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SIFRP Das Rollenspielsystem zu Song of Fire and Ice von Green Ronin
Chiungalla:
--- Zitat von: Priscilla Molesworth am 14.02.2011 | 08:20 ---- Zu viel "Klein-Klein" wird ausgespielt. Es sollten durchaus größere zeiltiche "Sprünge" zwischen den Szenen möglich sein. Ein Spielabend kann ein ganzes Jahr darstellen.
--- Ende Zitat ---
Das ändert dann aber nichts an der Menge der verteilten XP, sondern nur daran wofür man sie bekommt. Nach System kriegt man dann sogar mehr, weil die Aufgaben herausfordernder sind, pro Abend.
--- Zitat von: Priscilla Molesworth am 14.02.2011 | 08:20 ---- die Welt von Westeros geht davon aus, dass man nicht sehr alt wird. Wer zu mächtig (Fighting) wird und sich nicht kontrollieren lässt (Intrige), der wird vielleicht einfach vergiftet. SCs zu schonen, weil das ja fies wäre und sie den Charakter so sehr mochten, passt nicht so recht zu Westeros.
--- Ende Zitat ---
Spielspaß ist wichtiger als stilgerechte Umsetzung der Welt.
Vergiftete Charaktere = Null Spielspaß.
Xemides:
--- Zitat von: Chiungalla am 14.02.2011 | 09:21 ---Spielspaß ist wichtiger als stilgerechte Umsetzung der Welt.
Vergiftete Charaktere = Null Spielspaß.
--- Ende Zitat ---
Nunja, zum einen sind ja die Gifte nicht sofort tödlich, es gibt ja einen Widerstandswurf; zum Beispiel gibt es ja nicht nur tödliche Gifte.
Yehodan ben Dracon:
Ich habe mich vielleicht unklar ausgedrückt:
Wenn ich einen Charakter (bis zum Zerbröseln der Gruppe oder dem Ende der Kampagne) 1 Jahr spiele und das 1x pro Monat für 5 Stunden, dann habe ich den Charakter 60 Stunden gespielt. In diesen 60 Stunden habe ich (nur irgendeine Größe) evtl. 600 XP erspielt.
Spielt man zeitlich kleinteilig, dann habe ich in den 60 Spielstunden aber vielleicht nur 2 Jahre des Charakterlebens abgedeckt und dabei Erfahrungpunkte für ein ganzes Heroenleben angesammelt. Da bleibt dann bereits kein Raum mehr für lange Kampagnen. Man ist bereits am Ende der Fahnenstange.
Spielt man zeitlich gestreckt, dann hat man den Höhepunkt seines Schaffens vielleicht erst nach 10 Jahren im Spiel erreicht (Dann setzt in Westeros ja bereits der Alterungs- und Verfallsprozess ein). Das erscheint dem geneigten Spieler viel glaubwürdiger und das Gefühl einer großen Kampagne wird eher bedient.
Bei dem Giftthema bin ich ganz bei Dir.
Ich wollte es nur der Vollständigkeit halber angeben, denn irgendwie reizt mich ja der Ansatz, dass die Spieler das Wohl des Hauses über ihr eigenes stellen. Auch George Martin geht ja mit seinen Protagonisten nicht gerade zimperlich um und "spielt" einfach mit anderen Charakteren weiter.
("Nun haben Sie Lord Corwyn doch noch erwischt, nachdem er das große Turnier von Lannisport gewonnen hatte. Da war wohl jemand gegen seine Heiratspläne mit der Witwe Arryn...Aber sein Erbe wird ihn rächen!")
Die Kampagne kann sich doch einfach mal mehr ums Haus als um die Charaktere drehen. Man muss das nur vorher absprechen und den Charakteren das Recht geben, in Erfüllung ihrer Pflichten zu sterben. ;D
Chiungalla:
--- Zitat von: Xemides am 14.02.2011 | 09:39 ---Nunja, zum einen sind ja die Gifte nicht sofort tödlich, es gibt ja einen Widerstandswurf; zum Beispiel gibt es ja nicht nur tödliche Gifte.
--- Ende Zitat ---
Macht es in meinen Augen beides keinen Deut besser.
Wenn man den Wurf verkackt bringt es einem wenig gewürfelt haben zu dürfen.
Und wenn man ihn schafft, dann war die ganze Gift-Sache ja auch nicht wirklich hilfreich für den SL.
Und verkrüppelnde und schwächende Gifte, sind genau so arschig wie tödliche unterm Strich.
Am Ende läuft es immer auf eine Situation hinaus der sich ein Charakter nicht mit gutem Spiel entziehen kann, wo ihm gutes Rollenspiel nichts bringt und die sich an einem einzelnen Würfelwurf entscheidet. Und ich spiele ungerne Kniffel.
Tjorne:
Stimme Yedohan zu.
Des Weiteren:
--- Zitat von: Chiungalla am 14.02.2011 | 09:21 ---Nach System kriegt man dann sogar mehr, weil die Aufgaben herausfordernder sind, pro Abend.
--- Ende Zitat ---
Oder weniger, weil die "Belohnung" teilweise in Glory vergeben wird.
@Gift:
Das ist in meinen Augen mehr als nur ein Wurf. Erst Mal muss man sich Feinde machen, die sowas einsetzen wollen und können. Dann kann es immer noch langsam wirken und ein eigenes Abenteuer sein, ein Gegengift zu finden und zu besorgen (was natürlich Zeit und Ressourcen kostet... hier wird das Haus geschwächt wie voresehen). Und letztlich gibt es immer noch Aufklärung und Rache - egal ob der Anschlag erfolgreich war oder ob einer der Spieler einen neuen SC braucht.
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