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Eure Vorlieben: Klassen oder klassenloses System?
ChristophDolge:
Ist doch genau das, was ich gesagt habe.
Eulenspiegel:
Du hast eine Frage gestellt.
Und ich habe deine Frage beantwortet.
(Falls du keine Frage, sondern eine Aussage niedergeschrieben hast, würde mich das Fragezeichen irritieren.)
ChristophDolge:
Was den Zusammenhang Stufen und Klassen angeht - Klassen ermöglichen imho eigentlich erst das volle Ausnutzen eines Stufensystems. Denn wenn man den Kompetenzzuwachs nicht frei verteilen kann, zeigt sich imho erst die volle Stärke von klassenbasierten Systemen: Sie ermöglichen Abenteuerrollenspiel mit gutem Balancing. Genau wie Stufen.
Maarzan:
--- Zitat von: ChristophDolge am 9.09.2008 | 14:02 ---Interessanter wäre es imho zu begreifen, dass man mit einer Klasse eine Art "Lebenseinstellung" wählt und damit nicht unbedingt die Ausbildung zu assoziieren, die der Charakter schon hat, sondern die, die er sich vorgenommen hat. Ein Charakter, für den "Kämpfer" gewählt wurde, will eben erst lernen, so richtig gut mit der Klinge zu tanzen, während ein Druide eben gerade erst das Gleichgewicht der Natur zu erforschen beginnt.
--- Ende Zitat ---
Dann wäre es aber für viele naheliegend, erst einmal die Ausbildung zu Ende zu machen (Hogwarts anyone), was ein ganz anderes Spiel ist, als was einem sonst als typischem Spielstart vorschwebt - kein schlechterer Ansatz, aber eben unüblich.
Da liegt wohl einer der Widersprüche zwischen Rollenschwerpunkt und Spielschwerpunkt vor. Von der Rollenausrichtung aus sollte der Charakter das darstellen können, was er auch in der Spielwelt auf Grund von Hintergrund und Ausbildung ist.
Die Spielseite will hingegen klare Fertigkeiten für einen schnellen und halbwegs gebalancten Einstieg, direkte Herausforderungen und eine Menge Platz für Belohnungen um das Spiel am Laufen zu halten.
Feuersänger:
@Eulenspiegel:
Somit hat DSA3 dann aber doch Klassen, nämlich mindestens 3 Stück: Nichtzauberer, Zauberer und Geweihte. Sie unterscheiden sich in LP. AsP bzw KP und auch im Zuwachs derselben pro Stufe. Wenn sich bei zwei Helden nur die Startwerte unterscheiden, würde ich das auch nicht als Klassen interpretieren, aber wenn die Heldentypen unterschiedliche Anstiege haben (z.B. 1W LP/Stufe gegen 1W+2 LP/Stufe oder 1W+3/Stufe zwischen LP und AsP verteilen), hat das doch wieder was klassentypisches. Ist vielleicht nicht so leicht, da eine Grenze zwischen Klasse und Template zu ziehen.
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