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Kooperativer Weltenbau als Forenspiel

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Imago:

--- Zitat ---Für Leute, die später einsteigen, wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn man keine einzelne Welt nähme, sondern eher ein kleines "Multiversum" oder eine Art Taschengalaxie in der es Götter wirklich gibt und Magie existiert - so erspart man sich auch lästige Streitereien, z.b. wenn Spieler A ein ziemlicher Mittelalterfreund ist und mit Spieler B, der gerade auf dem Dampfmaschinentrip ist aneinandergerät.....es sind halt verschiedene Planeten, zwischen denen es Kontakt geben kann (Zauberportale, Dimensionslöcher, Raumschiffe von technischeren Welten), aber nicht muss.
--- Ende Zitat ---

Da steigt dann natürlich exponentiell der Verwaltungsaufwand ... aber gegen spätere Taschenuniversen spricht imho nichts.
Trotzdem wäre ic herstmal für eine Welt. Eventuell wäre es praktischer (auch in dem Sinn das man sich sonst evtl lange nicht begegnet) einzelne Kontinente zu besiedeln und dann bei anderen weiter zu machen wenn die ersten voll sind, kolonisiert wird oder so.
Und evtl von Anfang an eine maximale Techstufe festlegen (Steamzeugs anyone?) und andere Kontinente festlegen die davon nicht größer tangiert werden ... evtl sowas wie eine kleinere Botschaft oder Minikolonie aufweisen aber quasi einer "ersten Direktive" unterliegen oder einfach nicht erschlossen sind (und bleiben).

Falcon:
bin sehr interessiert.

aber ich habs immer noch nicht verstanden. Das soll also als eine Art Spiel ablaufen und nicht einfach Frei nach Schauze oder zu Hause beim spielen in der RPG Runde?

jenachdem welches System benutzt würde und welche Kriterien für das Setting festgesetzt werden würds mich interessieren. Bei einem Genre-Stil Mischmasch (Die Wikinger leben neben der frühen Neuzeit ...) würde ich mich nicht beteiligen wollen.

zu viel isolierte Bereiche ist auch nicht gut. Sowas muss organisch wachsen und Wechselwirkungen entfalten.

Die Weltkarte sieht übrigens seehr cool aus.
suche sie schon instinktiv auf geologisch fragwürdige Bereiche ab aber sieht im Gros sehr natürlich aus  :d

Imago:

--- Zitat ---bin sehr interessiert.

aber ich habs immer noch nicht verstanden. Das soll also als eine Art Spiel ablaufen und nicht einfach Frei nach Schauze oder zu Hause beim spielen in der RPG Runde?

--- Ende Zitat ---

Ja, ich hab mir das als einen Hybrid aus Weltenbau und Taktikspiel gedacht. Ich denke das ist einerseits nötig um Leute bei der Stange zu halten, es bringt eine Dynamik rein, begünstigt Sachen wie Allianzen etc.
Auf der Kontra-Seite gehen damit vielleicht ganz coole Kulturen den Bach runter weil sie sich nicht halten können, aber das heisst ja nicht das die samt und sonders vom Erdboden verschwunden sind, sondern sie sind vielleicht in eienr anderen Kultur aufgegangen, es gibt isolierte Stämme von Überlebenden usw.


--- Zitat ---zu viel isolierte Bereiche ist auch nicht gut. Sowas muss organisch wachsen und Wechselwirkungen entfalten.
--- Ende Zitat ---
Ja. Trotzdem könnte es einen Konsens geben wie "Kontinent X verbleibt im Mittelalter", "Y bleibt großteils ein Dschungel voller primitiver Stämme" vielleicht vergleichbar mit dem von der Welt isolierten, alten Japan.
Und vielleicht gibt es ja noch andere Gründe, zB könnten sich die Primitivlinge wunderbar aufs Dämonenbeschwören verstehen, das Land gilt als verflucht usw.
Theoretisch lassen sich da genug Gründe finden das es konsistent bleibt. Es ist ja auch nicht so das die heutige Erde
überall denselben Techlevel hätte. Wenn wir jetzt sagen das wir zum Beispiel im Dampfzeitalter aufhören sind woanders mittelalterliche Verhältnisse immer noch sehr glaubwürdig.
Theoretisch hätte ich es gerne das man die Welt zu jeder Zeitepoche theoretisch bespielen kann. Dazu kann man ja einfach einen beliebigen Zug rausgreifen. Wenn die Züge so angelegt sind das dabei die Historie der jeweiligen Kultur weitergeschrieben wird (welche Helden, Wunder etc existieren in dieser Zeit) sollte das möglich sein.

Den Spielpan könnte ich mir so vorstellen. Halt mit der eigentlichen Karte in Monochrom drunter. Je nach Spielerzahl könnten da allerdings die Farben ausgehen. Evtl ließe sich auch mit Symbolen arbeiten aber das ist halt wieder aufwändiger.


Ich hätte gern die Optionen von besetzten/noch nicht ganz kolonisierten/ kontrollierten Gebieten (Kontur). So kann man zB auch eine Seemacht darstellen, oder ein besetztes Königreich das noch die Chance hat die Unterdrücker wieder abzuschütteln.
Evtl könnte auch jede Kultur/Nation ein Zentrum festlegen, quasi eine Hauptstadt, welche dann mit einem Symbol markiert wird.

Das Spiel an sich stelle ich mir etwa so vor. Es gibt ein Ressourcen für die man sich Sachen kaufen kann.
Bei Mandragoel sind das die Pools Militär, Wohlstand und Führung. Ich könnte mir alternativ auch Sachen wie Wissenschaft, Bevölkerung, Produktivität vorstellen ... es darf halt nur nicht zu unüberschaubar werden. Was meint ihr?

Von diesen Ressourcen kann die Zivilisation sich dann Vorteile kaufen, neue Felder besetzen, technologisch aufsteigen. Letzteres sollte sehr, sehr lange dauern oder in viele Einzelstufen unterteilt sein. Das Erstere ist zwar unkomplizierter aber auch evtl langfristig ein Motivationskiller.
Rückschritte und sogar der Untergang von Kulturen sollten ebenfalls möglich sein, genauso wie kosmische Katastrophen. Für diese könnte man die von Mann mit Fez vorgeschlagene Götter/Admin Riege einführen die dann in der Pflicht steht sich etwas auszudenken, eine Zufallstabelle schreiben oder den Spielern die Möglichkeit in die Hand geben solche Ereignisse auszulösen. Ich finde die "Götterriege" garnicht mal so verkehrt weil es für eine gewisse kosmische Core-Story sorgt, andererseits nimmt es halt evtl. Zufälligkeit aus dem Spiel.

Ein Zug dauert eine Woche und symbolisiert ein Jahrzehnt oder ein Jahrhundert je nach Teilnehmerzahl/ Grobkörnigkeit des Spiels.

Das wäre jetzt eher die taktische Variante.

Alternativ könnte man natürlich auch einfach eine Runde "Dawn of Worlds" draus machen oder was, das ganz Freeform ist ... damit neigt man natürlich zu ner erzählerischen Spielform und nicht nur zu:

Volk der Kquangi expandiert auf Feld 45/94 und 45/50.
Ich kaufe mir einen Philosophenkönig +5 und greife Quaak an.
Ende.

Da müsste man halt einen Riegel vorschieben. Momentan stelle ich mir das so vor, das man Kulturen ähnlich behandlet wie die Companys in Reign... jede ist quasi ein eigener Charakter.
Man könnte auch einführen das man jeden Spielzug mit mindestens einem erklärenden Satz versieht. Das dürfte für eine brauchbare Historie schon ausreichen.
Ich finde das spielerische Element wie gesagt wichtig, damit das Projekt auch wirklich eine Zeit lang läuft.


Beral:
Ich hatte mal die Idee eines "Götterspiels". Wenn ich das richtig verstehe, wurde etwas ähnliches hier auch schon vorgeschlagen. Die Teilnehmer übernehmen Götter und lenken die Geschicke der Welt. Unabhängig von mir hatten auch andere Leute ziemlich exakt die gleiche Idee (übrigens genauso wie ich von Pratchett inspiriert!) und haben das sogar genauer ausgearbeitet.

Ich denke, du brauchst auf jeden Fall einen verbindlichen Rahmen für dieses Projekt. Die Teilnehmer dürfen nicht in der Leere hängen. Die Idee des Götterspiels könnte so ein Rahmen sein.
Oder etwas anderes, aber auf jeden Fall ein Regelwerk, wie die Welt von der Vielzahl der Autoren zu bebauen ist. Wenn das gegeben ist, könnte das wirklich ein sehr interessantes Projekt werden.

Beispiel: Die Welt ist noch komplett unbesiedelt. Jetzt fällt eine Horde Götter über diese Welt her, um sich hier auszutoben. Ein Mechanismus verteilt die Ländereien (x Quadrate + w20 oder so). Jeder Gott muss seinen Charakter definieren, was er gut kann (z.B. Kriege führen) oder nicht so gut (z.B. Vegetation fördern). Die Götter dürfen miteinander verhandeln, tauschen, Allianzen eingehen usw. Neue Götter können problemlos in die Welt eintreten, solange es noch freien Platz gibt. Später müssen sich neue Götter bei den Platzhirschen einschleimen, um ein Plätzchen zu bekommen.

Man kann einen richtigen Evolutionsprozess lostreten. Die Bepflanzung benötigt z.B. einen Vorrat x an Erde, Regen und Sonne (der Gott, der die Wüste zugelost bekam, hat Pech gehabt ^^). Eine Flora mit dem Umfang y ermöglicht die Erschaffung von Lebewesen im Umfang z. Die Zahl der Konflikte zwischen Lebewesen fördert die Entwicklung zu höheren Lebewesen hin. Pro hundert Bauern kann eine Heldenstufe vergeben werden; ein 1000-Seelen-Dorf könnte also 10 Stufe-1-Helden oder 2 Stufe-5-Helden ermöglichen, die der Gott produzieren und wie Schachfiguren einsetzen kann.
Hach... :)
Ich muss ins Bett.

Ein:
Ja, ja, da kommen sie wieder die PB(E)Ms.

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