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Kooperativer Weltenbau als Forenspiel
MadMalik:
Man braucht ja auch nicht für alles Regeln. Wenn man Regeln hat die Wohlstand, Militärkraft usw darstellen, dann reicht das ja schon aus um daraus den Bau von legendären Festungsanlagen oder das hervorbringen großer Feldherren abzuleiten. Aus dem Militär 9 werden dann halt die östlichen Bollwerke von sonstwas oder der Held XYZ der die Westlande befriedet hat (so kombiniert mit der Ausdehnung in die Richtung)
Wenn man den Kleinkram auch noch so anfängt zu regeln, dann brauch man keine Spieler mehr sondern lässt es als Computersim durchlaufen.
Imago:
--- Zitat ---warum nehmen wir dann nicht das Original wenn es eine schlechte Kopie ist?
--- Ende Zitat ---
Deshalb die Frage nach den Regeln. Wenn es nicht passt kann man das was gut ist ja immer noch übernehmen.
--- Zitat ---ich hätte auch gerne eine Aussage ob es nun um das SPIEL geht oder darum eine SPIELWELT zu machen.
--- Ende Zitat ---
Ich glaube halt das du das eine nicht ohne das andere bekommen kannst. Ein reines kooperatives Basteln wäre auch cool aber ich glaube das ist wahrscheinlich innerhalb kürzester Zeit wieder totgelaufen... ich denke schon das man beides kombinieren kann und das ein Spiel im Endeffekt sogar eine dynamischere Welt erzeugen kann. Das Ergebnis ist halt zufälliger, aber das hat ja auch seinen ganz eigenen Reiz.
Von daher ... Spielwelt steht im Vordergrund, soll aber durch das Spiel erreicht werden. Wie das dazu auszusehen hat kann ja hier diskutiert werden.
Was den Kleinkram angeht wäre ich ja dafür das man einfach zu jedem Zug ein paar Adventurehooks mit etwas längerer Halbwertszeit in Form eines Satzes dazupackt.
Sowas wie: "Besetze Feld 17/32" könnte dann gleichzeitig bedeuten: "König Xeminides wird von seiner Leibgarde ermordet. Die Putschisten schließen sich mit ihrer Provinz dem Reich von Thorax an, werden aber vom sterbenden König mit einem Fluch belegt der sie als Geister in den Palast bannt und zwingt seinen versteckten Schatz zu bewachen."
Oder so.
Da das alles in einem größeren Rahmen stattfindet sollten da die Ideen ja eigentlich nicht allzu schwer zu finden sein.
Falcon:
gut, ich werde dann gezwungen sein erstmal zu warten bis jemand, der sich damit auskennt ein spielbares Regelsystem präsentiert.
Interessanter fände ich welche Genre und Inhalte es geben soll.
Allein dieses Epochenspiel finde ich schwierig, da manche Genres z.b. auf bestimmte Zeiten gemünzt sind (Mantel und Degen z.b.).
Da besteht also die Gefahr das sich die Stimmung der Welt alle naselang ändert und Konsistenz wäre mir sehr wichtig.
Natürlich gibt es auch Geschichte in "richtigen" Rollenspielsettings aber die ist meisstens nicht bespielbar, so daß sie die aktuele Stimmung auch nicht kaputt machen kann.
Imago:
--- Zitat ---Allein dieses Epochenspiel finde ich schwierig, da manche Genres z.b. auf bestimmte Zeiten gemünzt sind (Mantel und Degen z.b.).
Da besteht also die Gefahr das sich die Stimmung der Welt alle naselang ändert und Konsistenz wäre mir sehr wichtig.
Natürlich gibt es auch Geschichte in "richtigen" Rollenspielsettings aber die ist meisstens nicht bespielbar, so daß sie die aktuele Stimmung auch nicht kaputt machen kann.
--- Ende Zitat ---
Ist halt die Frage wieviel vorgegeben wird. Hat halt auch ein bisschen was von Alternative History, es kann bei absoluter Freiheit durchaus sein das ein hochtechnisiertes China einen mittelalterlichen Westen kolonisiert. Irgendwo fände ich das schon cool.
Meine Lösung für das Problem wären wie gesagt "kontinentale Setting-Reservate" ... ansonsten muss man sich halt auf die Spieler verlassen das etwas konsistentes bei herum kommt und halt im kleinen Rahmen anfängliche Vorgaben machen.
Wobei das wieder nicht zu machen ist ohne das jemand unzufrieden ist... persönlich würde ich erstmal gerne eine offene Runde nur mit minimalen Vorgaben (Anzahl der Epochen, festgelegte Grundstimmung pro Kontinent) probieren, und wenn es nicht funktioniert lässt sich ja immer noch eine Parallelwelt aufmachen.
Ist halt die Frage ob man mit Geschichte bespielen unbedingt einen Metaplot abklappern will. Wenn die Charaktere genug reißen können wird das zwangsläufig ebenfalls eine Parallelweltrunde, aber das ist doch auch nicht schlecht. Wer möchte kann dann seien Schlappen im Spiel im RPG wieder ausbügeln :D
Edit:
--- Zitat ---Da besteht also die Gefahr das sich die Stimmung der Welt alle naselang ändert und Konsistenz wäre mir sehr wichtig.
--- Ende Zitat ---
Das wird wohl oder übel passieren, aber dafür gibt es ja nachher eine ellenlange Geschichtsschreibung aus der man sich eine beliebige Periode raussuchen und detaillierter ausarbeiten kann. Es könnte ja auch die Möglichkeit geben das Zivilisationen durch globale Katastrophen (Meteoriteneinschlag etc) untergehen und ein Reboot der primitiveren Zeiten ausgelöst wird.
Ich stelle mir mittelalterliche Gildenmeister die uralte, total verrostete Panzer ausgraben und einschmelzen um Schwerter daraus zu machen schon sehr cool vor.
Was ich mir an Epochen/Genre/Settings (auch vereinzelt nebenher) schonmal vorstellen könnte.
Barbarei
Antike ... verschwindet wohl am ehesten, aber da könnten sich noch Außenposten halten (was in Richtung durch Magie verlängertes oströmisches Reich etwa)
Mittelalterliche Zivilisation
Steampunk - Imperialismus
Evtl noch 1. Weltkriegstechnologie ala Iron Grip, magisch aufgepeppt
Falcon:
es geht mir nicht um unterschiedliche Technologien in derselben Zeit (was ich schon problematisch finde), sondern schon allein um unterschiedliche Zeiten.
So wie ich das sehe willst du eine Art Civilzation spielen.
Da fängt man meinetwegen in der Steinzeit an, geht über die Antike, Neuzeit, irgendwann ist man bei Piraten, dann Industie.....
Jetzt interessiert mich die Neuzeit und Steinzeit für Rollenspiele so gut wie gar nicht und ich sehe nicht wieman einen flüssigen Übergang von Piraten zur Industriezeit zieht.
Rollenspielsettings sind nunmal nicht die Erde. Auf der Erde gibt es alles und das schliesst auch alles mit ein, was man überhaupt nicht sehen will.
Deswegen sind Rollenspielsettings ja begrenzt (haben z.b. eine 5000 Jahre alte Geschichte, die seltsamerweise aber immer im Fantasyartigen Mittelalter bleibt). Auf den Flair kommts also an. Deswegen spielen Leute Mittelerde und nicht "Korsaren Gladiator Halblinge from outer Space, die zaubern können"
Ist schon so wie bei Kinofilmen. Wenn ich in einen Ritterfilm sehe will ich keine Piraten drin haben, weil die nicht zur Wahrnehmung des Settings passen
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