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[FFOR] Foren RPG fertig!
Dragon:
Ja verloren gehende Spieler (SL's kenn ich jetzt nur von hier, weil ich das meistens selbst bin^^) kenn ich. Ich kenne aber auch das seit Jahren andauernde Gegenteil.
Vielleicht müsste man auch mehr klar stellen, dass man bei Forenspielen eher in Monaten und Jahren denken muss als in Stunden und Tagen.
Das ist ein Problem ist, dass mich der mangel an Charakterplay bei den Regeln glaube ich am meisten stört, denn das ist ja schließlich der Grund Rollenspiel zu spielen und kein Brettspiel ;)
Ausprobieren würde ich es gern mal, aber ich hab jetzt bei der Superhelden und der Zombie Runde rein gelesen und dieses extreme Ziel rushen ohne Charakterplay gefällt mir nicht so gut. Wenn man das etwas entschärfen könnte, würden die Regeln dadurch denke ich auch gewinnen.
Kann ja ruhig optional sein.
Man kann Charaktere ja auch erst dann "voll" mitspielen, wenn wirklich der Spieler nicht (mehr) da sein sollte.
Allerdings, da bin ich ehrlich, fehlt mir wohl auch irgendwie das Verständnis dafür, wie man so derart gestresst oder anderweitig gebunden sein kann (außer vielleicht: man liegt im Krankenhaus), dass man keine 2 Minuten erübrigen kann um wenigstens bescheid zu sagen und das heute, wo ein Internetzugang wahrlich keine Zauberei mehr ist.
Edit:
Mige fand die Idee gut, deswegen poste ich das hier auch noch mal:
--- Zitat von: Dragon's PN ---Ich hätte nichts dagegen FFOR auszuprobieren, zu sehen wie es sich spielt und anfühlt und dann ggf. anzupassen, falls es sich doch als "zu wenig verregelt" entpuppt. Die Fertigkeiten sind ja eh bereits eine Mischung aus Fertigkeiten und Aspekten wie es scheint.
Meine "Soft"-Vorschläge, wären erstmal folgende:
Jeder spielt seinen Charakter und NSC und Welt, falls gerade notwendig, für seinen Vorposter (also das, was sonst der SL machen würde).
Aber er spielt nicht die Charaktere der anderen, bzw. nur in einem Maß wie wir das z.B. auch bei Malmsturm gemacht haben. Also nur innerhalb eines kleinen Rahmen, der den Charakter nicht definiert und in dem man sich relativ sicher sein kann, dass der Spieler nichts dagegen hat.
Es wird auf das Ziel hingespielt, aber es wird nicht gerushed (die Zombieapokalypse hat pro Episode 10-15 Posts(!) also nicht mehr als eine Seite gebraucht, das wirkte ein bisschen wie Mensch-Ärger-dich-nicht mit Story drum rum). Die Anzahl der Posts bis eine Verschärfung eintritt würde ich demnach eher als Richtlinie sehen. Z.B. "Ab dem 20. Posts, wenn es in die Situation passt."
Dann hat man zwar immer noch den Rahm, der sagt "nicht trödeln", aber der Druck "Schnell schnell, sonst schaffen wir das nicht" ist halt nicht so stark.
Was hälst du davon? (sind ja nur winzige Anpassungen eigentlich)
--- Ende Zitat ---
Was ich jetzt gerne noch etwas abändern würde, bzw. wo mir noch keine gute Idee für eingefallen ist, ist die Sache mit den Proben.
Wenn man in jedem Post eine Probe ablegen kann, kann man mit etwas Glück in 9 Posts (bei höchster Schwierigkeit) durch sein.
Ich finde es falsch eine feste Probenfrequenz anzusetzen, eine "Soft-Lösung" wie oben wäre mir lieber, aber noch fällt mir außer: Proben müssen sich logisch aus der Geschichte ergeben, passen und dürfen nicht so schwammig formuliert sein" nichts ein. Vielleicht reicht das aber auch schon.
Mit "schwammig formuliert" meine ich, dass man z.B. nicht sagt "ich suche nach einer Lösung", sondern schon eine konkrete Idee haben muss, wie die Lösung aussehen könnte: "Ich überlege, ob ich schon mal ein ähnliches Rätsel irgendwo gesehen habe.", z.B.
Also ein bisschen mehr wie "Create an Advantage" bei Fate und weniger Probe um der Probe willen.
Nicht falsch verstehen: Handlung beschleunigen find ich gut. ABER von gemütlich schlendern auf Marathon-Weltrekord ist mir zu schnell, lieber erstmal walken^^. Ich kann nichts dafür, mir drängt sich immer wieder der Vergleich mit einem Brettspiel auf.
Dragon:
Neuer Post, weil sonst wirds unübersichtlich:
--- Zitat ---Aber das ist tatsächlich ein Problem - wir haben ein Spiel durchgespielt und im zweiten gab es keine Herausforderung mehr, die herausgefordert hätte. Wie könnte man das lösen? Die Erfahrung von Charakteren irgendwie bewerten, mit der Anzahl hochrechnen und damit die Schwierigkeit beeinflussen? Wie könnte das aussehen?
--- Ende Zitat ---
Ideen:
- Steigerungen nerven
- Schwierigkeit anpassen (machen SLs normalerweise ja auch). Entweder nach Spielerlevel oder nach Season und Episode. (So könnte S1E1 +0 haben S1E2+1 usw.). Da muss man natürlich so skalieren, dass es schaffbar bleibt, das müsste man mal durchrechnen. Wenn man nicht nur die Episode mit einbezieht, sondern auch die Season oder Staffel oder wie man es nennen will, bleibt auch gewährleistet, dass nicht plötzlich ein "Einfachheits-Loch" entsteht. Ich würde aber wahrscheinlich nur die Hauptschwierigkeit anheben. Oder die neu entstehenden Schwierigkeiten nicht so stark. Wenn man sie gar nicht anhebt wird es ggf. auch zu einfach. Diese Methode würde außerdem schnell verhindern, dass es sehr niedrige Schwierigkeiten, gerade am Ende der Staffeln, gibt.
- Schneller neue Schwierigkeiten einführen, das widerspricht aber meinem Problem mit dem zeitlichen durch hasten.
- Probenhäufigkeiten nerven (oben ja bereits angesprochen), so das nicht in einer Handvoll Posts das Problem schon gelöst ist - zumindest nicht die späteren Probleme, bei den ersten Episoden darf es ja ruhig auch "Kleinkram" geben.
Nur mal so Dinge, die mir jetzt so nebenbei eingefallen sind.
Edit:
Ich finde man sieht den Vergleich zwischen Superheldenrunde und Zombierunde schon recht deutlich. Erstere hat lange Posts, nicht ständig Proben raus gehauen und zumindest gefühlt weniger auf andere Chars einfluss genommen (hab das nicht überprüft wer wer ist). Die Zombierunde wirkte auf mich einfach nur hektisch und schnell durch. Obwohl ich Zombies lieber mag als Superhelden :D
(Einschätzung basierend auf S1E1 im Vergleich).
Kommt also wohl auch sehr auf die Spieler an.
So, jetzt hör ich aber wirklich auf und geh schlafen :D
der.hobbit:
Ob die Dinge nerven oder nicht, würde ich erst nach einem Probespiel beurteilen ;)
Bei einem Testspiel bin ich dabei, wenn mich der Hintergrund interessiert. Das mit dem Highschool Adventure ist übrigens kein Witz, das fände ich sehr interessant. Den Nerdclub spielen, der sich darauf verschworen hat, dass eines ihrer Mitglieder mit dem Schwarm auf den Abschlussball gehen muss ... Aber basierend auf den Posts hier bezweifle ich, dass Dragon ihren Spaß an FFOR haben wird, dann muss man es auch nicht erzwingen.
@Zeitfaktor: Den meisten ist klar, dass ein Forenspiel länger als zwei Wochen dauert. Die meisten Menschen sind aber nicht in der Lage, einen längeren Zeitraum wirklich zu planen. Das hat auch nichts mit gestresst oder anderweitig gebunden sein zu tun - es ist eine Frage von Prioritäten. Jedem sind andere Dinge wichtiger, und jemand, der im Dezember zusagt, kann bis März eifrig mitspielen um dann mit einsetzendem Sommer einfach lieber mit Freunden im Biergarten zu sitzen. Ist durchaus legitim.
Die Geschwindigkeit rausnehmen kann man schon jetzt sehr leicht: Man legt schließlich fest, wie viele Posts man bis zur nächsten Verschärfung hat. Bei 20 braucht man im Schnitt alle 4 Posts eine erfolgreiche Probe, bei 40 alle 8 Posts. Ist also schon mit den Standardregeln gut möglich. Ich würde es dennoch nicht frei-Schnauze machen. Entweder man legt eine Zahl fest, und dann ist sie fest, oder Verschärfungen geschehen nicht automatisch, sondern nur wenn einer Lust dazu hat.
Das Ausspielen anderer Figuren ist mir wichtig; denn so kann ich einen Dialog mit einer anderen Figur durchführen, ohne dass sich das über 10 Posts hinzieht. Das Gespräch wird natürlich meinen Charakter im Fokus haben, aber zum Reden braucht's halt zwei. Ich bin aber auch viel in der Indie Ecke unterwegs, und ich kann verstehen, dass man es nicht mag. Aber evtl. ist das genau der Grund, warum ihr befürchtet, dass es zu gehetzt ist? Weil man solche Szenen ohne das Übernehmen des anderen einfach in viel mehr Posts verteilen muss?
Zur Schwierigkeit: Der Weg ist für mich ganz klar, dass die Schwierigkeiten größer werden müssen. Aber was wäre hier ein guter Weg, der sowohl Erfahrung als auch Anzahl der Spieler berücksichtigt und dabei immer noch balanciert bleibt?
migepatschen:
--- Zitat von: der.hobbit am 20.04.2014 | 00:52 ---Ob die Dinge nerven oder nicht, würde ich erst nach einem Probespiel beurteilen ;)
--- Ende Zitat ---
Darauf bin ich auch rein gefallen ;) Dragon meint hier "nerven" wie bei MMORGs also im Sinne von "verschlechtern". Zumindest lese ich das so.
Beim High School Drama kann der Zeitdruck ja auch einfach daherkommen, dass der Abschlussball bereits vor der Tür steht, der Chef der Footballmannschaft besoffen mit seinem Mustang gegen den Baum gefahren ist und nun im Krankenhaus liegt. Die Cheerleaderin ist also frei und der Nerd will die Chance seines Lebens nutzen.
Klingt zwar eher nach Fiasco aber hey ;)
Dragon:
--- Zitat ---Darauf bin ich auch rein gefallen ;) Dragon meint hier "nerven" wie bei MMORGs also im Sinne von "verschlechtern". Zumindest lese ich das so.
--- Ende Zitat ---
ups... tut mir leid Schreibfehler, ersetze v durch f und Mige hat recht ;)
Ja keine Ahnung, wahrscheinlich ist mir Gestern Abend kein anderer Begriff mehr eingefallen, normalerweise vermeide ich solche Begriff zugunsten der deutschen Sprache.
Ja ich meinte damit "drosseln", "runter regulieren". Verschlechtern trifft es ja auch nicht ganz. Also in seiner Mächtigkeit einschränken.
--- Zitat ---um dann mit einsetzendem Sommer einfach lieber mit Freunden im Biergarten zu sitzen. Ist durchaus legitim.
--- Ende Zitat ---
Ja klar, aber absagen sollte man dann wenigstens.
Andererseits wirft mein Freund mir auch gerne mal vor, dass ich es mit meiner Erwartung an sozialen... nennen wir es "Höflichkeitsformen" gerne übertreibe... also vielleicht stell ich mich auch nur ein wenig an :D
--- Zitat ---Aber basierend auf den Posts hier bezweifle ich, dass Dragon ihren Spaß an FFOR haben wird, dann muss man es auch nicht erzwingen.
--- Ende Zitat ---
Ich würde es schon gerne ausprobieren, tut mir leid wenn das hier etwas barsch geklungen haben soll, das war halt nur das, was mir so beim lesen in den Sinn gekommen ist.
Prinzipiell finde ich die Idee gut, das mit den Charakteren stört mich allerdings, zumindest in dem Ausmaß in dem es bei der Zombieapokalypse betrieben wurde. Ich bin gerne Herrin meines eigenen Charakters, ja, ich mag meine Charaktere - jeden einzelnen. Das heißt nicht, dass ich ein Problem damit habe wenn er durch andere aufgegriffen wird, aber ich denke zwischen 0% und 100% gibt es Abstufungen und meine Grenze liegt etwas tiefer als deine offensichtlich ;)
In unserer Malmsturm Runde hat das super geklappt und mit vielleicht ein paar mehr Prozentchen könnte ich mir das hier auch gut vorstellen. Aber das ist eben weniger als z.B. bei dieser Zombierunde.
Ja kann gut sein, dass durch die "simulierten" Gespräche bei mir dieser hektische Eindruck entsteht.
--- Zitat --- Das mit dem Highschool Adventure ist übrigens kein Witz, das fände ich sehr interessant.
--- Ende Zitat ---
Mmmh... irgendwie... entlockt mir das gerade keine großen Interessensschübe
Mein Vorschlag an Mige ging in Richtung "asiatische Fantasy" bzw. "asiatische Märchen" a la Prinzessin Mononoke und Chihiros Reise ins Zauberland. Also (Natur-)Götter, Geister, Magie überall, Dörfer und kleine Ansiedelungen dazwischen mit ihrem Glauben und ihren Ritualen dazwischen. Große Städte die dem Fortschritt frönen und natürlich bösen oder ignoranten Herrschern.
--- Zitat ---Zur Schwierigkeit: Der Weg ist für mich ganz klar, dass die Schwierigkeiten größer werden müssen. Aber was wäre hier ein guter Weg, der sowohl Erfahrung als auch Anzahl der Spieler berücksichtigt und dabei immer noch balanciert bleibt?
--- Ende Zitat ---
Mmh ja trotz Episoden und schnellem Vorankommen, fände ich es super, wenn auch langfristig spielbar ist. (Also dann halt quasi in mehreren Staffeln). Das System bietet ja das Potential, dass man Spieler bzw. Charaktere dann gut und schnell austauschen kann, durch die Episodenstruktur, sollte jemand ausfallen.
Deiner Aussage entnehme ich, dass mein Vorschlag, das an das Fortschreiten der Story zu koppeln nicht gewünscht ist.
Bzgl. der Spielerzahl könnte man auch einfach sagen, dass Regelwerk für eine Charakteranzahl von - bis ausgelegt ist. Hat man zu wenig Spieler, können in dem System ja ohne Probleme NSC's von allen gebaut und mitgeführt werden.
Oder man müsste bei weniger Spielern, mehr Punkte am Anfang verteilen, oder an der Schraube "Halbierung der Fertigkeiten" drehen. Vielleicht bei 1-3 Spielern dritteln oder so. Aber dafür fehlt mir die Spielerfahrung um sagen zu können ab wie vielen Spielern es zu leicht wird.
Mit wie vielen Spielern hast du denn bisher so gespielt?
Steigerungen:
Absoluter Hüftschuss gerade, der mir so beim schreiben kommt:
Wie wäre es, wenn man eine Art "Steigerung für die Story" einbaut?
Dann müsste man ggf. die Schwierigkeit nicht auf einen Wert beschränken, sondern da vielleicht etwas aufsplitten. Also vielleicht die Schwierigkeit als Charakter handhaben, dessen "Baukosten" sich durch die Anzahl der Spieler und den Zufallswert im ersten Post ermittelt und dann ebenfalls durch die Story gesteigert wird. Wobei es eine Verbesserung gibt, wenn die SC's erfolgreich waren und eine Verschlechterung oder ein Gleichbleiben, wenn sie es nicht waren oder so.
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