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[JOHN SINCLAIR] Das Rollenspiel
Prisma:
--- Zitat von: Great Dahlia ---Da ist insofern ein logischer Bruch drin, als dass Savage Worlds "nun mal sehr viel mehr, als nur Kampf" kann!
Dass es ein Regelwerk ist, mit dem du scheinbar nicht viel anfangen kannst (und das auch ich nicht für DEN
heiligen Gral - gibt's sowas? - halte) ist etwas anderes.
--- Ende Zitat ---
Nah, nicht viel mehr. Ich bin der Meinung, dass man mit einem dedizierten System, dass auf die Stil-Besonderheiten eines John Sinclair-RPGs zugeschnitten ist, besser fährt als mit einen System, dass man mehr oder weniger gut/schlecht zurecht biegen kann.
--- Zitat von: Great Dahlia ---Wichtig ist, dass das Team dem Spielleiter Werkzeuge an die Hand gibt, dieses John-Sinclair-Erlebnis am Spieltisch entstehen zu lassen. Würde sich das auf spitzenmäßigen Fluff beschränken, wäre das in meinen Augen zu wenig.
--- Ende Zitat ---
Das sehe ich ganz genau so. Ich habe nicht nur vom Fluff gesprochen.
@Bedenken:
Ich habe mich früher jahrelang mit John Sinclair beschäftigt (die Heftromane sagten mir weniger zu, dafür um so mehr die Taschenbücher und die Kassetten) und bin eigentlich guter Hoffnung. Ich freue mich auf das Produkt und deshalb gibt es von mir auch Pauschallob, es überhaupt angegangen zu sein!
Meiner Ansicht nach, hat JS ein größeres Potential als z.B. Maddrax, weil es griffiger und vielseitiger ist. Okay, bei MX läuft man auf der Post-Apokalypse-Welt herum, aber abgefahrene Welten kann ich auch bei JS haben (man erinnere sich an "Lebendig begraben", "Flucht in die Schädelwelt" oder den Dreiteiler wo John in der Hölle ist, oder die Beschaffung des Silbernen Bumerangs, dessen Story von der DDR, über die Pole, bis in die Urzeit führt).
Zornhau mag es nicht (und kriegt dabei mal wieder fast die Tollwut), dass jemand von Degenesis dabei ist. Na und? Darf derjenige nie wieder was schreiben oder was?
@Perry Rhodan:
Auch ich würde einen dritten Versuch sehr begrüßen, denn es wurden einfach zu viele Fehlentscheidungen (angeblich auch vom Lizenzgeber diktiert >:( ) gemacht und deshalb dümpelt dieses schöne Setting vor sich hin. :'(
wjassula:
Ach, jetzt unabhängig davon, wer es macht: Ich teile diesen Optimismus nicht, dass Heftromane und Rollenspiele eine natürliche Kombination sind. Wie groß ist denn die Schnittmenge aus Heftromanlesern und Rollenspielern wirklich? Und kann man Teenagern heute wirklich noch mit John Sinclair kommen? Ist das nicht was für Herren um die 40, das Silberband-Segment? Leute, die sich ansonsten mit Aquaristik befassen und alle Feinheiten des Steuerrechts kennen? Die Vorstellung, dass ausgerechnet über Heftromane Rollenspiele größere Bevölkerungsschichten ansprechen, finde ich lustig: Das ist doch so, als würde man sich mit den Eisenbahnern oder den Spielmannszügen verbürdern - klar sind das mehr Leute als Rollenspieler allein, aber jetzt nicht grade der Inbegriff von jung und hip.
John Sinclair alleine ist gar nix. Um unter Rollenspielern erfolgreich zu sein, müsste das doch vor allem ein gutes Spiel sein. Ob das klappt, warten wir mal ab, und freuen uns, wenn es gelingt. Was das Wirken über Rollo-Kreise hinaus angeht, ist ja das Problem von Rollenspielen nicht, wie die Aufmachung ist oder wie zugänglich die Regeln sind oder ob eine bekannte Linzenz dahinter steht, sondern dass sie halt Rollenspiele sind. Und insofern wird es da auch mit JS nix werden.
Lord Verminaard:
Was Jasper sagt.
Gaukelmeister:
Ich möchte mich gegen die geballte Hoffnungsfeindlichkeit von Jasper und Lord Verminaard stellen - und darauf hoffen, dass ein John Sinclair-RPG in den Buchhandlungen und Zeitschriftläden gleich neben den Heftchen, Büchlein und Hörbüchern liegt und Tausende von Neugierigen anspricht.
Lord Verminaard:
Träumer! ;D
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