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Eure Meinung: nWoD als Nachfolger der oWoD

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Nin:
Seit 5 Jahren die selbe Diskussion - mit den immer gleichen Argumenten. Was soll das bringen?
Ich verstehe auch nicht, warum Spiele (z.B. Changeling), die zwar einen ähnlichen Titel haben, aber ein komplett anderes Setting, Hintergrund und Regeln, als ein und das selbe Spiel in verschiedenen Entwickslungsstufen begriffen werden können.

Überhaupt kommen mir solche Diskussionen wahnsinnig "deutsch" vor. So typisch, wie "Streit am Gartenzaun" oder Zwistigkeiten über die Höhe des Rasens in einer Schrebergartenkolonie.

In internationalen Foren wird diese Frage häufig gar nicht gestellt. Stattdessen finden sich dort Beiträge, wie das, was gefällt, miteinander in Einklang gebracht werden kann.

Aber ich will nicht Jammern und Rummeckern (eine weiter Eigenart im deutschen Sprachraum?). Ich bastele gerade an einer Stadtbeschreibung (anhand von Damnation Cities, nWoD) auf Google Maps. Die dort eingeführten Regeln zur Generierung von Städten eignen sich auch wunderbar für die oWoD (statt Würfpool ändert sich dann halt der Schwierigkeitsgrad). Hat jemand Lust sich da einzuklinken?
Es lassen sich bestimmt eine ganze Reihe Dinge diskutieren und erarbeiten, die beiden WoDs zu Gute kommen. Wie wär's?

Carabas:

--- Zitat von: Don Kamillo am 13.11.2009 | 14:41 ---Wenn ich hier Leute über Vampire erzählen höre, geht es immer nur um Beziehungskisten, den Prinzen, Claninternas, wer mit wem, huch, da hat jemand ein Kind gemacht, was er nicht durfte...

--- Ende Zitat ---

Also wie in'ner schlechten deutschen Soap...  ;D ... und Leute haben sich über "Clan der Vampire" beschwert...


--- Zitat von: Nin am 15.11.2009 | 18:36 ---Die dort eingeführten Regeln zur Generierung von Städten eignen sich auch wunderbar für die oWoD (statt Würfpool ändert sich dann halt der Schwierigkeitsgrad).
--- Ende Zitat ---

Auf welche Regel beziehst Du Dich?

Eulenspiegel:

--- Zitat von: 8t88 am 15.11.2009 | 15:51 ---Du kannst jeden Masquearde Plot in Requiem machen, aber nicht umgekehrt.
Die Spielwelt gehört in Requiem zu 100% Dir.
--- Ende Zitat ---
Nochmal: FALSCH!

Die Spielwelt gehört zu 100% der jeweiligen Rollenspielgruppe. Dabei ist es völlig egal, ob man nun in der oWoD oder in der nWoD spielt.

Allein entscheidend ist, inwieweit das Setting einen unterstützt.

Und wenn man in der oWoD bodenstämmig spielen will, muss man da etwas Arbeit reinstecken, aber dann funktioniert es. (Wenn man Weltverschwörungen spielen will, muss man da deutlich weniger Arbeit reinstecken.)
Und bei der nWoD ist es genau andersrum: Für bodenständige Sachen musst du wenig Arbeit investieren, für Weltverschwörungen dafür um so mehr.


--- Zitat ---Alle unterstützung ist vorhanden, wohingegen dir V:tM im Weg steht, vor allem wen Du irgendwelche Settingsklaven als Spieler hast.
--- Ende Zitat ---
1) Nicht das Setting steht dem Spielspaß im Weg, sondern die Settingsklaven stehen dem Spielspaß im Weg.
Anstatt mich also von dem Setting zu trennen, würde ich mich einfach von den Settingsklaven trennen. Das ist wesentlich hilfreicher.

2) Dann beschreibe mir doch mal, wie in der neuen WoD ohne großen Arbeitsaufwand eine Weltverschwörungskampagne aussehen könnte. (Da das kein großer Arbeitsaufwand ist, macht es dir doch sicherlich nichts aus, das hier kurz zu posten.)


--- Zitat ---Du kannst das ohne Probleme Runterbrechen, oder expandieren wie Du magst, und kein Fanboy wird mit dem Finger auf Dich zeigen können und sagen dass es im Splatbook X anders wäre oder "nicht Kanon" denn das ist der größte vorteil der nWoD.
--- Ende Zitat ---
Oh mein Gott, du machst dir Sorgen, um irgendwelche Fanboys?
Wenn das nächste Mal ein Fanboy mit dem Finger auf ich zeigt, lache ihn aus und gut ist.  ::)

Das man daran auch nur einen Gedanken verschwenden kann, ist mir schleierhaft.


--- Zitat ---Das Buch "7" zum Beispiel bietet dir 4 Kapitel. 3 Davon sind vorschläge was 7 in deiner kampagnie sein könnte. Und das 4te ist ein Baukasten was Du noch selbst alles machen kannst.
--- Ende Zitat ---
Ich kenne das Buch "7" nicht. Aber was hindert mich daran, diese Buch in der alten WoD zu nutzen? Nur irgendwelche Finger, die auf mich zeigen?

Oder gibt es etwas Schwerwiegenderes, das mich daran hindert, "7" auch in der alten WoD zu nutzen?

pharyon:
Naja, es gibt schon einen gefühlten Unterschied zwischen oWoD und nWoD.

Wie sehr man sich dann davon abhalten lässt, selbst einige Dinge zu verändern, ist dann wiederum ne persönliche Frage.

Ich selbst kenne die oWoD kaum (ein wenig VtM und MtAs) und die nWoD nur durchs GRW (mit 3 Add-Ons: Waffen, Antagonisten und Geistergeschichten), VtR-RW und MtAw-RW.

Was ich bei VtR beknackt finde, ist der Demenzgrad auf hohem Level, bei MtAw find ichs schade, dass die zauberei nu so kompliziert läuft (bzw. den Eindruck macht).

p^^

8t88:

--- Zitat von: Eulenspiegel am 16.11.2009 | 23:06 ---Allein entscheidend ist, inwieweit das Setting einen unterstützt.
--- Ende Zitat ---
Ok, genau das wollte ich sagen.


--- Zitat von: Eulenspiegel am 16.11.2009 | 23:06 ---Und wenn man in der oWoD bodenstämmig spielen will, muss man da etwas Arbeit reinstecken, aber dann funktioniert es. (Wenn man Weltverschwörungen spielen will, muss man da deutlich weniger Arbeit reinstecken.)
Und bei der nWoD ist es genau andersrum: Für bodenständige Sachen musst du wenig Arbeit investieren, für Weltverschwörungen dafür um so mehr.

--- Ende Zitat ---
Gekauft!


--- Zitat von: Eulenspiegel am 16.11.2009 | 23:06 ---1) Nicht das Setting steht dem Spielspaß im Weg, sondern die Settingsklaven stehen dem Spielspaß im Weg.
Anstatt mich also von dem Setting zu trennen, würde ich mich einfach von den Settingsklaven trennen. Das ist wesentlich hilfreicher.

--- Ende Zitat ---
Sehe ich ein. worauf ich eigentlich hinaus will, und das ist nichts gegen Leute die irgendein System Favorisieren und auch sicher nicht gegen irgendwen persönlich ist folgendes:
Ich habe des öfteren erlebt, wie leute mit der nWoD mehr Spaß haben als ohne. Ich bin sowieso jemand der Leuten gerne neue Optionen präsentiert. Wenn Sie die nicht wollen: Vollkommen ok. Ich habe sicherlich nicht den esten weg für jedne parat, nur mal hin und wieder ienen neuen oder etwas anderen.
Was ich meine ist: Wenn die Gruppe gerne sagt dass Mittwochs Keulen tag ist und alle Keulen +1w6 Schaden machen, und die haben "Spaß" daran. Dann ist das eine Super Sache! Für mich wäre das nichts. Aber das ist nicht mein Problem.
Ich sehe halt viele Gute Dinge die die nWoD IMHO besser macht als die Alte.
Eben solche Grundsätze und letzgültigen Wahrheiten zu liefern halte ich für "nicht so toll". Denn da entstehen Barrieren die nicht sein müssen. Darum sind die Fanboys ja so... schwierig. Darum mein Wink zur nWoD. Da "kannst" Du einen Weltumspannenden Plot machen. Mit weniger drehen als Wenn Du die oWoD neu schreiben würdest.


--- Zitat von: Eulenspiegel am 16.11.2009 | 23:06 ---2) Dann beschreibe mir doch mal, wie in der neuen WoD ohne großen Arbeitsaufwand eine Weltverschwörungskampagne aussehen könnte. (Da das kein großer Arbeitsaufwand ist, macht es dir doch sicherlich nichts aus, das hier kurz zu posten.)
Oh mein Gott, du machst dir Sorgen, um irgendwelche Fanboys?
Wenn das nächste Mal ein Fanboy mit dem Finger auf ich zeigt, lache ihn aus und gut ist.  ::)
--- Ende Zitat ---
Zu Fanboys: Siehe oben. Ich will niemanden vorschreiben wie er spielen soll. Ich halte es nur für falsch neue Sachen kategorisch abzulehnen, genau so wie alte.
Mein nWoD Sl nimmt auch gut 50% der Plots aus seinen Alten Quellenbüchern, dnen die werden dadurch ja nicht schlechter.
Die nWoD hat einfach nur von "Grundauf" ein breiter gestreutes Spektrum an Optionen.
Wie Du schon sagtest: "Die beiden Settings/Systeme unterstützen andere Sachen." Und deswegen denke ich wir Beide haben die selbe Meinung nur von anderen Standpunkten und vielleicht etwas hitzig diskutiert. Darum Konstantiere ich mal wa sich für unser Beider Standpunkt halte:
A) Was der Gruppe am meisten Spaß macht ist richtig!
B)Ich bin der Meinung xWoD ist die bessere, weil Sie Spielart Y besser untertützt.

Das einzige worüber man sich streiten kann sind die Regeln. Und die für sich genommen kann man (By the Book) sachlich vergleichen und Diskutieren.
Wenn man dann noch die Impliziten Regeln hinzuzieht bleibt im Endeffekt nur "Geschmackssache" übrig.


--- Zitat ---Ich kenne das Buch "7" nicht. Aber was hindert mich daran, diese Buch in der alten WoD zu nutzen? Nur irgendwelche Finger, die auf mich zeigen?
Oder gibt es etwas Schwerwiegenderes, das mich daran hindert, "7" auch in der alten WoD zu nutzen?
--- Ende Zitat ---
Genau, nur diese Finger. Die können einem als einzelnen Spieler in einer vernünftigen Rudne aber ja Egal sein. Sehe ich genau so.
Trotzdme bin ich der meinung dass allgemein für Mehr spielspaß der neue Ansatz (keine endgültigen wahrheiten, mehr anleitung zu: "Schau was euch spaß macht, hier ist der Baukasten mit Ideen" im Fall von so einem Grossen (im Sinne von "Viel Material zum Spielen pro Buch)-System für den passableren.
Ich mag mich hier nicht als Missionar aufspielen oder eine Bestimmte Herangehensweise verteufeln wie andere Leute im netz (ich denke du weisst wen ich da meine) sondern einfach nur sagen: "Ich persönlich hab vielen leuten auf Cons mal was anderes Gezeigt was Sie noch nicht kannten, und davon haben sich eine Menge mal wieder gemeldet und gesagt dass Sie nun mehr Spaß in der Heimischen Runde haben". Da das nWoD konzept genau mit meinem Ansatz schritt hält halte ich es für mich (und aus Erfahrung für viele Spielrunden) besser als die oWoD.

Und noch mal: Ich denke wir sind da aneinandergeraten was nicht hätte sein müssen. Sorry, hab ich nicht erkannt. Vielleicht verstehst Du mich jetzt besser :)

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