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WoW ab 18?
Lyonesse:
Im Durchschnitt sieht jeder Bundesbürger im Jahr fast 2 Monate fern, und die Tendenz wird da wohl eher nicht fallend sein. Ob man seine Zeit sinnvoll nutzt, liegt jedoch im Auge des Betrachters.
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: Lyonesse am 11.03.2009 | 15:39 --- Ob man seine Zeit sinnvoll nutzt, liegt jedoch im Auge des Betrachters.
--- Ende Zitat ---
Genau wie beim WoW spielen, oder beim besaufen.
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Thalamus Grondak am 11.03.2009 | 15:27 ---Fernsehen macht Süchtig. (Süchtiger als WoW) (Jedenfalls kenne ich mehr Menschen die ihre Zeit Sinnlos vor dem Fernseher Verplempern, als Leute die selbiges mit WoW machen)
--- Ende Zitat ---
1) Du musst auf Korrelationen achten:
Wieviele Fernzehzuschauer kennst du? Wieviele davon verplempern ihre Zeit vor dem Fernseher.
Wieviele WoW Spieler kennst du? Wieviele verplempern davon ihre Zeit vor dem Computer?
Absolute Zahlen bringen nichts, man muss schon die bedingten Wahrscheinlichkeiten betrachten.
2) Sinnlos seien Zeit zu verplempern ist keine Sucht. Eine Sucht ist es erst, wenn man Entzugserscheinungen bekommt, sobald man den Suchtgegenstand nicht mehr hat.
--- Zitat ---Konsum macht natürlich süchtig. Das ist die schlimmste und umfassenste Sucht die es in der Westlichen Welt gibt.
--- Ende Zitat ---
Das bestreite ich auch gar nicht.
Ich sagte, dass von dieser Sucht keine (oder nur verdammt wenige) Jugendlichen betroffen sind.
Kaufsucht bildet sich häufig erst mit dem Besitz einer Kreditkarte heraus. Und Kreditkarten gab es zumindest früher nur für Erwachsene. (Ob sich Konsumsucht auch auf Jugendliche ausbreitet, nachdem auch Jugendliche Kreditkarten haben dürfen, muss man erstmal sehen. - Und falls ja, wäre ich durchaus auch für ein erneutes Verbot von Kreditkarten für Jugendliche.)
WitzeClown:
--- Zitat von: Der Dolge am 11.03.2009 | 15:36 ---Ich habe mal oberflächlich im Internet gesucht und keine belastbaren Daten zum Thema gefunden. Es werden zwar Zahlen wie "ab 25 h online kann man von Suchtgefahr sprechen" und "dadurch kommt man zu 4 % Onlinesüchtigen unter allen WWW-User" genannt, aber das klingt für mich methodisch seeeeehr fragwürdig.
--- Ende Zitat ---
Okay eigentlich wollte ich mich aus dieser "Diskussion" raushalten, deshalb nur ein kurzer Hinweis:
Du wirst weder zu Internet-, Fernseh- noch Videospielsucht eine einheitliche oder "belastbare" Definition finden, da es schlicht noch keine offiziellen Kriterienkataloge für diese Phänomene gibt. Das liegt vor allem daran, dass die Forschung dazu noch in ihren Kinderschuhen steckt (Im Vergleich mit z. Bsp. der Forschung zu Alkoholsucht).
Das einzige was man finden kann sind die Definitionen aus einzelnen Studien (wie du eine zitierst) und deren Güte schwankt eben mit der Qualität der Studie.
Ich hab jetzt spontan aber leider auch keine tolle Studie zu diesem Thema zur Hand.
ChristophDolge:
Das ist praktisch genau das Problem, das ich anspreche: Die Forschung ist noch nicht einmal richtig angelaufen und schon wird nach politischen Konsequenzen gerufen.
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