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Wie müsste StarTrek (ganz allgemein) aussehen, um zu begeistern?
Waldviech:
Das wäre mal was Schönes ! ST gänzlich aus der Sicht der Kingonen wäre auch mal was Schönes. Das klingonische Imperium ist ja auch nicht gerade klein und umfasst auch etliche nichtklingonische Planeten....von denen man nie was hört.....das bietet doch Stoff ! :D
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Waldviech am 27.02.2008 | 21:14 ---Lustig wäre sicher eine ganze Serie aus der Sicht eines verdeckten Wissenschaftlerteams auf einem Prä-Warp-Planeten ähnlich der Erde unserer Tage.
--- Ende Zitat ---
So etwas ähnliches gab es doch mal bei einem StarTrek Film. (Wenn auch nur in den ersten 5 Minuten, bis der Planet von anderen Außerirdischen angegriffen wurde.)
Yerho:
Eigentlich wäre es schon nett, wenn Star Trek in Sachen Serien bei DS9 weitermachen würde. Das Potential dieser Serie wurde nie ausgeschöpft und der Abschluss doch etwas ... überhastet.
Und das aus Star Trek mehr rauszuholen ist als eine flache Fantasie technobubbelnder Spätpubertierender, zeigen - individuelle Vorlieben, Abneigungen und qualitative Einbrüche einmal außen vor - gerade die Kinofilme. Da gibt es eine Zeitreisegeschichte, die komplett ohne tachyonengedingste multiphil geömmelte Phasenvarianzen auskommt, da gibt es einen Thriller im ST-Gewand, sogar (wenn auch missglückte) Anleihen im Horror-Genre, da werden Religion und Ethik, Politik und Kultur thematisiert und natürlich gibt es auch Humor und den sense of wonder.
Kurz, eigentlich könnte man, wie hier bereits vorgeschlagen, auch in etwaigen neuen ST-Serien mehr ausprobieren als nur die zigste Odyssee eines Starfleet-Raumschiffs und seiner Crew. Und da inzwischen Mini-Serien oder auch herkömmliche Serien mit mehreren Handlungsebenen durchaus anerkannt sind, müsste man sich noch nicht einmal darauf einlassen, eine einzige Idee künstlich auf mehrere Staffeln zu strecken.
Waldviech:
Sowas gab´s auch schon ganze Folgen lang ;). Ich meine allerdings, daraus eine ganze Serie zu machen. Potential genug wäre da: Die Startrektypischen moralischen Probleme mit der Obersten Direktive, diverse "umgedrehte" Mystery-Plots, mögliche andere Außerirdische (eine primitivere Warp-Zivilisation könnte den Planeten mit feindlichen Absichten infiltrieren und die Föderation rührt keinen Finger dabei), stark menschelnde Plots (Liebesbeziehung zwischen Föderationswissenschaftlerin und Einheimischem, kann man unter diesen Bedingungen eine Beziehung führen), vielleicht könnte es einen abtrünnigen Föderationszepel geben der mit Hilfe von Hightech einen auf Bill-Gates macht, komische Geschichten mit dem Alien-Mulder (könnte als Running-Gag fungieren) oder außerirdischen Sci-Fi-Freaks wären auch möglich.... :D
Edit: Die Frage ist allerdings auch, in wie weit es möglich ist, StarTrek nochmal wirklich zu reanimieren.....
--- Zitat ---Und da inzwischen Mini-Serien
--- Ende Zitat ---
Stimmt - es müssen ja keine Serien mit drölfzig Staffeln sein. Ein abgeschlossener Handlungsbogen ist auch mal ganz nett !
Yerho:
--- Zitat von: Waldviech am 27.02.2008 | 22:03 ---Sowas gab´s auch schon ganze Folgen lang ;). Ich meine allerdings, daraus eine ganze Serie zu machen. Potential genug wäre da: Die Startrektypischen moralischen Probleme mit der Obersten Direktive, diverse "umgedrehte" Mystery-Plots, mögliche andere Außerirdische (eine primitivere Warp-Zivilisation könnte den Planeten mit feindlichen Absichten infiltrieren und die Föderation rührt keinen Finger dabei), stark menschelnde Plots (Liebesbeziehung zwischen Föderationswissenschaftlerin und Einheimischem, kann man unter diesen Bedingungen eine Beziehung führen), vielleicht könnte es einen abtrünnigen Föderationszepel geben der mit Hilfe von Hightech einen auf Bill-Gates macht, komische Geschichten mit dem Alien-Mulder (könnte als Running-Gag fungieren) oder außerirdischen Sci-Fi-Freaks wären auch möglich.... :D
--- Ende Zitat ---
Die Idee an sich finde ich gut, aber der Plot würde mich persönlich jetzt nicht so sehr interessieren. Da gefiel mir die Idee, mal einem Diplomaten (oder einem Team von Diplomaten) über die Schulter zu schauen, schon besser. Da hätten Autoren auch die Freiheit, sowohl die "skurille Alien-Kultur der Woche" zu präsentieren, als auch längere Handlungsstränge einzuschieben. Außerdem wäre man dann nicht mehr oder weniger auf Absurdität festgelegt, sondern könnte so ziemlich alle Aspekte berücksichtigen: Thriller, handfeste Action, Grusel, Romanzen und was weiß ich. Da würde mich die eine oder andere Episode mit temporaler Anomalie noch nicht einmal so sehr stören.
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