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[SF: Redshift] Schiffsdesign und Technologie
Chaos:
Shit happens.
David Weber hat mal einen viel dolleren Bock geschossen: über ein knappes Dutzend Romane hinweg hat er mit Massen- und Größenangaben für seine Raumschiffe um sich geworfen, nach denen diese Schiffe "etwa so dicht wie Zigarrenrauch" wären, und keiner hat´s gemerkt - etwa ein Acht-Millionen-Tonnen-Schiff, das vier Kilometer lang ist, bei ein paar hundert Metern Durchmesser.
Dagegen ist dein Bock schon so richtig was für Profis.
Feuersänger:
Awas, das heisst doch dann nur, dass diese Honorverse-Raumschiffe einfach Hüllenstärken von unter 1mm haben und natürlich die Schiffe ausschließlich aus dieser Hülle bestehen. ;D
Ich rolle gerade das ganze Antriebskonzept neu auf... habe auf meine Nachfrage Rückmeldung von dem Mann erhalten, der mir schon damals dabei geholfen hat, nur kommen jetzt irgendwie einige neue Aspekte auf, die bereits verworfene Ideen wieder interessant machen könnten.
Also prinzipiell schwanke ich gerade zwischen den Varianten:
A) _schwere_ Kerne wie Thorium der Konversion unterziehen, d.h. ein Nukleon in Energie umwandeln. Vorteil, man bekommt zusätzlich zur Ruheenergie des Baryons auch noch die Differenz des Massendefektes, also etwa 200MeV extra, und die relativ großen Trümmer können die kinetische Energie gut weitergeben. Nachteil, es fällt einiges an Neutronen und womöglich Gammastrahlung an, und die Bestimmung der tatsächlichen Spaltprodukte wäre ein Thema für ne Diplomarbeit.
B) direkt Wasserstoff umwandeln, ergibt ausschließlich geladene Pionen und Leptonen, die sich mittels Magnetfeldern in den Griff bekommen lassen müssten. Keine Neutronen, keine neutrale Strahlung, minimale Verlustleistung, enorme Ausströmgeschwindigkeit. Nachteil könnte sein, dass es sich als hakelig erweisen könnte, die kinetische Energie der subatomaren Teilchen auf die Stützmasse zu übertragen.
Das ganze hat freilich auch wieder hintergrundtechnisch Implikationen. Bei (A) kann der Brennstoff relativ teuer sein (im Vergleich zu Wasser oder so), und die Triebwerksleistung wird in 1. Linie durch die Handhabung der Neutronenstrahlung begrenzt; dazu braucht man schwere Strahlenschilde usw.
Bei (B) hingegen kostet der Brennstoff quasi nichts, man braucht extrem wenig davon, mangels Strahlung braucht man keine Strahlenschilde, man kann das Triebwerk quasi so stark machen wie man lustig ist. Kurz, das ist zu gut, um wahr zu sein. Ich versuche gerade herauszufinden, wo der Haken ist.
Thot:
--- Zitat von: Chaos am 3.02.2011 | 16:04 ---[...]
David Weber hat mal einen viel dolleren Bock geschossen: über ein knappes Dutzend Romane hinweg hat er mit Massen- und Größenangaben für seine Raumschiffe um sich geworfen, nach denen diese Schiffe "etwa so dicht wie Zigarrenrauch" wären, und keiner hat´s gemerkt - etwa ein Acht-Millionen-Tonnen-Schiff, das vier Kilometer lang ist, bei ein paar hundert Metern Durchmesser.
[...]
--- Ende Zitat ---
David Weber hat noch viel mehr Unsinn geschrieben, besonders die wirtschaftpolitische Ideologie der HH-Romane ist zum Haaresträuben. :o
Chaos:
--- Zitat von: Thot am 5.02.2011 | 11:24 ---David Weber hat noch viel mehr Unsinn geschrieben, besonders die wirtschaftpolitische Ideologie der HH-Romane ist zum Haaresträuben. :o
--- Ende Zitat ---
Na ja, ich dachte, ich beschränke mich mal auf denen einen naturwissenschaftlichen Heuler, den auch ein Laie kapiert. Mir ist er allerdings auch nicht aufgefallen, bis ich es hier gelesen habe: http://baencd.thefifthimperium.com/09-AtAllCostsCD/AtAllCostsCD/GreatResizing.htm
Aber du hast schon recht... die Politik ist ziemlicher Quark. Die Volksrepublik Haven ist ein über "Sozialismus"-Strohmann der amerikanischen Ultra-Rechten, und die meisten Parteien von Manticore (außer den Zentralisten und teilweise den Kronloyalisten) sind auch nicht besser.
alexandro:
Politik und Wirtschaft in SF sind idR sowieso Quark (man denke nur an das Kleenex-Imperium bei Traveller oder das komische Lehenssystem bei Battletech).
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