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Savage Worlds

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Enpeze:

--- Zitat von: Falcon am 23.11.2008 | 22:30 ---du erläuterst die Unsicherheit genau wie Zornhau in schwarz/weiss.
Entscheidend ist nicht, ob ein Regelsystem Unsicherheit anbietet (das tun wohl alle Würfelsysteme), sondern welches Spielgefühl es dem Spieler vermittelt.

um meinen vorherigen Post zuende zu führen:
Ich kenne keinen GURPSspieler, der sich bei seinen Skills übervorteilt fühlt, selbst wenn er eine schlechtere Chance hat als in SW.

Der Sache mit dem Powerlevel würde ich zustimmen. Nur, angeblich sind die Wahrscheinlichkeiten bei Savage Worlds mit höheren Würfelstufen ja stark unterschiedlich. Es bräuchte mathematisch also gar keinen höheren Anstieg: Auch hier wieder, es zählt allein welches Spielgefühl bei den Spielern ankommt, und ich habe den Eindruck, daß die genau anderer Meinung sind.

das sind jetzt schon zwei Aspekte in denen das Spielgefühl und Mathematik völlig gegensätzlich laufen.

--- Ende Zitat ---

Das kann ich nachvollziehen. Ich schätze mal das liegt an der Zahl und dem Gewicht der beteiligten Würfel. Der Mensch ist unter anderem ein haptisches Tierchen.

Falcon:
genau, und im Endeffekt zählt Spielgefühl bei RPG Systemen mehr als die harten Fakten.
Wenn sich SW also die Kritik der starken Unsicherheit und Unberechenbarkeit aussetzt, dann helfen keine Mathematischen Fakten, denn das Spielgefühl vermittelt faktisch ja wirklich diesen Eindruck, also müsste man DARAN etwas ändern (und nicht an den Wahrscheinlichkeiten).

viele Mathematikkundige können sich das sicher steril "totdenken" aber ich komme vom vermittelten Spielgefühl auch nicht los, obwohl ich weiss, daß die W.keiten mitunter nicht so schlcht sind, wie die Würfel tatsächlich fallen.
Und da die meisten RPG Würfelsysteme mehr oder weniger Fair mit den Wahrscheinlichkeiten durchdacht sind zählt schlussendlich nur das Spielgefühl.


um ein anderes GURPS Beispiel abseits der W.keiten zu nennen: GURPS spielt sich imho nach den Stimmen der meisten Spieler immer realistisch, obwohl es natürlich kein bisschen realistischer ist als SW, daß eher pulpiger wirkt. Aber auch wenn GURPS-Pulp gespielt wird, wird man dieses "realistische sterile" Gefühl nicht los.

Der Nârr:
Gurps hat Normalverteilung, daher kommen Ausreißer seltener vor, die Probenqualität ist wichtig, daher wirken die Ergebnisse verlässlicher... die Würfe häufen sich nun mal um ein paar Zahlen... das Tolle ist, dass dann Auf/Abschläge sich mehr oder weniger stark auswirken können, ein +/- 1 ist nicht gleich +/- 1, das kann man kritisieren, imho ist es aber eine der Stärken des Systems...

Zornhau:
Mein Eindruck aus den letzten zehn Beiträgen hier:
[*]GURPS-Spieler kommen nicht mit der SW-Würfelmethode klar, weil nicht 3W6 gewürfelt und addiert werden.
[*]GURPS bietet eine Normalverteilung und SW für Wildcards auch, aber bei SW ist das schlecht, weil nicht 3W6 gewürfelt und addiert werden.
[*]Auch wenn klar mathematisch nachweisbar die Erfolgswahrscheinlichkeit für eine Handlung (und damit die Kompetenz eines Charakters für diese Handlung) bei SW höher sein mag als bei einem vergleichbaren Wurf in GURPS "fühlt" der GURPS-Spieler, der widerwillig zu SW genötigt wurde, einfach seinen Charakter bei GURPS als kompetenter.
[*]Mathematik ist doof. Man kann alles Mathematische ignorieren und mit dieser Ignoranz auch noch ungestraft kokettieren, weil "Matte iß doov".[/list]


Interessante Entwicklung dieses Threads.

Gibt es noch etwas zu Savage Worlds zu sagen? - Ich meine außer "GURPS ist besser als SW, weil man dort DREI Würfel werfen darf, statt nur zwei oder gar nur eines Würfels" und natürlich "Madteh iss dofh"?

Falcon:
Mr.Zornhau, you made my day!  :d

ich glaube bissiger und wahrer (zumindest, so wie ich es kenne) hätte man es nicht ausdrücken können.

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