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Eure Meinung: nWoD als Nachfolger der oWoD

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Nin:

--- Zitat von: Carabas am 16.11.2009 | 20:45 ---
--- Zitat ---Zitat von: Nin am Gestern um 18:36
Die dort eingeführten Regeln zur Generierung von Städten eignen sich auch wunderbar für die oWoD (statt Würfpool ändert sich dann halt der Schwierigkeitsgrad).
--- Ende Zitat ---

Auf welche Regel beziehst Du Dich?
--- Ende Zitat ---

Okay, das ist zwar offtopic, aber wie gesagt gefällt mir das Thema eh nicht. Von daher bitte ich alle anderen über meinen Beitrag hinweg zu sehen.

In Damnation Cities erfolgt der Stadtbau anhand von Districts (Regionen, Nachbarschaften), Sites (Gebäude, Gebäudekomplexe) und Subjects (Bewohnerinnen und Bewohner). Districts bedeuten wie sicher oder gefährlich bestimmte Gebiete sind, ob die die SCs dort leichter oder schwerer an gewisse Informationen kommen und ähnliches. Sites gehen mehr ins Detail. In der Staatsbibliothek erleichtern einem die Bücher nach etwas Bestimmten zu Recherchieren. Subjects sind die NSCs auf die die SCs treffen können.

Was ich mache: Ich nehme die realen Stadtteile und lege dabei ein sehr grobes Raster (z.B. aufgrund des Wahlverhaltens) an (siehe Beitrag zu Sinus-Studien). Mehr ins Detail gehe ich dann bei den Districts die ich als etwas feineres Raster über die Stadtteile lege (Viertel und Szenen orientieren sich nicht zwangsläufig an den Grenzen der Stadtteile). Zum Schluss picke ich mir einzelne Objekte (Sites) heraus, zu denen es dann noch mehr Einzelheiten gibt. Auf Subjects verzichte ich, da sie a) nicht gut in Google Map darstellbar sind, und sie b) zu sehr ins Detail gehen und von daher nicht für die Allgemeinheit von Interesse sind.

Falls sich jemand einklinken möchte, kann ich ja ein separates Thema starten.

Callisto:

--- Zitat von: Nin am 17.11.2009 | 00:07 ---Falls sich jemand einklinken möchte, kann ich ja ein separates Thema starten.

--- Ende Zitat ---
*klink*

Nin:
Dann klick doch bitte mal hier drauf:
http://tanelorn.net/index.php/topic,51344.0.html

Teylen:
Ich persoenlich sehe nicht in wie weit die nWoD der oWoD objektiv, im Bereich Vampire, ueberlegen sein soll. Auch nicht umgekehrt.

Ich persoenlich mag an der oWoD den Ansatzpunkt ueber die Clans, die Sekten Struktur sowie die Beschreibung der Vampire.
Nach allem was hier beschrieben wurde ist der Ansatzpunkt bei V:tR ein anderer. Das heisst auch wenn es einige Clans gibt, mit der Struktur wie bei V:tM hat es nativ nicht mehr wirklich was zu tun.

Meiner Meinung nach verhindert die Darstellung der Clans bei V:tM weder das man einen Charakter mit individuellen Zielen setzt, noch verhindert die andere Handhabung bei V:tR das Leute aetzende, dumme Malks spielen und Stereotypen auf negative Weise ausbauen.

Ein Grund wieso ich zu der oWoD kam war zudem das ich freie RPGs nicht mehr im geringsten ab konnte.
Insofern finde ich die Struktur Fixierung der oWoD angenehm.
Man kann auch problem los die Teile des Metaplot, der Struktur fuer nichtig erklaeren und so auf ein System kommen das von 30 Days of Night bis Poppy Z.Brite alles ab bildet.
Wenn einem nicht gefaellt das Ventrue und Brujah wegen Kathargo im argen liegen, streichen; nicht statt gefunden. Fertig.
Wenn man nicht mag das es Kain gibt, streichen, wissen die Chars nicht wer der erste war, glauben alles moegliche. Fertig.
Man kann auch bei V:tM den Sabbat als 0815 Gegner ignorieren und was eigenes kreieren, es auf lokale Ebene ziehen.

Ich glaube durchaus das es auch bei V:tR moeglich ist nur gefaellt mir der Ansatz aufbauen zu muessen statt raus zu streichen weniger.
Ich habe weniger Probleme damit zu Spielern zu sagen, vergesst die ganze Chose um die Camarilla, ihr seit nu alle Unabhaengig. Als ihnen etwas zu sagen wie: Hey, ich hab hier eine Camarilla aufgebaut, ist nun Hintergrund, moegt es.

Einfach eine Geschmacksfrage.

Nun und zumindest bei V:tM ist es gerade im GRW so das man foermlich angebettelt wird alles zu streichen und zu veraendern wie es einem beliebt. Die Spielwelt gehoert auch da 100% den Spielern.


@Horatio:
Das Problem, fuer WW ist doch das die Spieler gar nicht erst anfangen zu weinen. Die sehen zum neuen V:tR rueber, es sieht auf den ersten Blick nicht sexy aus, und wird dann behandelt wie k.A. Buffy-RPGs oder DSA. Nicht existent.

Die spielen dann auch ganz normal weiter ihr oWoD V:tM, als waere nichts passiert, und kuemmern sich nicht drum das es 5 Jahre lang nicht mehr existiert und locken auch Nachwuchs an.

Die entwickeln auch V:tM fuer sich weiter.
Sei's drum das es dann mehr oder weniger aehnlichkeit mit V:tR bekommt.


@Nin
Och, ist meine erste Diskussion. ^^
Also jetzt mit anderen als V:tM Spielern. Und unter begeisterten V:tM Spielern darueber zu reden was man ueber V:tR gehoert hat wenn maximal einer ueberhaupt ins Regelwerk des frelden schaute ist nicht direkt eine "Diskussion".
Eher ein froehliches 'Wir lassen uns davon doch nicht beirren' ablaestern ^^;

Naja und der Grund wieso es als das selbe Spiel in verschiedenen Entwicklungsstufen / potentieller Nachfolger begrifen wird ist weil WhiteWolf es so gesagt hat. Haben will. WhiteWolf will ja nicht wirklich das die ganzen V:tM Spieler bei V:tM bleiben ^^;

Nu, ansonsten wurde in jedem mir bekannten internationalen Forum zu V:tM auch drueber diskutiert. Auf aehnliche Art. Und da sind die meisten dann auch einfach bei V:tM geblieben oder hingegangen und haben V:tR Chroniken gemacht. Wie hier auch.

Sowohl in internationalen als auch in deutschen Gruppen werden munter Ideen, Mechanismen einfach so mit rein integriert wenn sie passen/gemocht werden. Das heisst in meiner alten Online Runde wurde, obwohl sich alle einig waren das man V:tR als Komplett Set nicht mag, die Kampf Regeln angepasst und etwas mit den Geistestoerungen uebernommen.
Das selbe passiert auch in anderen Chroniken, wie der von Horatio beschriebenen LARP Chronik. Wiederum andere aendern sich einfach nicht, die wuerden sich auch nicht aendern wenn WW neues oWoD Material raus wirft.

Ist doch kein Problem ^^

"Deutsch" finde ich da hoechstens das man bei einer Diskussion gleich an Schrebergaerten denkt und es als Entweder Oder begreift bzw. sich ueber die Diskussion selbst aufregt.

Zumal hier doch von oWoD Fan Seite nie gesagt wurde das alles mies sei und man nicht was uebernehmen koennte. Die meisten wollen da dann einfach nur, wenn sie nWoD nicht moegen, weiterspielen und Spass haben.

Genauso wie es Leute gibt die DSA nicht nach 4er Werk spielen, SR nicht nach 3er oder gar munter Regeln mixen. ^^

Horatio:
@ Teylen
Wenn es dir nur um das Setting geht, dann wird es natürlich zur reinen Geschmacksache und auch mir gefallen da ein paar Dinge der oWoD thematisch sehr gut, insbesondere, da ich Weltverschwörungsplots mag und mir die klaren Strukturen mit ihren "Adelshäusern" und Fehden sehr gefallen.

.. ABER ein RSP besteht nicht nur aus Setting und Würfelsystem, sondern insbeosonder aus der Aufbereitung des thematischen Inhalts, den das Setting bietet. Werf einen Blick in die oWoD Clanbücher. Sehr schön zu lesen, aber spieltechnisch absolut unbrauchbar. Bei der nWoD scheint mir das anders zu sein.

Klar kann ich eigene Ziele meines Charas festlegen und so Konfliktpotential schaffen, aber wie begünstigt das das System oder das Setting für das ich teures Geld zahle? in der nWoD gibt es viel mehr Institutionen als nur die Clans und es wird nahe gelegt, dass der SC schon mit drei beginnt (Clan / Covenant / Family Ties). Hier ist schon angelegt, dass der SC Entscheidungen treffen muss, die mehr als Ja und Nein sind, bzw. er nicht einfach nach der Clanloyalität entscheidet.

Ebenso hat ein Metaplot das Problem, dass er sich durch alle Publikationen zieht. Heißt je weiter ich mich entferne, desto weniger kann ich aus weiteren Büchern ziehen, dir mir da Setting nahe bringen. Durch einen starken Metaplot wird weiterhin thematischer Content vorgekaut und bereits entschieden serviert. Das schränkt doch einiges ein. Ist wie Karaoke singen.. oder vielleicht sogar Playback :D.

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