Medien & Phantastik > Sehen
Wie müsste StarTrek (ganz allgemein) aussehen, um zu begeistern?
Chaosdada:
@ Surreal: Dass Menschen moralisch gefestigt sein können und z.B. nicht einfach einen Haufen Babys verrecken lassen, halte ich nicht für unrealistisch.
Und sie hätten die Mission vermutlich sehr viel einfacher und schneller auf diplomatischem Wege abschließen können, wenn sie sich anders verhalten hätten - aber auf solche Ideen kommen diese Vollpfosten ja nur durch puren Zufall.
Archoangel:
Voyager ist echt ... nicht so gut. Die Moralschiene der Enterprise halte ich persönlich auch als die Gelungenste, sprich Realistischste.
Qualle:
http://www.awi.de/fileadmin/user_upload/News/Press_Releases/2008/2._Quartal/0000_QUALLEHELG01_USCHILLING_p.jpg
Eulenspiegel:
Star Trek ist Space Opera und keine Hard SF.
Star Trek muss nicht realistisch sein.
Ich finde, hochmoralische Leute gehören in Star Trek einfach dazu und machen den Flair der Serie aus. Ob das realistisch ist oder nicht, ist wohl Geschmackssache. (Ich persönlich empfinde es als realistisch.)
Aber letztendlich ist es auch egal, ob es realistisch ist oder nicht. (s.o.)
Klar, SF mit unmoralischen Leuten kann auch Spaß machen. Solche Serien sind sicherlich auch interessant. (siehe Firefly oder Babylon 5.)
Aber so etwas passt halt einfach nicht zu Star Trek. - Dort will ich moralische Offiziere in moralischen Dilemmatas erleben.
Yerho:
Nun ja, das Hauptproblem bei Star Trek war seit ST:TNG, dass in Moralfragen polarisiert wird: Es gibt nur sehr moralisch oder ganz und gar unmoralisch. Plausibel wären jedoch Grauzonen, wie sie in ST:DS9 und bei ST:ENT aufgemacht wurden. Das kann man gerne noch ausbauen.
Übrigens dürfen auch Charaktere auch gerne mal Fehler machen, sprich von ihrem ansonsten ethisch korrekten Handeln bzw. den Befolgen moralischer Vorgaben abweichen - sei es aufgrund einer Fehleinschätzung, einer (zeitweiligen) Charakterschwäche oder weil ein Abwägen erforderlich war, bei dem keine moralisch einwandfreie Entscheidung möglich ist.
Bis auf besagte Ausnahmen bei DS9 und ENT umschifft ST solche Situationen oder belässt sie doch zumindest so harmlos, dass ein kleines "Auweia, das darfst du aber nicht!" und anschließende heldenhafte Wiedergutmachung binnen einer Episode ausreichte.
Ich will endlich mal wieder ein paar richtig sympathische Schlitzohren oder gar Schurken in Star Trek. So. :P
pharyon:
--- Zitat von: Yerho am 3.11.2008 | 11:23 ---Nun ja, das Hauptproblem bei Star Trek war seit ST:TNG, dass in Moralfragen polarisiert wird: Es gibt nur sehr moralisch oder ganz und gar unmoralisch. Plausibel wären jedoch Grauzonen, wie sie in ST:DS9 und bei ST:ENT aufgemacht wurden. Das kann man gerne noch ausbauen.
Übrigens dürfen auch Charaktere auch gerne mal Fehler machen, sprich von ihrem ansonsten ethisch korrekten Handeln bzw. den Befolgen moralischer Vorgaben abweichen - sei es aufgrund einer Fehleinschätzung, einer (zeitweiligen) Charakterschwäche oder weil ein Abwägen erforderlich war, bei dem keine moralisch einwandfreie Entscheidung möglich ist.
--- Ende Zitat ---
Übermenschliche Charaktere sind seit Khan im ST-Universum verpönt (leider nicht bei manchen Autoren der Serien). Eine moralische Überinstanz gibt es nicht; das hat ja gerade die TNG versucht mittels Q klar zu machen (ironischerweise war dann aber gerade Picard der "moralisch Allwissende"). Belehrende Moralthemen sind mit der Zeit langweilig und gerade das Ausloten von Grauzonen kann heutzutage auch noch einen gewissen Reiz ausmachen.
--- Zitat ---Ich will endlich mal wieder ein paar richtig sympathische Schlitzohren oder gar Schurken in Star Trek.
--- Ende Zitat ---
Dafür!
^^
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln