Medien & Phantastik > Multimedia - Spiele
WoW ab 18?
Scorpio:
Das kommt aufs Kind, seine bisherige Erziehung und die sonstigen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung an.
MadMalik:
Das geht raus und spielt bisel im umliegenden Gebiet/Wald/Spielplatz und/oder mit Legos, ging mir jedenfalls damals so als ich paarma Spieleverbot auf C64 bekommen hab.
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: Bluerps am 3.03.2009 | 12:59 ---Weiß eigentlich jemand, was aus einem Kind (d.h. jemand unter 18) wird, dem man das Spiel wegnimmt, nicht wiedergibt und auch jede andere Möglichkeit zum Spielen unterbindet?
--- Ende Zitat ---
Ist das eine ernste Frage?
Das kommt aufs Kind, aufs Umfeld und aufs Spiel an....
Bluerps:
--- Zitat von: Thalamus Grondak am 3.03.2009 | 13:03 ---Ist das eine ernste Frage?
Das kommt aufs Kind, aufs Umfeld und aufs Spiel an....
--- Ende Zitat ---
Witzig gemeint war sie zumindest nicht. Und mit "Spiel" meinte ich das hier diskutierte WoW, aber das nur am Rande.
Der Punkt ist: Wenn man von den Folgen einer Aktion keine Ahnung hat, wieso fordert man sie dann?
Bluerps
Scorpio:
--- Zitat von: Bluerps am 3.03.2009 | 12:59 ---Weiß eigentlich jemand, was aus einem Kind (d.h. jemand unter 18) wird, dem man das Spiel wegnimmt, nicht wiedergibt und auch jede andere Möglichkeit zum Spielen unterbindet?
--- Ende Zitat ---
Das kommt aufs Kind, seine bisherige Erziehung und die sonstigen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung an.
--- Zitat von: JS am 3.03.2009 | 13:01 ---Hm, ich glaube, Herr Pfeiffer erachtet eben Videospiele als eine zentrale Ursache vieler heutiger Probleme gerade junger Menschen, weiß aber auch keinen konkreten Rat dagegen. Es ist ja auch eine sehr individuelle Angelegenheit, die mit allgemeinen Verboten und Erlassen schlecht zu regeln ist. Man stelle sich als Vergleich die Prohibition vor: "Alkohol ist da und beliebt, aber ganz schlecht, daher verbieten wir ihn jetzt" hat bekanntlich nur dem organisierten Verbrechen geholfen.
--- Ende Zitat ---
Der Prohibitionsvergleich ist durchaus passend, es wird sehr ähnlich argumentiert und auch die Auswirkungen würden ähnlich sein (Abrutschen in Illegalität, sprich Raubkopien).
Herr Pfeiffer hat übrigens bis 2001 Studien vorgelegt, bei denen er bei Jugendlichen keine relevanten Auswirkungen von Videospielen sah, sondern gewalttätige Handlungen vor allem durch die Bildungsschicht und den Migrationshintergrund erklärte. Seit 2001 hat sich das jedoch massiv geändert, da er bei, eigentlich unveränderter Demographie, bei bildungsschwachen Kindern und / oder Kindern mit Migrationshintergründen die Videospielkonsolen in den Kinderzimmern zur Ursache der Probleme erklärte. Im Gegensatz dazu würden deutsche Kinder mit hohem Bildungsgrad der Eltern fast nicht Videospiele spielen, sondern Sport treiben und musizieren. Aus diesen Korrelationen leitet Herr Pfeiffer einen kausalen Zusammenhang ab, dass Videospiele eben dumm und gewalttätig machen und fordert Ganztagsschulen, bei denen die Kinder "Freizeit" vorgeschrieben bekommen, bei denen sie Sport und Musik ausüben müssen. Dann hätten sie auch keine Zeit mehr für so unproduktive Dinge wie Videospiele.
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