Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D&D 3. SL Manipulation Selbstbetrug?
Elefanten-Zauberstellung:
--- Zitat von: WorldEater am 3.07.2009 | 12:03 ---Ahso, auf Stufe 1 ist also ein Char eine Ansammlung von Zahlen und Werten ? Komische Ansicht...aber okay.
--- Ende Zitat ---
Das empfinde ich nicht als komisch, sondern als logisch. Die Hintergrundgeschichte wird erst relevant, wenn man agiert. Aber grundsätzlich hat ein Level 1 Charakter eben nichts herausragendes geleistet, ausser Vorlieben, Lieblingsfarbe und Familiengeschichte gibt es da nichts interessantes und das alles ist nicht sonderlich wichtig. Für die Gruppe ist auch erstmal nur die Klasse interessant. Der eigentlich Hintergrund wird erst dann relevant, wenn dieser auch mal in einem Abenteuer oder in einer Kampagne konkrete Anküpfpunkte hat.
Und dafür muss ich wieder spielen. Somit bleibt die erdachte Hintergrundgeschichte nur auschmückung, relevant wird sie erst später (wenn überhaupt - viele Gruppen bespielen das nicht, da bleibt es immer Auschmückung).
sir_paul:
--- Zitat von: Adrian am 3.07.2009 | 14:52 ---Wir hatten mal eine entsprechende Diskusion darüber. Die Spieler die dann da waren fühlten sich bestraft, da es scheinbar eh egal war ob sie nun dabei sind oder nicht.
--- Ende Zitat ---
Na das liegt ja gerade in dieser "EP als Belohnung"-Mentalität. Meine Spieler sehen es genauso wie ich, der eigendliche Lohn beim Rollenspiel ist die erlebte Spielzeit, der Spass denn man hatte, usw.
--- Zitat von: Adrian am 3.07.2009 | 14:52 ---Da kann man wieder das Argument der beliebigkeit der Stufe/Erfahrung/Macht herauskramen.
--- Ende Zitat ---
Eventuell wenn man es auf einen einzelnen Spieler/Charakter bezieht. Bezüglich der Gruppenentwicklung ist die Stufe/Erfahrung/Macht natürlich nicht beliebig. Als Gruppe wollen meine Spieler schon sehen wie sie sich langsam von kleineren Aufgaben zu größeren Aufgaben entwickeln...
--- Zitat von: Adrian am 3.07.2009 | 14:52 ---Da finde ich die Bennie-Regel von SW aber fast noch besser.
--- Ende Zitat ---
Da du es so erwähnst, Savage Worlds ist zur Zeit mein Spiel der Wahl ;)
Gruß
sir_paul
Adrian:
@MadMaex
Ja da könnte man sicher noch ne eigene Diskusion von machen, könnte sicher auch interessante Meinungsbilder erschlossen werden.
Der Tausch eines lang gespielten Chars mit einem neuen wegen Unlust / Überspieltheit des alten Chars scheint ein gutes Beispiel zu sein wie ich mir das auch vorstelle -> Die Gruppe entscheidet wie man damit umgeht! Alle sind damit einverstanden und damit ist die Sache durch. Was ist wenn aber der großteil der Runde dagegen ist? Wie handhabt ihr das dann?
MadMaex:
Disclaimer: Das Folgende ist als Erweiterung der zitierten Meinungen und nicht im Widerspruch dazu gedacht ;)
--- Zitat von: torath am 3.07.2009 | 14:56 ---Die Hintergrundgeschichte wird erst relevant, wenn man agiert. Aber grundsätzlich hat ein Level 1 Charakter eben nichts herausragendes geleistet, ausser Vorlieben, Lieblingsfarbe und Familiengeschichte gibt es da nichts interessantes und das alles ist nicht sonderlich wichtig. Für die Gruppe ist auch erstmal nur die Klasse interessant. Der eigentlich Hintergrund wird erst dann relevant, wenn dieser auch mal in einem Abenteuer oder in einer Kampagne konkrete Anküpfpunkte hat.
--- Ende Zitat ---
Richtig, wobei ich sagen würde, dass dabei nicht der Level weiter von Bedeutung ist – der Charakter kann dafür ebenso Level 10, 20, usw. sein, der Hintergrund bleibt, egal wie ausgefeilt, ein hohles Konstrukt, bis es durch Spiel mit Leben gefüllt wird.
--- Zitat von: sir_paul am 3.07.2009 | 14:59 ---Na das liegt ja gerade in dieser "EP als Belohnung"-Mentalität. Meine Spieler sehen es genauso wie ich, der eigendliche Lohn beim Rollenspiel ist die erlebte Spielzeit, der Spass denn man hatte, usw.
--- Ende Zitat ---
Genau, das führt ja auch dann erst dazu, beziehungsweise ist stark verknüpft damit, sich mit dem eigenen Charakter besser identifizieren zu können – daraus, aus Gruppengefüge und dem vom eigenen Charakter geleisteten und erlebten entsteht ja dann meiner Meinung nach auch der Spielspass. Wobei das sicherlich auch viele anderst sehen können – insbesondere die, welche vor allem daran haben, ihre Charaktere zu optimieren. Aber auch denen geht es letztendlich ja darum, was ihr Charakter im echten Einsatz geleistet hat.
Zumindest sehe ich das so.
Nachtrag:
--- Zitat ---Was ist wenn aber der großteil der Runde dagegen ist? Wie handhabt ihr das dann?
--- Ende Zitat ---
Das habe ich bislang noch nicht erlebt. Letztendlich steht ja der Spielspaß eines jeden Spielers als höchstes Gut und bislang hat mir noch keiner glaubhaft machen können, warum es seinen Spielspaß mindert, wenn ein anderer Spieler Nachteile in Kauf nimmt (er wird durch den Wechsel ja faktisch schlechter, als die anderen Spieler, muss sich Mühe geben, seinen Charakter zu integrieren, sich eine dem Grad angemessene Hintergrundgeschichte ausdenken), um selbst wieder Spaß am Spiel zu haben.
Aus einer Gruppe, die sich dieser Argumentation dann immernoch verschließt, würde ich wohl aussteigen – da stimmt dann grundlegend etwas nicht.
Feuersänger:
Großteil dagegen hatten wir noch nicht. In unserer letzten D&D-Runde war ein Querulant dabei, der gegen einen straflosen Charakterwechsel seitens einer anderen Spielerin opponiert hat. Wurde überstimmt bzw. ignoriert.
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