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[Arcane Codex] Was zeichnet Setting & System von AC aus?

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JS:
agone hat seine eigenarten, ebenso dsa, die fr und auch ac und konsorten. und alle haben auch wieder vergleichbares, weil sie z.b. völker, sitten und mentalitäten der realen geschichte verarbeitet haben. wikinger/barbaren gibt es in jedem dieser settings, ebenso die swashbuckler usw. ich finde es müßig, da persönliche vorlieben zu betonen und zu versuchen, sie mit sachargumenten vom individuellen abzusondern.
mir persönlich sind z.b. dsa und ac zuwider, aber eben... mir persönlich. ich mag auch audi nicht und würde nicht behaupten, es seien schlechte autos. wer da nun vom wem und was geklaut hat, ist doch eigentlich ziemlich egal, oder?

und ich kann trotzdem gutes zu ac sagen (um bot zu kommen): ein dickes, schönes buch, das viele möglichkeiten bietet und im gegensatz zu anderen "klassischen" fantasysettings nicht den kauf weiterer 3 bis 4 bücher erfordert. mir enthält es viel zuviele regeln und scheint auch viel weniger "dark fantasy" zu haben, als angepriesen wird, aber würde mich heute jemand nach einem fantasy-allrounder in deutsch fragen, gehörte ac zu meinen ersten drei schnüffel-empfehlungen. immerhin.

Falcon:
Blizzard schrieb:
--- Zitat ---Tun wir das nicht alle?
--- Ende Zitat ---
mmh, also DSA Spieler tun das nicht. Tun AC Spieler das? Das versuche ich herauszufinden.

Blizzard schrieb:
--- Zitat ---was denn für fehlende moralische Vorgaben?
--- Ende Zitat ---
Musst du Adanos fragen. Er hats geäußert. Würde mich ja auch interessieren aber ich denke, ich weiss, was er meint.

Blizzard schrieb:
--- Zitat ---Und? Was is daran auszusetzen, dass Rhunir so is wie quasi bei den Wikingern?
--- Ende Zitat ---
Ich möchte das nochmal anders ausdrücken. Ich glaube, es ist nicht so, wie viele sich das vorstellen, die einfach mal ein Rollenspielsetting schreiben (und bei AC wars ja wohl auch ein Hobbyprojekt, wie die meissten RPGs ja auch), nämlich NICHT leicht!
Natürlich kann man sich hinsetzen und irgendwelches Zeug zu Ländern,Völkern und Rassen zusammenzuschreiben aber die wahrscheinlichkeit daß etwas Besonderes herauskommt ist eben nicht besonders hoch. Schreiben ist ein Handwerk, Recherchieren in gewisser Weise auch, und es gibt Leute, die haben das gelernt.
Es können sich auch nur die wenigsten hinsetzen und einfach mal ein besonderes Buch schreiben.
Ehrlich wäre es also die Frage nüchtern zu beantworten, statt zu versuchen sich etwas aus der Nase zu ziehen:
nein, es zeichnet sich durch nichts aus, es ist ziemlich austauschbar. Entweder  mag man es, oder nicht.

Ich weiss zwar nicht, woraus du liest, daß ich AC nicht mag, denn man kann vieles mögen, was qualitativ mies ist aber da springt vermutlich wieder das Basher-Räumungskommando an, um die Leute, die hinterfragen in isolierte Bashthreads zu treiben.

Es wurden ein paar Details genannt zum Thema "dies zeichnet es aus". Das hat mich gewundert, denn ihmo kaum was davon war eine Auszeichnung. Ich fand' es gehört auch zum Topic, sowas auch anzuzweifeln damit auf das Thema auch wirklich mal eingegangen wird. Imho ist das konstruktiv.

Wenn das nicht in deinem Interesse ist bzw. du mit den Phrasen zufrieden bist, dann steige ich bei dem Spielchen mit ein :) :

AC zeichnet sich dadurch aus, daß es ein Land Namens Fryregorn gibt. Kein anderes RPG hat das...

Dammi:
Huhu!


--- Zitat von: Blizzard am 21.12.2007 | 00:34 ---Agone kenn'ich noch nicht; inwiefern hebt sich denn das Setting von ED ab? Dadurch dass quasi alle einen auf Fallout machen und in Bunkern leben?
--- Ende Zitat ---

Das, das das Setting und die Regeln stimmige Erklärungen für alles bietet (insbesondere den vorherrschenden Fantasy/D&D-Klischees), und das sich magische Gegenstände entwickeln können (allerdings ist das heute nicht mehr neu). Der Rest ist der gleiche Mansch wie in anderen Fantasy-Systemen. Ums kurz zu fassen.  :)


Gruß,

Dammi

NightHunter:
Also, ich finde, AC zeichnet sich durch seine ... Offenheit aus, man kann quasi alles Spielen sowohl an Abenteuern als auch an Charkteren, das führt so weit das die Welt in sich inkonsistent ist(meiner Meinung nach) nur um eine solche Vielfalt zu ermöglichen. Denn es wurden verschiedene Entwicklungsepochen radikal Nebeneinander gesetzt (während die einen schon Kanonen und und Seeminen besitzen sind die anderen noch im tiefsten Mittelalter) aber genau das ist es halt, man kann wenn man will, einen "Römer" Spielen oder einen "Franzosen", einen schlicheten germanischen Ritter, oder einen Schotten, genauso aber auch einen rumänischen Vampirjäger(oder sogar den Vampir) oder aber einen "Hunnen" genauso ist es Möglich einen "hochtechnisierten" Halbling zu spielen, oder aber einen Echsenmenschen.
Des weiteren kann man sich entscheiden ob man den typischen lieben "weissen" Charakter spielen will wie(häufig!) bei DSA oder doch mal die miese Dreckssau von nebenan. Das gleiche gilt für Abenteuer, sie können gut orientiert sein oder auch schlecht. (ich fand es zB mal überaus amüsant die guten Charaktere etwas böses tun zu lassen, nur leider haben sie erst hinterehr gemerkt was sie da eigentlich grad getan haben^^).


Um nochmal zu dem Argument zu kommen das ja alles nurnoch Plagiate sind: Das ist ein generelles Problem das es in vielen Bereichen gibt, es gibt einfach nichts neues mehr, weil alles schonmal da war, auf die eine oder andere Art, und das was noch nicht da war war deswegen noch nicht da weil es keine Akzeptanz finden würde.

Als Beispiel, die Mode wiederholt sich auch immer wieder mit nur kleinen Änderungen, das liegt aber daran das einfach alles schonmal da war, was noch nicht da war wäre,.. hmm ja: Kleidung aus Menschenhaut, war aber deswegen noch nicht da weil es sich wohl nicht etablieren würde.
Das gleiche ist es doch bei Rollenspielen, das was akzeptiert wird ist alles schon da, wenn du was neues machen wollen würdest müssteste schon echt tief in die Trickkiste greifen um Glück zu haben das es Akzeptanz findet. Ich mein man könnte bestimmt ein Rollenspiel erfinden indem es darum geht vergewaltigend und mordend durch Schulen zu rennen, aber du kannst mal davon ausgehen das du dieses Spiel erstens nicht vermarkten kannst weil es dir verboten wird und du quasi keine Abnehmer finden würdest, und zweitens du vermutlich einfach mal in irgend ner Anstalt verschwinden würdest als Verfasser eines solchen Werkes. ^^
Ich weis das mag jetzt für einige etwas hart formuliert sein, aber das ist es doch einfach. Dieser Ruf nach was neuem und das alte als Plagiate bezeichnen ist in der heutigen Welt einfach völlig sinnlos, weil es nichts neues geben wird.
Wie mein Musiklehrer immer anführte wenn wir uns über neue Musik unterhalten haben: "Es gibt keine neue Musik, das ist alles n Cover von Bethhoven(diesen Verwendete er immer als Synomym für die klassische Musik), denn diese Aneinanderreihung von Noten gabs schonmal, nur in anderen Kombinationen!"

Aber ich denke das führt grade alles nicht in Richtung des Themas. ;)

Falcon:

--- Zitat ---Dieser Ruf nach was neuem und das alte als Plagiate bezeichnen ist in der heutigen Welt einfach völlig sinnlos, weil es nichts neues geben wird.
--- Ende Zitat ---
ich wiederhole die Aussage gerne noch ein (letztes) mal: Niemand erwartet von AC etwas Neues.
Der Vergleich mit der Musik ist gut. Dort steht man vor einem ähnlichen Problem. Und weil es eben schwer ist Neues zu erfinden kann man nur noch die vorhandenen Elemente neu komponieren. und das heisst nicht, daß man sie wild durcheinander rührt, dazu gehört schon etwas mehr. Und das schaffen eben die wenigsten Settings (da ja auch in der Regel keine große Schriftstellerische Gewalt dahinter steht, sondern von Anfängern gemacht wurde).

Ich finde, daß ist essentiell für das Thema. Aber mit scheint Blizzard möchte etwas anderes. Da war mir allerdings nicht klar, daß ich mich in Lobgesängen über AC verirrt habe.

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