Medien & Phantastik > Sehen
Endzeitfilme
Samael:
--- Zitat von: Christian Preuss am 25.05.2009 | 12:14 ---
Wenn es Dir nichts aus macht, den Film auf englisch zu sehen, dann kannst Du ihn Dir hier ...
--- Ende Zitat ---
Im Gegenteil, danke dir!
Waldviech:
--- Zitat ---"The Day after"
ich denke mal, dass der früher war.
--- Ende Zitat ---
Ne, Mad-Max 2 war eher - nämlich 1981. "The Day After" ist von 1983. Allerdings ähnelt "The Day After" in gewisser Weise eher den älteren Endzeitfilmen wie "Panik im Jahre Null". Man konzentriert sich darauf, wie die Folgen eines Atomkrieges wirklich aussehen würden, anstatt die Apokalypse als Begründung für "prügelnde Punker" vorzuschieben.
"The Day After" erschreckte das Publikum damals dadurch besonders, daß er recht schonungslos und realitätsgetreu die Folgen von radioaktivem Fallout, Strahlenkrankheit und Verfall zeigt. In früheren "realistischen" Filmen waren diese Dinge noch dezenter dargestellt. Im gut vergleichbaren "Panik im Jahre Null" fliehen die Protagonisten in die Wildnis und erfahren hauptsächlich aus zweiter Hand, was in den betroffenen Großstädten abgeht und werden nur marginal davon betroffen (durch umherwandernde Outlaws und bei einem kurzen Ausflug in die Außenbezirke einer zerbombten Stadt, weil es dort noch einen lebenden Arzt gibt). Alles in allem sind die frühen Filme auch etwas optimistischer - es gibt immer noch einen Hoffnungsschimmer, daß es weitergehen kann. "The Day After" war das nicht.
Funktionalist:
--- Zitat von: Waldviech am 25.05.2009 | 12:56 ---
Ne, Mad-Max 2 war eher - nämlich 1981. "The Day After" ist von 1983.
--- Ende Zitat ---
Arg, Mist. In der "Zeit" stand dazu, dass dieser Film eine German angst ausgelöst hat, die ihresgleichen sucht. Es gab LEsungen an Hochschulen zum Thema "Strahlung und Endzeitüberlebensstrategien"...
Naja, dann lausche ich mal weiter den Auflistungen und lade die legalen Filme runter. Gut macht ihr das! ;D
Medizinmann:
--- Zitat von: Waldviech am 25.05.2009 | 12:24 ---Oh mein Gott ja ! Fliegende Steinköpfe, die einen Schwall von Feuerwaffen auskotzen; Sean Connory als revolvertragender Conanverschnitt; unsterbliche Lesben; impotente Schwuchtelgötter; Das Gebetsmantra "Der Penis ist böse, die Waffe ist gut" (oder so ähnlich) - der Film hat einfach alles !! ~;D
(Mal im Ernst......Zardoz ist ansich garnicht mal so übermäßig schlecht - wenn man über die vielen unfreiwillig komischen Elemente hinweg kommt.)
--- Ende Zitat ---
:o Zardoz
OmFGawd
Ich hab den damals bekifft geguckt und ihn verstanden.Dann irgendwann jahre später nochmal und hab einen "ganz anderen Film " gesehen(und ihn nicht mehr verstanden). Nähhh,Nicht nochmal
der ist "Queer /Strange"
der zum Mantra tanzt
Medizinmann
Waldviech:
Ich denke, das umschreibt auch ziemlich genau das Problem mit Zardoz - die Grundgedanken und die Ausgangssituation sind echt interessant. Nur die praktische Umsetzung ist imho zu verkopft und "avangardistisch" um unterhalten zu können. (Ähnlich wie ein modernes Theaterstück, bei dem Romeo und Julia als Würfel verkleidet mit Gummifischen werfen, weil der leitende Künstler damit irgendeine tiefere Botschaft vermitteln will)
Das ist so einer von diesen "Künstlerfilmen", die mal irgendwann nachts auf Arte laufen....
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln