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[Spiel] Deus Ex 3 !

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Bluerps:
Ach naja. Das ist halt Marketing-Gelaber - da würde sogar Minesweeper eine "Fesselnde Geschichte" und "Photorealistische Grafik" kriegen, wenn MS das verkaufen würde. ;)

Abgesehen davon ist Realismus nicht allzu wichtig, finde ich. Mir fällt auf Anhieb kein Spiel ein, bei dem ein besonderer Schwerpunkt auf Realismus gelegt wurde, und das dann deswegen besonders viel Spaß gemacht hätte.


Bluerps

Suro:
Also mir schon. Red Orchestra, und Men of War, zum Beispiel. Und ja, vmtl. ist gerade ersteres ein Spiel, das YY in manchen Bereichen sauer aufstoßen würde, und auch Men of War hat viele Schwachstellen. Aber ich mag es, wenn ich keuchend durch den Schlamm robbe und nichts treffe, oder weiß, an welcher Stelle welcher Panzer scheiße gepanzert ist, und ich das ausnutzen kann.

Nur die Frage: Was genau hat dieses Thema mit Deus Ex zutun ;) ?

Haukrinn:
Zurück zum Thema, bitte?

Bluerps:
Aber den Post setz ich noch ab. :P


--- Zitat von: Black Bishop am 20.08.2010 | 10:49 ---Aber ich mag es, wenn ich keuchend durch den Schlamm robbe und nichts treffe, oder weiß, an welcher Stelle welcher Panzer scheiße gepanzert ist, und ich das ausnutzen kann.
--- Ende Zitat ---
Das ist aber nicht unbedingt etwas, das man nur durch Realismus erreicht. Ich meine, da kannst ja auch ein Spiel namens Future War 2200 machen, in dem der N4 Plasma Carbine fürchterlich verzieht und der L1B2 Main Battle Hover Tank überall schwer gepanzert ist, außer an der Außenverkleidung seines Fusionsrektors auf der Unterseite.


Bluerps

Yerho:

--- Zitat von: Black Bishop am 20.08.2010 | 10:49 ---Nur die Frage: Was genau hat dieses Thema mit Deus Ex zutun ;) ?
--- Ende Zitat ---

Schon im Urvater der Reihe durftest Du auch bereits durch die Walachei krauchen und ganze Sturmgewehrmagazine in den Gegner leeren, ohne dass dieser umkippte ... Während ein Kopftreffer mit einem Wurfmesser (!) bereits tödlich sein konnte. ;D
-- Spaß beiseite, konkret mit dem Spiel hat die Debatte hier nicht viel zu tun, aber bis es herauskommt, darf man meinetwegen ruhig wild über (gewünschte) Features spekulieren und diese genretechnisch einordnen.

Nebenbei, ich halte extreme "Unverhältnismäßigkeiten" in der Waffenwirkung und Schwachstellenmechnik in Spielen weder für falsch noch für sonderlich unrealistisch. Es soll ja auch im echten Leben schon gehäuft vorgekommen sein, dass Leute von Kugeln durchsiebt ohne jegliche Spätfolgen überleben, während andere über die Teppichkante stolpern und sich den Hals brechen. Oder dass ein Kampffahrzeug unter schwerstem Beschuss durchhält, aber durch einen Glückstreffer mit denkbar unwahrscheinlichstem Kaliber liegenbleibt.

Bestimmte Möglichkeiten muss man eben im Spiel gestrafft als wirkungsvoll deklarieren, weil die Gesamtzahl der Spieloptionen gegenüber der Realität begrenzt ist. Das mag sich mit zunehmend realistischer Spielphysik und Ganzkörper-Steuerungsystem irgendwann ändern, aber selbst dann wird es immer so sein, dass der Realismus künstlich abgestuft wird. Ganz einfach deshalb, weil -- ich polarisiere sehenden Auges -- Spieler A ein sportliches Reflexwunder mit großem Wohnzimmer und profunden technisch-physikalischen Kenntnissen ist, die er auf die simulierte Realität übertragen kann, während der andere ein Bewegungsidiot mit geringen Kenntnissen in kleinem Wohnzimmer ist, der aber auch ganz gerne der Spielheld sein möchte, wenn er das Spiel startet. ;)

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