Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D&D 3. SL Manipulation Selbstbetrug?
Adrian:
--- Zitat von: MadMaex am 3.07.2009 | 15:15 ---Aus einer Gruppe, die sich dieser Argumentation dann immernoch verschließt, würde ich wohl aussteigen – da stimmt dann grundlegend etwas nicht.
--- Ende Zitat ---
Hmm, bei der Aussage bin ich etwas ... verstimmt.
Wenn die Gruppe also eine andere Meinung hat was die Entstehung des Spielspaßes angeht als du, stimmt was mit der Gruppe nicht?
Man muss es nicht als Nachteil sehen wenn der eigene Char schwächer als der vorherige ist. Man kann es auch als Herausvorderung sehen die manchen sogar eine Menge Spaß macht.
Feuersänger:
Wenn ein anderer Spieler unbedingt einen schwächeren Charakter haben will? Wie oben schon gesagt, wäre ich da wenig begeistert. Eine Kette ist immer nur so stark wie das schwächste Glied. Für ein D&D-typisches, herausforderungsorientiertes Spiel will ich mich auf meine Mitstreiter verlassen können. Das ist vielleicht noch okay, wenn es um 1-2 level geht, aber ich würde echt nicht einsehen, mit ner Level 10 Party nen Level 1 Honk mitzuschleifen.
Der Oger (Im Exil):
Der Oger würfelt schon seit langem immer offen, um jeden Gedanken an Schummelei zu zerstreuen.
Der Oger glaubt mittlerweile auch, das es gegenüber den anderen Spielern unfair wäre, neue Charaktere NICHT auf der ersten Stufe anfangen zu lassen. Schließlich haben die (hoffentlich) hart für ihre derzeitige Stufe gearbeitet, und eine solche Vergabe von EP würde die Leistung, das erreichte, irgendwie entwerten.
Und es sollte für einen halbwegs kreativen SL möglich sein, jeglichen Charakter in einer Gruppe einzuführen (in unserer sogenannten Kaputtengruppe gab es einen Aasimar - Mönch, eine Drow - Hexerin, einen Tiefling - Schurken/Kämpfer/Anvenging Knife, einen Risen Demon - Paladin des Helm, und einen Halb-Elf/Halb -Luftelementar.)
Es hat sich allerdings als hilfreich erwiesen, in einer laufenden Kampagne mehrere Charaktere zur Verfügung zu haben, in meiner Vergessenen Reiche - Kampagne haben die meisten mindestens 3, auf verschiedenen Stufen.
Adrian:
Da ein großteil meiner Erfahrung mit diesem (D&D-)Thema auf das alte AD&D bezieht mag die bisherige Herangehensweise vielleicht ja wirklich überholt sein. Da hatten wir es nun wirklich nur vielleicht ein oder zwei mal das so große Unterschiede in den Stufen auftauchten. Dazu hatte fast jeder mehrere Chars, die alle auch nicht soo wahnsinnig weit auseinander waren. Zumeist war es eher so das der hochstufigste Char der Gruppe maximal 4 bis 5 Stufen über dem neuen. Und nach spätestens zwei- drei Abenden war das Powerlevel schon wieder ziemlich ausgeglichen.
Etwa genau das was Oger so geschrieben hat entspricht so meiner bisherigen herangehensweise.
Sashael:
--- Zitat von: Adrian am 3.07.2009 | 15:29 ---Man muss es nicht als Nachteil sehen wenn der eigene Char schwächer als der vorherige ist. Man kann es auch als Herausvorderung sehen die manchen sogar eine Menge Spaß macht.
--- Ende Zitat ---
In D&D ist ein SC mit einem solchen Levelunterschied nur leider nicht überlebensfähig.
Barbar mit KO 16 hat auf Lvl 1: 15 HP
Feuerball auf Stufe 10 macht 10-60 Schaden, halbiert 5-30 Punkte bei erfolgreichem Save.
Macht im Schnitt 35 Punkte bzw. 18 Punkte Schaden.
15-35= -20 macht im Schnitt tot.
15-18= -3 macht im Schnitt kampfunfähig und sterbend, WENN er den Save schafft.
Bei allen anderen Klassen sieht es logischerweise noch übler aus.
Und jeder pöse Pursche(tm) wäre ziemlich blöd, wenn er sich die Gelegenheit entgehen lassen würde, die echten Helden zu treffen und ihre Minions instant auszuschalten. Also überlebt ein Lvl 1 SC nur durch SL Willkür.
Und zum Oger:
Und was ist mit dem Spieler, dessen Char gerade durch DICH abgekratzt ist? Hat der sich seinen Char nicht hart auf die damalige Stufe erarbeitet?
Das Argument ist leider nicht durchdacht, denn es bestraft Spieler, die Würfelpech hatten doppelt.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln