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[Opus Anima] So gut wie fertig!

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Vampirecat:
Opus Anima heißt "Das Werk Seele", was so schon gewollt ist. Opus Animae wäre demnach ja "Das Werk der Seelen", wenn mich meine lange nicht mehr aufgefrischten Lateinkenntnisse nicht trügen. Nee, ist schon gewollt so.

Zu dem Vergleich mit Nephilim kann ich nichts sagen, da ich Nephilim nie gespielt habe. Deine Zusammenfassung von Vampire finde ich recht amüsant (trifft für meinen Geschmack 100%ig auf Vampire Live zu, weniger auf die mir bekannten P&P-Runden), ich schließe daraus, dass du das Spiel nicht leiden kannst. Ich habe es auch anders erlebt, dazu braucht man zugegeben wirklich gute Runden, was bei Storytellersystemen nicht immer einfach ist.

Deine Zusammenfassung von OA ist ansonsten gar nicht schlecht, auch wenn der Fokus nicht so stark auf der Steigerung von Kräften steht. ;) Selbstfindung trifft es ganz gut, Selbstmitleid - na ich weiß nicht. Das wird OA gerne unterstellt, diese ganzen "Emo"-Stereotypen. Ist aber eher ein Vorurteil. Ich persönlich habe zwar nichts (wirksames ;-))gegen Emo, habe diese "Selbstmitleidstendenz" in OA-Runden allerdings bisher kaum erlebt. Kampf gegen das große Böse ist bedingt richtig, Kampf von Grau gegen Dunkelgrau würde es besser treffen. Die Seelenräuber sind zwar aus Sicht der Seelenlosen quasi das Urböse, aber dass die Seelenlosen auch nicht gerade nett sind, ist ziemlich offensichtlich - auch wird die Perspektive der Seelenräuber in späteren Publikationen noch näher beleuchtet und dann auch weniger polemisch erscheinen.

JS:
"das werk seele" ist zwar komisches (aber nicht unkorrektes) deutsch, aber paßt dann auch einigermaßen zu "opus anima". "opus animae" würde übrigens "das werk der seele" oder "das werk für die seele" heißen (nicht plural).

zu vampire: nein, ich habe nichts gegen vampire, im gegenteil. aber ich habe zuviel schreckliches beim mäuschenspielen bei vampire live und auch im p&p erlebt, um noch zu glauben, es würde allgemein anders gespielt. schade eigentlich.

zu opus anima: liegt denn der schwerpunkt laut autoren und werk mehr in der selbstfindung, erforschung und entdeckung oder mehr auf dem kampf. also eher cthulhu und nephilim oder eher... hm... fight for your life with big guns?

Würfelheld:
http://wuerfelheld.wordpress.com/
da gibt es ein kleines Interview mit Christian Loewenthal zum Thema Opus Anima!

Vampirecat:
Der Schwerpunkt liegt bei uns definitiv eher auf ersterem, weniger auf Kampf. Da das Kampfsystem auch recht tödlich ist, ist es auch nicht ganz so schlau, Konflikte immer kämpferisch lösen zu wollen.

Jestocost:
Ich hatte schon die Gelegenheit reinzuschauen - ist wirklich schön geworden und macht Laune. Lässt man diese ganze Sache mit den Seelenlosen mal außen vor, dann erinnert's mich an China Mievilles New Chorbuzon - und das ist schon mal was...

Und netterweise kann man in OA als normaler Mensch (oder komisches zivilisiertes Viech) anfangen und erst später zum Seelenlosen werden - das macht das Spiel dann doch noch ein wenig einfacher - und auch tragischer...

Aber hey, ich bin ein klein wenig parteiisch, schließlich hab ich das Spielleiterkapitel geschrieben :)

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