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Musik: Warum soll man sich anhören, was man nicht mag?

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6:
@Kinshasa:
Es wäre auch doof wenn er sich seines Technik Supportes zu schade wäre. ;)

Boba Fett:
aua, jetzt wirds sch(m)erzhaft. Zurück zum Thema! :)

killedcat:

--- Zitat von: Christian Preuss am 21.10.2008 | 12:23 ---Interessanterweise hatte ich vor ca. 5 Jahren eine Diskussion in einem anderen Bord, bei der ein User nur dann Musik als sinnvolle Musik akzeptiert hatte (Und nicht als Lalala-Musik), wenn sie eine ernste Botschaft in einer stilistisch guten Schreibweise enthielt. Er lies also eigentlich nur gesungene Gedicht zu. Sein Avatarbild war übrigens passenderweise Hannes Wader gewesen. Er lies dabei noch nichtmal die alten Klassiker wie Bach, Mozart, Wagner, Bruckner usw. gelten...

--- Ende Zitat ---
Hehe - ob Knorkator dazu zählt?

Boba Fett:

--- Zitat von: Neith am 21.10.2008 | 12:28 ---@Metal-Tom: Vorsicht, das ist ne Fangfrage!

--- Ende Zitat ---
jetzt mal in ernsterer form:
Nein, es ist keine Fangfrage, ich wollte damit nur aufzeigen, dass derjenige, der sich intensiv mit einem Musikbereich beschäftigt und diesen auch schätzt, schnell dazu kommt höhere Anforderungen an die Kompetenz anderer zu stellen.
Das ist normal und geht mir auch so. auch wenn ich kein eingefleischter Metal-Fan bin und das Musikgebiet "studiere", sondern etliches an Metal nur echt gut finde und gern höre, würde ich auf den ersten Blick sagen, dass man schon einige Zeit braucht, bis man da fundierte Urteile (durch fundierte Kenntnisse) abgeben kann.
Von aussen betrachtet ist es aber "metal, was braucht es schon, um den Krach beurteilen zu können" - und das ist total pauschal gesprochen, derjenige hat sich noch nicht mal drum gekümmert ob es untergenres (speed, death, black, was auch immer) und wo hardrock aufhört und metal beginnt. Vielleicht findet er sogar was, das ihm gefällt. (wahrscheinlich eher nicht)

Und genau das gleiche gilt für viele andere Musikgenres, von aussen ist der Blick oberflächlich und die Bewertung einfach.
Von Innen betrachtet sieht man aber, dass der Oberflächliche Blick aber eben viel verbirgt und deswegen wertet man die Urteile der anderen als "nicht fundiert, hat sich nicht damit beschäftigt" ab.

Das ist ganz normal und nichts fangfragiges... ;)

Neith:
Das ist schon klar ;)
Ich hatte es nur so formuliert, weil ich an dieser Fragestellung wohl echt zu knabbern gehabt hätte.
Aber in wiefern eine *fundierte* Position nötig ist, um ein Musikgenre ablehnen zu können, steht sowieso auf einem anderen Stern.

Beim Metal z.B. würde ich klein anfangen: Wenn jemand keinen Wert auf Gitarren und schnelle Musik legt, dann brauche ich ihn garnicht mit den meisten Unterkategorien des Metal konfrontieren.
Mir geht es eben so mit Hiphop (keine Ahnung, ob es da Subgenres gibt o.o): ich habe bis zum heutigen Tage nichts davon gefunden, was mir auch nur im Ansatz gefällt bzw. mich nicht total abschreckt - und das, obwohl ich dem jahrelang gezwungenermaßen ausgsetzt war. Also befasse ich mich auch nicht tiefer mit der Materie.
Ich habe nicht vor, mich durch unzählige Alben durchzuhören, - das würden meine Nerven sicher nicht ertragen - würde es allerdings auch nicht wagen, zu behaupten, ich hätte mich ewig damit beschäftigt. Es wird sowieso immer jemanden geben, der nicht verstehen kann, wieso man irgendeinen Musikstil einem anderen vorzieht oder auch nicht, und darum behaupten wird, man hätte sich nicht mit der Materie auseinandergesetzt. Dann kann man sich auch gerne durch 100 Alben durchgehört haben, wenn jemandem meine Meinung nicht passt, besteht doch immer die Möglichkeit, dass er meine Kompetenz angreift.
Darum glaube ich, dass man sich keine *fundierte* Meinung bilden muss.

Respekt vor jedem, der sich das antut! Mir allerdings wäre das in 90% der Fälle einfach zu blöd ;)

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