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SIFRP Das Rollenspielsystem zu Song of Fire and Ice von Green Ronin

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Darius:
Ja, siehe meine Ergänzung im Vorpost.

Die Intrige nutze ich eher zu so Fluff Sachen oder Verführung oder einfach Dingen, die jetzt nicht so die krasse Wirkung haben. Wir probieren es jetzt mal weiter. Mir gefällt es nämlich schon noch, auch das System, aber es ist etwas schade, dass so einfache Schwächen eingebaut wurden.

Im Übrigen fällt es mir bei SIFRP als SL ganz schön schwer Abenteuer zu erschaffen, vorzubereiten und eine gute Sitzung zu leiten. Ich finde Westeros ist nicht einfach zu handeln, weil meine Leute auch immer Erwartungen haben. Nach politischer Intrige, Ränkespiel usw. Und das ist für mich sehr schwer vorzubereiten, weil man da unglaublich viel bedenken muss und in ganz viele Richtungen denken muss.

Yehodan ben Dracon:

--- Zitat von: Chiungalla am 10.02.2011 | 10:58 ---Klingt nicht gerade nach einer spaßigen Runde.

--- Ende Zitat ---


--- Zitat von: Darius am 10.02.2011 | 11:04 --- Ich komme dann als SL nämlich so vor, als würde ich den Spielern etwas aufzwingen, wenn sie eine Intrige verloren haben. So als willenlose Figuren. Versteht ihr was ich meine?
--- Ende Zitat ---

Ja, aber aus zumindest theoretischer Sicht gibt es ein soziales Kampfsystem nur aus einem Grund: Es soll beim "Gelaber" mal um die Wurst gehen. Es wird dem Kampfsystem gleichgestellt. Wenn sich ein Spieler mit seinem Char zum Kampf stellt, geht er ja das schlimmstmögliche Risiko ein: Dass der Char stirbt. Bei ASOIAF RPG geht man eben das Risiko ein (zumindest, wer "oben" mitspielen will), dass er sich ausmanövrieren und gesellschaftlich töten lässt.

Wer sich so einseitig auf Werte stürzt, hat eben andere Schwächen. Ich finde das gewöhnungsbedürftig, aber vor diesem Gedankengang ausdrücklich gut!

Darius:
Hat es eigentlich Konsequenzen sich einfach so aus einer laufenden Intrige zurück zu ziehen? Ich meine, wenn nicht, hat es ja auch keinen Sinn, einen Intrigenkampf durch zu führen.

Ich erlaube ihnen sich zwar einem Intrigenkampf zu entziehen, bevor er beginnt, aber wenn sie drin sind, gibt es dann doch nur noch "switch to combat" oder?

Tjorne:
Man darf sich auch ohne Kampf zurückziehen. Das kann durchaus soziale Folgen haben (regeltechnisch: andere, die das beobachten oder davon hören, senken ihre Einstellung). Solche Folgen hängen natürlich stark von der Konstellation ab; ein Lord darf einen Bauern ohne Probleme mitten im Gespräch stehen lassen, ein Ritter der Königsgarde sollte die Königin jedoch besser nicht unterbrechen. Die Gegenseite kann dann auch noch zum Kampf wechseln, wenn die Einstellung zu schlecht wird (oder einfach aus Skrupellosigkeit).

Meine Interpretation: Grundsätzlich sollte aber eine intrige nur durchgeführt werden, wenn beide Seiten sich etwas davon versprechen oder eine Seite schlicht nicht ausweichen kann (wie etwa bei einer Gefangenenbefragung). Wenn eine Seite einfach kein Interesse hat, kommt keine intrige zustande bzw. sie wird abgebrochen.

Yehodan ben Dracon:
Als Jaime Lannister nach seiner Rückkehr in Kings Landing von seiner Schwester bedrängt wird, Lord von Lannisport zu werden, lässt er sie auch einfach abblitzen und seit dem ists vorbei mit der Geschwisterliebe. Mittels rüde abgebrochener Intrigen erzeugt man Feindseligkeit beim Intriganten. So einfach. So werden Schwertvirtuosen, die sich aus jeder Intrige raushalten schnell zum Verhassten!

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