Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Wer leitet schon gerne D&D 3.x?

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JS:
"Das Problem an 3.5 ist [...], dass Spielrealität und Regeln so weit auseinander klaffen.
Spieler: "Ich stürme auf ihn los, mache einen Hechtsprung und reiße ihm die Füße weg, so dass er zu Boden geht und ich auf ihm lande."
Savage Worlds (wie auch jede Edition VOR AD&D 2nd) erscheint mir da die deutlich bessere Wahl für intelligente Spieler, die lieber mitdenken als Regeln zu pauken."

das problem ist wohl eher, daß viele spieler es toll finden, 100 aktionen machen zu dürfen, während ein total dummer und bewegungsunfähiger gegner nur verdutzt dreinblickt und artig mitmacht. und daß diese spieler das auch noch als "realistisch" erachten.
;)

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Aradur am 10.01.2009 | 10:12 ---Leider wird die 4. in dt. nun wahrscheinlich Geschichte sein

--- Ende Zitat ---
Wie kommst du auf die Idee? Bloss weil F&S seit diesem Jahr kein detusches D&D mehr produzieren muss es nicht heissen dass kein D&D 4 in deutscher Sprache mehr erscheinen wird.
Und das was du fuer die 3.5 hat ist auch schon fuer die 4e auf deutsch raus ;)

Aradur:
Hallo Selganor,

da hast Du recht ... oder anders - vielleicht geht es ja in dt. bald weiter  :)

Gruß

Aradur

Steppenork:
Ich kenne D&D3.5 nur als Spieler und aus der Perspektive macht es sehr viel Spaß. Allerdings habe ich mal DSA4 geleitet und da kann D&D3.5 nur besser sein, auch wenn das Regelwerk alles andere als knapp sind.

Grüße,
Steppenork

Enpeze:
Ich leite 4e mit einem gewissen Engagement. es ist das erste mal seit mehr als 20 Jahren daß ich wieder d&d spiele. ich sehe es allerdings nicht als rollenspiel im engeren sinne an. (also die art von würfelarmem, kampfarmen stegreifschauspiel das unsere gruppe in den letzten jahrzehnten als rollenspiel betrieben hat) dafür ist d&d (weder 3x noch 4) nicht geeignet, da es viel zu regellastig, restriktiv und unrealistisch ist. andere systeme (wie BRP, warhammer, savage worlds) sind hierfür besser geeignet.

die stärke  des neuen d&d liegt m.E. also nicht im rollenspiel sondern in der darstellung von kompakten und trotzdem nicht ernstzunehmenen kampfsituationen in serie. Alles ist vorgekaut, die offiziellen Module sind so sicher gestaltet, daß der Standardspieler in einem unglaublichen Tempo und Stakkato gut evaluier- und steuerbare Kämpfe (encounter) durchführt, dabei auf alle Fälle überleben, Schätze raffen und das Modul meistern kann und dadurch ein garantiertes Erfolgserlebnis hat. (ausnahmen gibt es natürlich - allerdings sehe ich solche encounter als ungewollte designfumbles seitens wotc an)

die macher der 4th edition haben dieses immer schon vorhandene potential von d&d treffsicher erkannt und vermehrt darauf aufgebaut und sie haben 4e zu einem schönen sicheren erlebnis verwandelt, ein disneypark des fantasyspiels (absichtlich sage ich nicht rollenspiels). und weil ich mit meiner familie auch privat gerne in solche themenparks bummeln gehe leite ich von zeit zu zeit auch 4e. für das perfekte 4e erlebnis sollte man sich aber auch genügend d&d minis und entsprechende offizielle floorplans zulegen.

Um den Bogen zur eingänglichen Frage wieder zu schliessen: 3x als vorgänger von 4e hat zwar bereits gewisse elemente von diesem, aber ist noch nicht ausgereift und versteht sich noch zu sehr als traditionelles rollenspiel um das zu liefern, was d&d am besten kann.

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