigentlich auch alles her, was du braucht inklusive Conversion Regeln für D20.
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