Medien & Phantastik > Sehen
Wie müsste StarTrek (ganz allgemein) aussehen, um zu begeistern?
pharyon:
Die Romulanerin gehört auch nicht zu den ausgearbeitesten Konzepten.
Ausnahmsweise hat sie nichts mit Verschwörungen zu tun...
Vielleicht, weil sie das schlecht kann? Leute beruhigen - top. Intrigen spinnen - flop.
... Aus dem Grund soll sie ruhig Schicht auf nem SF-Schiff schieben, sie kann da ja auch wenig verraten.
*weiterspinn*
^^
pharyon:
Jemand Interesse an den Plots der "ersten Staffel" von "ST - Phoenix"? Bzw. gibts noch Anregungen zum Konzept?
Gruß, p^^
Feuersänger:
Huch, ist der Thread hier so völlig an mir vorbeigegangen... ja eine Schande ist das.
Ich hab mal per Zufall - vor X Jahren - eine sehr interessante Sendung auf Space Night gesehen, nein, es war nicht Lesch & Co., da haben sich aber auch zwei Professoren unterhalten, und der ungeschriebene Titel schien zu lauten "Warum ist Star Trek so langweilig?"
Die wichtigsten Punkte, soweit ich mich erinnere:
1.) es passiert nie etwas. Jede Folge muss immer genau so enden, wie sie angefangen hat. Das liegt halt daran, dass ST ein Brei von vielen Köchen ist, und jeder Drehbuchautor muss sich darauf verlassen können, dass die Ausgangssituation konstant ist. Deswegen entwickeln sich auch die Charaktere, wenn überhaupt, nur seeeeeehr langsam.
2.) Die Helden sind langweilig. Wie es einer dieser Professoren ausgedrückt hat: das sind keine Helden, das sind Helden Plus. Sie haben quasi keine Schwachstellen. So tiefgründig wie ein Pappaufsteller. Das liegt freilich ebenfalls daran, dass sie sich nicht entwickeln dürfen.
So nebenbei ist die ganze ST-Welt auch noch so unglaublich steril. Man muss sich ja nur mal die Mannschaftsquartiere anschauen. Alles immer wie aus dem Ei gepellt, aber keinerlei persönliche Gegenstände, außer das obligatorische Batlet an der Wand, wenn man zufällig Klingone ist.
Lösungsansatz: lasst _einen_ Autor eine ganze Staffel komplett durchschreiben. So kann man erst richtig spannende Stories schreiben - wie eben bei Babylon 5. Ich erinnere mich noch, dass es bei Bab5 tödlich war, eine einzige Folge zu verpassen - man brauchte mindestens eine Woche, um wieder reinzukommen.
Ich hab zum Beispiel einmal, nach langer Abstinenz, eine Folge DS9 angeschaltet und war gleich gefesselt: da ging richtig die Wutz los! Krieg mit den Klingonen oder sowas. Und am Ende war das Fed-Schiff ziemlich am Abkacken und dann war die Folge vorbei, um später fortgesetzt zu werden. Verstört rief ich bei meinem Kumpel an -- sollten die ST-Macher womöglich gelernt haben, wie man spannende Geschichten schreibt? Doch dieser konnte mein Weltbild wieder geraderücken: Paralleluniversum ist das Zauberwort (ich hatte sowas schon vermutet), ein Block von 2 oder 3 Folgen, dann ist alles wieder im Lot. Beweisführung abgeschlossen.
Thot:
--- Zitat von: Feuersänger am 26.10.2008 | 13:34 ---[...]
Ich hab zum Beispiel einmal, nach langer Abstinenz, eine Folge DS9 angeschaltet und war gleich gefesselt: da ging richtig die Wutz los! Krieg mit den Klingonen oder sowas. Und am Ende war das Fed-Schiff ziemlich am Abkacken und dann war die Folge vorbei, um später fortgesetzt zu werden. Verstört rief ich bei meinem Kumpel an -- sollten die ST-Macher womöglich gelernt haben, wie man spannende Geschichten schreibt? Doch dieser konnte mein Weltbild wieder geraderücken: Paralleluniversum ist das Zauberwort (ich hatte sowas schon vermutet), ein Block von 2 oder 3 Folgen, dann ist alles wieder im Lot. Beweisführung abgeschlossen.
--- Ende Zitat ---
Aeh, naja... gerade DS9 hat aber das Arc-Konzept schon von Bab5 abgeschaut und daraus gelernt...
Feuersänger:
Trotzdem ist DS9 im Vergleich zu Bab5 kreuzlangweilig.
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