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[Degenesis]Warum schimpft man auf Degenesis-Regeln?

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Medizinmann:
Zitat
Der Plan der Kampagne wäre :
1) Erkunden der Umwelt
2) Militärisches Saubermachen
3) Zivilisation aufbauen
4) von einer rag-tag-Armee aus Überlebenden und Känguru-Mutanten den Arsch versohlt bekommen
-----------------------------
fixed your post.

Warum nicht Punkt 4 zum Anfang der 2ten Kampagne machen ?

Die Känguru-Mutanten-Armee
wird aber von Tank Girl angeführt ,oder ?  ;)

@Eulenspiegel
Bessere Technologie finde ich jedoch nicht sehr Endzeitmäßig.
gerade eine Handvoll Menschen (und selbst 300 wären nur eine Handvoll) mit vernünftriger Tech in einer Endzeitwelt ist der Tenor
der von mir vorgestellten Kampagne
Die Spieler als Teil der Zivilisation,die sich gegen Kultisten behaupten muss.
Morrow Project war mein erstes Postapokalypse RPG und steckt mir immer noch im Blut !
Dein Vorschlag,das was Ich machen will mit schon existierenden Kulten aufzuziehen ist zum Scheitern verurteilt.
Ich will jetzt auch nicht drüvber nachdenken,ob die Richter überhaupt irgendwas schaffen würde,wenn die Spitalier und Hellvetiker sie nicht unterstützen würden.Erstens weil das nicht Teil meine rIdee ist und zweitens ....Ach Egal (erstens reicht schon)

Hough!
Medizinmann

alexandro:
Jepp, zweite Kampagne.
Guerilla-Kampf der Kulte gegen einen Feind (Schläfer, Afrikaner, Psychonauten...), der zwar technisch (bio-technisch, im Falle der Psychonauten) überlegen ist, dafür aber durch geschickte Taktik, Kenntnis des Schlachfeldes und ungewöhnliche Bündnisse in die Knie gezwungen werden kann.
Eine solche Kampagne würde mich deutlich MEHR reizen, als die erste Kampagne, in der es absolut KEINE Überraschungen mehr gibt und man sich den Weg durchs Endzeit-Vietnam freischießt.

Und sie lässt sich GUT an bestehende Degenesis-"Routinen" anknüpfen:
1) Mad Max: man verlässt (aus diversen Gründen) die Sicherheit seiner Familie und schaut, was die weite Welt so zu bieten hat (dabei trifft man Gleichgesinnte, welche ähnliche Ziele haben) und versucht persönliche Zielsetzungen umzusetzen. Und zu überleben.
2) Conan: Man findet einen kleinen Flecken Land, der Potential bietet und den einzunehmen durchaus im Rahmen der eigenen Fähigkeiten liegt. Man siedelt dort, versucht sich was eigenes aufzubauen.
3) Bismarck: Man versucht sich die "Nachbarn" vom Hals zu halten (indem man Bündnisse schmiedet, sie gegeneinander ausspielt, Bedrohungen gezielt ausschaltet...) und die eigene Position abzusichern.
4) Tank Girl: Man spielt bei den ganz großen Jungs mit, kümmert sich um (semi-)globale Bedrohungen und entscheidet das Schicksal des ganzen Kontinents.

Blizzard:
Ich möchte nochmal auf die Ausgangsfrage zurückkommen (was man in Degensis für Abenteuer/Kampagnen spielen sollte oder kann sollte imho in eigenen Thread, das hat ja nix mit den Regeln zu tun).

Gestern habe ich auf einem Con nach langer Zeit mal wieder Degenesis gespielt. Der SL hatte vorgefertigte Chars dabei, und dann hatten wir nach einer kleinen Diskussion ne Gruppe aus:
Chronist, Apocalyptiker, Schrotter, Sippling und einem Abtrünnigem(?). Gespielt wurde in Borca. Das Abenteuer insgesamt war... so lala aber ganz nett(was aber eher an den Mitspielern lag), aber darauf will ich jetzt nicht näher eingehen.

Ausser mir und dem SL hatte sonst keiner Erfahrung mit Degenesis. Es war aber auch kein Neuling in der Gruppe. Nu ja, was soll ich sagen: Nach den ersten nicht geschafften Würfen wurde vor allen Dingen bei den anderen Mitspielern der Frust recht gross- und es wurde nicht nur 1x über das System geschimpft. Aber auch das Kampf- bzw. eher das Schadenssystem sorgten für Unmut bei den Mitspielern, der teilweise soweit ging, dass man das System ins Lächerliche zog bzw. es nur noch mit Ironie ertragen konnte. Einer der Mitspieler, der seit über 10 Jahren RPG spielt, meinte, das Katharsys wäre das schlimmste, und mit Abstand unausbalancierteste Regelsystem, was ihm je begegnet wäre. Ich kann's ihm nicht verdenken ::). Der SL musste am Ende selbst zugeben, dass das System nicht gerade das Ei des Kolumbus ist.

Einstimmiger Tenor der Gruppe: Wenn wir nochmal spielen sollten, dann auf jeden Fall mit einem ganz anderen oder aber überarbeiteten Regelsystem.

Rabenmund:
@Blizzard
Und, immer noch Lust auf Zähne mit Borca-Hartwurst ;)

Drudenfusz:

--- Zitat von: Blizzard am 23.02.2009 | 12:05 ---Ausser mir und dem SL hatte sonst keiner Erfahrung mit Degenesis. Es war aber auch kein Neuling in der Gruppe. Nu ja, was soll ich sagen: Nach den ersten nicht geschafften Würfen wurde vor allen Dingen bei den anderen Mitspielern der Frust recht gross- und es wurde nicht nur 1x über das System geschimpft. Aber auch das Kampf- bzw. eher das Schadenssystem sorgten für Unmut bei den Mitspielern, der teilweise soweit ging, dass man das System ins Lächerliche zog bzw. es nur noch mit Ironie ertragen konnte. Einer der Mitspieler, der seit über 10 Jahren RPG spielt, meinte, das Katharsys wäre das schlimmste, und mit Abstand unausbalancierteste Regelsystem, was ihm je begegnet wäre. Ich kann's ihm nicht verdenken ::). Der SL musste am Ende selbst zugeben, dass das System nicht gerade das Ei des Kolumbus ist.
--- Ende Zitat ---
Ja, genau hier liegt das Hauptproblem - der Frustfaktor, denn die Regeln erzeugen. Da man am Mechanismus sicherlich nichts ändern wird, muß die Charaktererschaffung geändert werden, aber genau dies tut KatharSys2.0 nur an anderen Stellen. Kämpfe werden irgendwann erträglich wenn man sich eingespielt hat, aber würde auch hier für massive Änderungen mich einsetzen, aber leider will man dies bei den Machern nicht annehmen (habe so einiges dazu drüben im DeGenesis Forum vorgeschlagen)...

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